Getränkekonzern Coca-Cola legt Umsatzsprung hin

| Industrie Industrie

Der Getränkeriese Coca-Cola hat in den ersten drei Monaten 2022 einen deutlichen Umsatzsprung hingelegt. Der Erlös stieg im ersten Quartal aus eigener Kraft um fast ein Fünftel auf 10,5 Milliarden US-Dollar (9,72 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Montag in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) mitteilte.

Dabei profitierte das Unternehmen neben einer besseren Preisgestaltung vor allem von deutlich mehr Verkäufen von Konzentraten, Sirups und anderen Getränken. Auch die operative Marge verbesserte sich um 2,3 Prozentpunkte auf 32,5 Prozent. Das vergleichbare Ergebnis je Aktie (EPS) stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 0,64 Dollar. Im vorbörslichen Handel reagierte die Aktie kaum.

Auf Jahressicht bleibt Konzernchef James Quincey auch nach dem Stopp seiner Russland-Geschäfte bei der Prognose eines organischen Umsatzwachstums von sieben bis acht Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von rund 9,5 Milliarden US-Dollar. Das vergleichbare Ergebnis je Aktie (EPS) soll um fünf bis sechs Prozent steigen. Vergangenes Jahr lag der Wert bei 2,32 US-Dollar. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Vion Food Group hat den Verkauf ihrer Business Unit Food Service an die niederländische Group of Butchers vereinbart. Die Transaktion umfasst unter anderem Salomon FoodWorld sowie die Standorte in Großostheim und Holzwickede.

Nach Trends wie dem Dalgona Coffee, Proteinkaffee oder dem Cold Brew löst 2026 jetzt Kaffeekonzentrat einen Hype auf Social Media aus. Immer mehr Hersteller bringen eigene Konzentrate auf den Markt.

Angesichts der schwachen Nachfrage nach deutschem Wein regen Unionspolitiker einen Deutschlanddeckel für Weinflaschen an. Vorbild sei Österreich, so der weinbaupolitische Sprecher der Unionsfraktion Artur Auernhammer.

Droht in Deutschland wegen Russland-Sanktionen der EU eine Fischstäbchenkrise? Strengere Einfuhrregeln könnten nicht nur Hersteller, sondern auch Verbraucher direkt im Supermarkt treffen.

Bier ist durch Preiserhöhungen teuer geworden. Zum WM-Start werben große Händler jedoch mit Sonderangeboten wie vor Jahrzehnten. Ohnehin greifen viele Biertrinker bei den regelmäßigen Aktionen zu.

Das Bier verdankt seinen Geschmack hauptsächlich dem Hopfen, und Hopfen aus Deutschland wird in alle Welt exportiert. Doch die Pflanzer leiden unter abnehmendem Bierdurst.

Pressemitteilung

Die 370GRAD Roadshow kommt nach München. Beim exklusiven Branchentreff in der Design Offices Macherei präsentieren rund 30 ausgewählte Unternehmen ihre neuesten Produkte, Konzepte und Lösungen. Als Treffpunkt für Entscheider der Hospitality-Branche bietet die Veranstaltung Raum für persönlichen Austausch, Networking und neue Geschäftskontakte.

Die Wirtschaftsflaute in Deutschland führt im ersten Quartal 2026 zu einem Rückgang bei den Ausstellerzahlen und den vermieteten Standflächen der nationalen Messen. Dennoch wurden steigende Besucherzahlen verzeichnet.

Bier und Fußball gehören für viele Fans nicht mehr automatisch zusammen. Zur anstehenden WM in Nordamerika drücken fehlende Großereignisse und miese Konsumlaune die Erwartungen der Brauer.

Der angeschlagene französische Champagner-Hersteller Maison Pommery prüft einen mehrheitlichen Einstieg der deutsch-spanischen Sektkellerei Henkell Freixenet. Was beide Familienunternehmen damit anstreben.