Fleisch-Alternative: Metro bringt Trendprodukt Beyond Burger 

| Industrie Industrie

Schmeckt wie Fleisch, ist aber keins: Ab Ende November bietet Metro mit „The Beyond Burger“ die pflanzenbasierte Variante der Bulette an. Wiesenhof bringt das Produkt gleichzeitig auf den Markt. Beyond Meat eroberte in den vergangenen Jahren bereits den amerikanischen Markt und hat sehr viel prominente Unterstützer.

„Wir freuen uns darüber, dass wir als erster Großhändler in Deutschland The Beyond Burger anbieten. Der Erfolg in den USA beweist, dass es sich hier um ein revolutionäres Produkt handelt“, sagt Markus Thaller, Category Manager Fleisch & Wurst bei METRO Deutschland. „Wir haben den Anspruch unseren Kunden ein breites Sortiment anzubieten, das sich durch nachhaltige und innovative Produkte auszeichnet.“

Das Start-up-Unternehmen Beyond Meat, im Jahr 2009 von Ethan Brown gegründet, gehört in den USA zu den gefragtesten Jungunternehmen der Food-Branche. Die Liste an prominenten Unterstützern ist lang – unter anderem Unternehmer Bill Gates, Schauspieler Leonardo DiCaprio und die beiden Twitter-Gründer Evan Williams und Biz Stone, die alle in den letzten Jahren in die Firma investiert haben. Sie alle konnte der Gründer Ethan Brown von seinen revolutionären Produkten überzeugen. 

Das Erfolgskonzept: der Ersatz von tierischem durch pflanzenbasiertes Protein, das gleichzeitig gut schmeckt und besser für die Umwelt ist. Bei Beyond Meat arbeiten
zahlreiche Wissenschaftler und Ingenieure, um das bestmögliche Fleisch-Produkt aus Pflanzen zu kreieren. Das Ergebnis begeistert Kunden wie Branchenexperten gleichermaßen. Wie das Protein der Zukunft schmeckt, können Metro-Kunden ab Ende November selbst testen.
 

„Die Nachfrage nach dem Beyond Burger in den USA ist ungebrochen hoch und hat alle Erwartungen weit übertroffen“, sagt die PHW-Gruppe, zu der auch Wiesenhof gehört, die parallel zur Metro die Einführung des Beyond Meat Burgers in Deutschland bekannt gab: „Ich freue mich sehr, dass wir heute mit der Belieferung des Beyond Meat Burgers an Burger-Restaurants in ganz Deutschland beginnen können.“
Nach Angaben des Unternehmens erreicht der Beyond Burger als bisher einziger pflanzenbasierter Burger hinsichtlich des Geschmacks, des Aussehens und der Konsistenz das Qualitätsniveau von hochwertigen Rindfleisch-Burgern. Gleichzeitig bestehe er vollständig aus Non-GMO-Pflanzen und sei frei von Soja und Gluten. 

Im April 2018 hatte die PHW-Gruppe bekanntgegeben, für das kalifornische Unternehmen exklusiv den Vertrieb und die Distribution auf dem deutschen Markt zu übernehmen. Es kam aber zu Verzögerungen;  „Die Produktionskapazitäten bei Beyond Meat sind voll ausgelastet und dadurch kommt es leider zu Verzögerungen“, hieß es im Juli von einer Sprecherin der PHW-Gruppe auf Nachfrage von Gründerszene und NGIN Food. Jetzt fuhr aber scheinbar auch die die Metro PHW in die Parade und verkauft das Produkt ebenfalls. PHW wird jetzt primär die Gastronomie mit dem Beyond Meat Burger bedienen und erst zu einem späteren Zeitpunkt die Einführung in den Lebensmitteleinzelhandel starten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.