Grüne Woche 2021 nur für Fachbesucher / Was wird aus der ITB?

| Industrie Industrie

Die Argrar- und Verbrauchermesse Grüne Woche findet im kommenden Jahr wegen der Corona-Pandemie als reiner Branchentreff statt. «Angesichts der aktuellen Situation werden wir das Konzept für die Internationale Grüne Woche im kommenden Jahr anpassen und uns auf das Angebot für das Fachpublikum konzentrieren», sagte Grüne-Woche-Chef Lars Jaeger am Donnerstag. Angesichts der Pandemie könne die Messe ihren Besuchern nicht den gewohnten Erlebnischarakter anbieten.

Das Konzept und die konkreten Themen der 86. Ausgabe der Messe würden derzeit erarbeitet. Die Abstimmungen liefen mit den «ideellen Partnern», dem Deutschen Bauernverband (DBV) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) sowie dem Bundeslandwirtschaftsministerium, hieß es vom Veranstalter. Darüber hinaus erstelle die Messe Berlin ein auf die dynamische Lage angepasstes Hygiene- und Sicherheitskonzept, das mit den zuständigen Gesundheitsbehörden abgestimmt werde.

Bei der diesjährigen Auflage im Januar zog die Internationale Grüne Woche 400.000 Menschen an, darunter 90.000 Fachbesucher aus 75 Ländern. Insgesamt gaben die Besucher 52 Millionen Euro für Waren und Konsum vor Ort aus. Die 1810 Aussteller kamen aus 72 Ländern. Die Messe Berlin sprach damals von einer Rekordbeteiligung.

Die ITB Berlin wird im nächsten Jahr nach heutigem Stand wie geplant vom 10. bis zum 14. März 2021 stattfinden. Wie die Messe mitteilte, werde sie wie in den vergangenen Jahren die Fachbesuchertage Mittwoch, Donnerstag und Freitag sowie die Publikumstage am Wochenende umfassen. 

Bereits kurz nach der abgesagten ITB in diesem Jahr, versuchte die weltweit größte Reisemesse die Tourismusbranche mit ITB.com digital zu vernetzen. Die Plattform liefert ganzjährig Möglichkeiten für Business, Networking und mit dem virtuellen Kongress auch monatlich ein umfangreiches Angebot von Live-Sessions zu den Themen der Zeit. Vom 16. bis 18. Oktober 2020 veranstaltet die ITB Berlin mit dem Berlin Travel Festival ein hybrides Event-Format in der Arena Berlin unter dem Titel "We Love Travel! - a tourism recovery pop-up". Drei Tage lang wird Fach- und Privatpublikum ein analoges sowie digitales Programm geboten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Alkoholfreier Wein kommt bei immer mehr Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland gut an. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) zum Auftakt der Weinmesse ProWein in Düsseldorf mitteilte, zogen der Absatz und Umsatz mit dieser Weinart im vergangenen Jahr um 25 Prozent an.

Heute startet in Hamburg die Branchenveranstaltung 370Grad. Vier Tage lang treffen sich Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering im Empire Riverside Hotel zum Austausch über Konzepte, Produkte und Entwicklungen der Branche.

Die INTERNORGA 2026 setzt in Hamburg auf ein erweitertes Rahmenprogramm mit Kongressen, Wettbewerben, neuen Themenbereichen und Netzwerkformaten für Hotellerie, Gastronomie und Foodservice.

Lukull steht schon immer für weit mehr als seinen beliebten Klassiker, die Sauce Hollandaise. Nun wird die Range des Marktführers um zwei neue, vegetarische Saucen erweitert, die den Küchenalltag erleichtern. Die milde Champignon Sauce und die kräftige, glutenfreie Rotwein Sauce.

Extremer Regen löst im wichtigsten Kaffee-Anbauland Brasilien Erdrutsche mit verheerenden Folgen aus. Das wird auch hier an der Kaffeemaschine spürbar. Deutschland ist mittlerweile der größte Abnehmer brasilianischen Kaffees.

Die Münchener Kaffeekette Coffee Fellows steigt in den Markt für trinkfertige Dosengetränke ein. Ab April sind sechs Kaffee- und Matcha-Sorten im Handel und in den Filialen erhältlich.

Pressemitteilung

Am 1. und 2. März wurde die Messe Karlsruhe erneut zum Treffpunkt für die nationale und internationale Weinbranche: Zur dritten Ausgabe der EUROVINO kamen über 500 Ausstellende sowie Fachpublikum aus Handel, Gastronomie und Hotellerie nach Karlsruhe. In konzentrierter wie persönlicher Atmosphäre entstanden interessierte Gespräche, neue Geschäftskontakte sowie die Möglichkeit, Partnerschaften zu intensivieren.

Die Traditionsmanufaktur Kahla in Thüringen kämpft erneut mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hat ein Insolvenzverfahren zur Sanierung eingeleitet. Trotz einer drastisch reduzierten Belegschaft und schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Energiekosten, soll die Produktion am historischen Standort fortgesetzt werden.

Henkell Freixenet erwirbt die restlichen Anteile an Freixenet S.A. und wird nach acht Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum alleinigen Eigentümer des spanischen Weltmarktführers für Cava. Während die Familie Ferrer künftig auf eigene Weingüter setzt, bleibt die Führung der Marke in Wiesbaden konzentriert.

Die finanzielle Schieflage von BrewDog mündet in einer Teilübernahme durch Tilray Brands. Für 33 Millionen Pfund sichert sich der US-Konzern die Markenrechte und elf Bars, während 38 Standorte schließen müssen und das deutsche Geschäft in die Liquidation geht.