Erfolgreiche zweite Ausgabe der EUROVINO: Fachmesse für Wein etabliert sich als bedeutende Absatzplattform

| Industrie Industrie | Pressemitteilung

Mit der EUROVINO – Fachmesse für Wein wurde die Messe Karlsruhe am 9. und 10. März zum zweiten Mal Treffpunkt für die nationale und internationale Weinbranche. Das Fachpublikum aus Handel, Gastronomie und Hotellerie wie auch die 432 Ausstellenden nutzten die Messe, um in entspannter wie geschäftiger Atmosphäre ins Gespräch zu gehen und vorhandene Geschäftsbeziehungen zu stärken und neue aufzubauen. Die EUROVINO bietet hierfür in Zeiten, in denen die Branche mit zahlreichen Herausforderungen wie Absatz- und Umsatzrückgängen in Verbindung mit sich verändernden Konsumgewohnheiten konfrontiert ist, eine ideale Absatzplattform.

Innovatives Konzept stößt auf positive Resonanz

„Wer den deutschen Absatzmarkt sucht, ist als Ausstellender auf der EUROVINO richtig. Bereits die zweite Ausgabe unserer Fachmesse für Wein hat eindrücklich gezeigt: Unser Konzept wird von der Branche angenommen“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, und ergänzt: „Wir sind hocherfreut, dass wir mit der EUROVINO 2025 nicht nur die Zahl der Ausstellenden, sondern auch die der Besuchenden in gleichem Maße steigern konnten. Das gilt auch für die Reichweite der Fachmesse. Zahlreiche Produzenten wie Importeure haben bereits heute ihre Standfläche für die kommende EUROVINO gebucht.“

Zu den Unternehmen, die bereits heute ihre dritte Messeteilnahme an der EUROVINO in 2026 planen, gehört auch Les Grands Chais de France. Sandra Gless, Sales Managerin, stellt im Hinblick auf die gestiegene Reichweite fest: „Wir haben in diesem Jahr Besuchende aus ganz Deutschland am Stand begrüßen können und konnten hier vor Ort z.B. mit Kunden aus München, Hamburg, Bremen und Berlin in den Austausch gehen. Bezüglich unseres Zulaufs am Stand profitieren wir zudem auch von unserer zusätzlichen Abbildung über die Wine Experience: Die Besuchenden probieren dort und kommen anschließend zu uns an den Stand, das finde ich wirklich genial.“

Die Wine Experience als innovative Verkostungszone wurde bei der zweiten Ausgabe der EUROVINO ausgebaut und um das Segment Alkoholfrei ergänzt. Mit über 130 Weinen von rund 60 Ausstellenden hält die Wine Experience - Alkoholfrei in der Größe eine bisher herausragende Angebotsdichte bereit, die bei den Besuchenden sehr gut ankam, wie Sarah Rosie Neumann von Neumann‘s Wein + Musik aus Wetzlar bekräftigt: „Alkoholfreier Wein ist ein Trendthema, das wir an vielen Ständen wahrgenommen haben und das man probieren muss, weshalb wir auch das Angebot der Wine Experience - Alkoholfrei super finden.“ Das gilt auch für das Weingut Dr. H. Thanisch Erben Müller-Burggraef, das in der Wine Experience - Alkoholfrei als Ausstellender vertreten ist. Maximilian F. W. Ferger, Estate Manager, konstatiert dazu: „Alkoholfrei ist nach wie vor eine der nachgefragtesten Kategorien. Wir bespielen das Thema seit drei Jahren im Stillweinbereich, haben jetzt mit einer schäumenden Variante angefangen – das Thema geht nicht nur innerhalb Deutschlands durch die Decke, sondern auch im Export.“

Die alkoholfreien Weine und Schaumweine finden sich auch im EUROVINO Weinguide, der digitalen Weindatenbank, die aktuell rund 3.000 Weine umfasst und ganzjährig den Ausstellenden der EUROVINO eine dauerhafte Sichtbarkeit gibt und für ihre Kunden eine umfassende Informationsquelle darstellt.

Relevanz der EUROVINO zeigt sich auch angesichts der aktuellen Branchensituation

„Die Wine Experience und der EUROVINO Weinguide sind Beispiele dafür, dass wir mit der EUROVINO im Gesamten und unseren damit verbundenen Formaten und Services, der Branche eine passgenaue Marketing- und Vertriebsplattform bieten, die in aktuell herausfordernden Zeiten dabei unterstützt, die richtigen Themen und Produkte zu platzieren, neue Kontakte aufzubauen sowie vorhandene zu stärken“, stellt David Köhler, Projektleiter der EUROVINO, heraus.

