Gewinner des Gastro-Vision-Förderpreises stehen fest

| Industrie Industrie

Frische Ideen, spannende Konzepte und jede Menge Bewerbungen – das ist der Gastro Vision Förderpreis 2019. Nun stehen die Gewinner fest: Der Förderpreis wird in den Bereichen „analog“ und „digital“ vergeben. Die Gewinner dürfen ihr Konzept auf der Gastro Vision 2019 präsentieren.

Der Förderpreis im Bereich analog geht an das Unternehmen Scraegg mit seinem Zubereitungsgerät für ein schnelles und perfektes Rührei in der Gastronomie. Im Bereich digital setzte sich das Unternehmen DayYourWay mit einer webbasierten Software für die exakte Planung in Event oder Catering gegen die Konkurrenten durch. Beide Gewinner präsentierten ihre Konzepte gestern zusammen mit den elf anderen Finalisten vor der Jury im Mainly Food Store in Berlin.

 „Wir waren wieder einmal begeistert von den spannenden und professionellen Konzepten, die uns von den Finalisten vorgestellt wurden. Die Auswahl fiel gewohnt schwer, es gab jede Menge Diskussionen innerhalb der Förderpreis Jury. Preise wie der Gastro Vision Förderpreis sind besonders wichtig, um den meist jungen Gründern bei ihren Ideen eine Starthilfe zu geben“, sagt Gastro Vision-Veranstalter Klaus Klische.

Gewinner analog: Scraegg
Mit dem Gerät „Scraegg Pro“ hat die Wieslocher Scraegg GmbH eine verblüffende Methode entwickelt, um das perfekte Rührei zu zaubern. Gerade einmal 15 Sekunden dauert die vollautomatische Zubereitung, bei der das Ei durch Wasserdampf auf 96 Grad erhitzt wird und alles erhalten bleibt, was das Ei zum wichtigen Nährstofflieferanten macht. Diese Zeitersparnis bringt Vorteile auf beiden Seiten der Theke: kurze Wartezeit für die Kunden, wenig Zeitaufwand für die Mitarbeiter.

 


Gewinner digital: DayYourWay
Der Event-Konfigurator von DayYourWay ist eine webbasierte Software, mit deren Hilfe sich private und geschäftliche Events oder das Catering flexibel, termingenau und mit einer sofortigen Kostenvorschau konfigurieren lassen. Von der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern wurde der Konfigurator ebenfalls bereits als eine der besten digitalen Lösungen 2018 ausgezeichnet.

 

Die Gastro Vision unterstützt die zwei Gewinner bei der Einführung ihrer Produkte. Sie dürfen ihr Konzept auf der Gastro Vision 2019 präsentieren und erhalten dort zudem einen eigenen Messestand, um sich der Fachöffentlichkeit vorzustellen. 

Für den Gastro Vision Förderpreis können sich jedes Jahr Unternehmen mit ihren spannenden Innovationen für Hotellerie, Gastronomie und Catering bewerben – egal ob frisches Food-Produkt, neues Dienstleistungs- oder Einrichtungskonzept oder außergewöhnliche App.

Die Gewinner der letzten Jahre
Im vergangenen Jahr zeichnete die Gastro Vision erstmalig zwei Gewinner in den neuen Kategorien analog und digital aus. Trauth Fabrikate erzielte den Sieg mit einer Alternative zu klassischer Arbeitsbekleidung, Freachly mit seiner digitalen Innovation in Form einer App als Marketing-Plattform. 2017 ging der Gastro Vision Förderpreis an das Unternehmen Farmers Cut, das im Zentrum der Hamburger City Salat in vertikalen Gewächshäusern anbaut, damit die Versorgung von Großstädtern und Gastronomiebetrieben auch in Zukunft gewährleistet ist. 2016 gewann das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk Caté, das aus den Überresten des Kaffeeanbaus gewonnen wird, den Nährstoffkreislauf optimiert und nachhaltig zur Verbesserung der Öko-Bilanz und der Lebensbedingungen von Farmern beiträgt. 2015 kamen zwei Unternehmen an die Spitze: Bottoms Up mit einer geradezu revolutionären Art Bier zu zapfen und Juicify mit ihrer neuen Möglichkeit, Handys drahtlos in einem Hotel oder Restaurant aufzuladen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Auch in mehreren deutschen Supermärkten wurden Kühlanlagen vermutlich ebenfalls aus der Ferne manipuliert – Lebensmittel mussten weggeworfen werden. Wie die Polizei die Fälle einordnet.

Digitale Personalprozesse werden für Hotels zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor. Mit Mirus Deutschland baut die Mirus-Gruppe ihre Aktivitäten im deutschen Markt gezielt aus. In der Schweiz setzen mit der Mirus Software AG bereits mehr als 4.500 Hotels und Gastronomiebetriebe auf die Softwarelösungen der Unternehmensgruppe.

Weniger zuckerhaltige Cola und Limonade, mehr Light-Getränke: Die Produktion verschiebt sich. Was die Zahlen über den Durst der Menschen in Deutschland verraten.

Alkoholfreier Wein ist zunehmend gefragt, schmeckt aber längst nicht jedem. Für viele Winzer ein Grund zu experimentieren und ihre Null-Promille-Alternativen auszubauen. Dabei setzen sie unter anderem auf Kräuter, Tee und Verjus, der aus unreif gelesenen grünen Trauben produziert wird. 

Für mehrere Tage waren die Erfurter Messehallen wieder ein Treffpunkt für Reiselustige und Caravan-Fans. Nun ziehen die Veranstalter der «Reisen & Caravan» Bilanz.

Die deutschen Weinexporte blieben im ersten Halbjahr 2026 mengenmäßig stabil, während der Exportwert um drei Prozent zurückging. Besonders in Schweden legte der Absatz deutscher Weine zu. In den USA gingen die Ausfuhren dagegen deutlich zurück.

Simon Morris, Geschäftsführer von Salomon FoodWorld, sieht nach dem Wechsel zur Group of Butchers die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern unverändert. Der Eigentümerwechsel wurde am 26. Oktober 2026 abgeschlossen.

Die Zukunft der Paderborner Brauerei ist weiterhin ungewiss. Am Donnerstag will die Haus Cramer Gruppe die rund 113 Beschäftigten über den Stand der Investorengespräche informieren. Sollte sich kein Käufer finden, könnte der Produktionsstandort zum Jahresende geschlossen werden. Die Marke Paderborner soll nach bisherigen Plänen bestehen bleiben.

Pressemitteilung

Vom 24. bis 25. November 2026 wird das Hotel Bristol Berlin zum zentralen Treffpunkt für zukunftsfähige Konzepte und den praxisnahen Austausch in Hotellerie, Gastronomie und Touristik. Das GreenSign Future Lab bietet lösungsorientierte Impulse für drängende Branchenfragen, während die GREEN MONARCH Award Night herausragende Pioniere ehrt.

Pressemitteilung

Die zweite 370GRAD Roadshow in München verzeichnete am 27. Oktober 2026 ein deutliches Wachstum. In den Design Offices Macherei präsentierten 40 Unternehmen ihre Produkte und Lösungen für Hotellerie, Gastronomie und Catering. Rund 20 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr nutzten die Veranstaltung, um neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und Anregungen für den eigenen Betrieb zu sammeln.