Deutsche greifen öfter zum alkoholfreien Bier

| Industrie Industrie

In der Biernation Deutschland wird Alkoholfreies immer beliebter. Der entsprechende Marktanteil beim Absatz von Bier und Biermixgetränken stieg im vergangenen Jahr auf 6,5 Prozent. Elf Jahre zuvor hatte er noch bei 2,7 Prozent gelegen. «Beim Bier ist das Alkoholfreie die einzige Sorte, die jedes Jahr seit zehn Jahren was draufsetzt», sagt der Branchenexperte Marcus Strobl vom Marktforscher Nielsen. Inzwischen liege der Pro-Kopf-Kauf in Deutschland bei rund 5 Liter im Jahr, vor fünf Jahren waren es noch weniger als 4 Liter. Und bei dieser Rechnung ist nur der Absatz im Handel eingerechnet, also keine Bestellungen beim Ausgehen in der Bar, im Club oder Restaurant.

Experten wie Strobl unterscheiden mehrere Generationen von alkoholfreiem Bier. «Die Anlässe, alkoholfreies Bier zu trinken, sind stetig erweitert worden.» Am Anfang und bis etwa zum Jahr 2000 ging es in erster Linie um ein Bier für Autofahrer. Die nächste Generation ums Jahr 2010 seien alkoholfreie Biere gewesen, «die betonten, isotonisch zu sein und in Richtung Sportgetränk gingen». Vor drei, vier Jahren kamen dann mehr alkoholfreie Radler und Naturradler hinzu. Heute wird alkoholfreies Bier mehr und mehr ein Erfrischungsgetränk - eine Art herber Ersatz für Limo oder Schorle. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Fachmesse Intergastra hat ihren Status als zentraler Treffpunkt für das Gastgewerbe untermauert. Rund 80.000 Fachbesucher besuchten das Stuttgarter Messegelände, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu informieren.

Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Die Intergastra 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart ist offiziell eröffnet. Seit dem 7. Februar versammelt sich das Gastgewerbe zur ersten großen Standortbestimmung des Jahres. Die Messe hat ein Programm initiiert, das den aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Kostendruck mit konkreten Innovationen begegnet.

Bayerns Brauereien kämpfen mit der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten: Sowohl der Bierkonsum im Inland als auch die Exporte sind 2025 eingebrochen. Dabei wird Kritik laut an der bayerischen Gesundheitsministerin Gerlach.

Die Bitburger Braugruppe meldet für das abgelaufene Jahr ein Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 753 Millionen Euro. Während klassische Pilssorten unter Preiserhöhungen und Konsumflaute litten, verzeichnete das Segment der alkoholfreien Biere zweistellige Zuwachsraten. Für das Jahr 2026 ist wieder Wachstum angepeilt.

Der Sommer verändert das Verhalten der Gäste spürbar. Es werden kürzere Wege bevorzugt, die Entscheidungen fallen spontaner und der Wunsch nach unkompliziertem Genuss rückt in den Vordergrund.

Der Rechtsstreit mit Paulaner bringt Mio Mio viel Aufmerksamkeit. Hersteller Berentzen sieht sich als «David» im Kampf gegen «Goliath» – und nimmt das Verfahren mit einem Augenzwinkern.

Pressemitteilung

GreenSign eröffnet das Veranstaltungsjahr im Waldhotel Stuttgart. Am 23. Februar treffen sich Experten aus Hotellerie und Gastronomie zum ersten Community Circle. Das Afterwork-Format fördert den direkten Austausch über nachhaltige Strategien in der Tourismusbranche. Weitere Termine folgen im Jahresverlauf in Köln, Berlin und Leipzig. 

Pressemitteilung

Vom 13. bis 16. März 2026 wird Hamburg erneut zum Treffpunkt der Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering. Die 370GRAD lädt zum zweiten Mal ins Empire Riverside Hotel und etabliert sich weiter als exklusive Business-Plattform für Qualität, Innovation und persönlichen Austausch innerhalb der Branche auf Augenhöhe.

Der deutsche Biermarkt erlebt einen historischen Einbruch: Im Jahr 2025 sank der Absatz um 6,0 Prozent auf den niedrigsten Stand seit über 30 Jahren. Besonders das Exportgeschäft außerhalb der EU verzeichnete zweistellige Verluste.