Die Relevanz eines Messeauftritts gerade angesichts aktueller Herausforderungen betont auch Markus Klumpp, Geschäftsführer des Weinguts Klumpp: „Im Moment bewegt sich sehr viel im Weinbereich. Im Hinblick auf die aktuelle Stimmungslage und die wirtschaftliche Situation vieler Branchenakteure ist es wichtig, hier auf der EUROVINO aktiv und präsent zu sein.“

Die aktuellen Herausforderungen für die Weinbranche und die damit verbundene Relevanz von Fachmessen für den branchenspezifischen Austausch waren auch bestimmende Themen beim erneuten Besuch der EUROVINO von Schirmherr Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.Bei einem von der Messe Karlsruhe initiierten Spitzengespräch und dem anschließenden Rundgang über die Fachmesse tauschte er sich mit Verbandsvertretern und Ausstellenden aus und resümiert dazu: „Der Weinbau in Deutschland ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Er ist identitätsbildend und prägt die Landschaft vieler Regionen in unvergleichlicher Weise. Doch steigende Kosten, sich wandelnde Konsumgewohnheiten und die Folgen der Klimakrise setzen Deutschlands Winzerinnen und Winzer unter Druck. Wir unterstützen sie bei diesen Herausforderungen. So fördern wir mit dem Zukunftsprogramm Pflanzenschutz Investitionen in moderne Maschinen und Geräte, unser Julius-Kühn-Institut ist spitze in der Forschung zu pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, und wir haben uns nachdrücklich bei der EU für die Zulassung von Kaliumphosphonat im Ökoweinbau eingesetzt. Wichtig ist darüber hinaus der intensive Austausch innerhalb der Branche und mit der Politik. Dafür ist die EUROVINO ein hervorragender Ort.“

„Der Besuch von Herrn Bundesminister Özdemir unterstreicht nochmals die Relevanz unserer noch jungen Fachmesse für Wein, die sich optimal ins Portfolio der Messe Karlsruhe einfügt und unser Kompetenzfeld Wein neben der alle zwei Jahre stattfindenden Winzer-Service Messe passend ergänzt. Der Messestandort Karlsruhe, gelegen inmitten der vier größten deutschen Weinanbaugebiete, bietet für die EUROVINO als Plattform rund um das Thema Wein zudem einen idealen Rahmen“, fasst René Naumann,Bereichsleiter an der Messe Karlsruhe und in dieser Funktion auch für die EUROVINO zuständig, zusammen.

Der nächsten Ausgabe der EUROVINO blickt der Markt mit Freude entgegen, rund 93 Prozent der Besuchenden möchten die Fachmesse für Wein weiterempfehlen und sie im nächsten Jahr wieder besuchen. 2026 findet die EUROVINO am 1. und 2. März in der Messe Karlsruhe statt.

Aktuelle Informationen rund um die Fachmesse für Wein sind jederzeit unter www.eurovino.info und auf den Social-Media-Kanälen LinkedIn, Instagram und Facebook zu finden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unilever und McCormick legen ihre Lebensmittelsparten zusammen. Die Transaktion beinhaltet eine Barzahlung von 15,7 Milliarden US-Dollar und eine Mehrheitsbeteiligung der Unilever-Aktionäre an der neuen Gesellschaft.

Die Weinproduktion in Deutschland ist 2025 laut Statistischem Bundesamt um 2,6 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil von Prädikatswein deutlich gestiegen, während Rheinhessen und Pfalz Rückgänge verzeichneten.

Die Investmentgesellschaft Argos übernimmt die Bäckereikette Kamps von der Le Duff Group. Geplant ist der Aufbau einer bundesweiten Bäckereigruppe mit mehr als 400 Standorten.

Für Eichbaum gibt es Hoffnung. Ein Investor soll die insolvente Privatbrauerei übernehmen. Doch der Preis ist hoch: Rund zwei Drittel der Beschäftigten verlieren laut Gewerkschaft NGG den Job.

Die französische Le Duff Group übernimmt die spanische Panamar Bakery Group. Laut Unternehmensangaben ist es die bislang größte Akquisition des Konzerns und Teil einer internationalen Expansionsstrategie. Die Le Duff Group verfolgt eigenen Angaben zufolge mit ihren verschiedenen Geschäftsbereichen ein Umsatzziel von 3,5 Milliarden Euro.

Pressemitteilung

Rentokil ist jetzt Premium-Branchenpartner des DEHOGA Bayern. Der Verband holt sich damit einen Spezialisten mit tiefem Verständnis für die hygienischen, rechtlichen und operativen Anforderungen von Gastronomie und Hotellerie an seine Seite. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt und soll Mitgliedsbetrieben zusätzliche Sicherheit und fachliche Unterstützung im Schädlingsmanagement bieten.

Der Spargelanbau in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt rückläufig. Erntemenge, Anbaufläche und Zahl der Betriebe sind in den vergangenen zehn Jahren gesunken, während die Importe leicht gestiegen sind.

Unilever bestätigt Gespräche mit McCormick über ein mögliches Geschäft mit der Lebensmittelsparte. Zuvor hatte Bloomberg über Überlegungen zu einer Abspaltung des Bereichs berichtet.

NGG und Deutsche See haben sich nach Streiks und Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für rund 1.800 Beschäftigte bedeutet dies ein durchschnittliches Lohnplus von 5 Prozent.

Die ProWein in Düsseldorf hat 2026 weniger Besucher und Aussteller gezählt als im Vorjahr. Die Messe Düsseldorf verweist zugleich auf eine strategische Neuausrichtung und neue Formate der Veranstaltung.