Grüne Woche zieht vorläufiges Fazit

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Spitzentreffen des internationalen Agribusiness‘, eine überaus starke Präsenz der Bundespolitik und eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum: Die Internationale Grüne Woche Berlin hat nach eigenen Angaben auch 2019 ihren Stellenwert als globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau unterstrichen. 

Bis Sonntagabend wurden wie im vergangenen Jahr rund 400.000 Messe- und Kongressbesucher in den Messehallen am Berliner Funkturm erwartet, darunter etwa 85.000 Fachbesucher aus rund 75 Ländern. Die Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums, der anstehende Brexit und die gemeinsame europäische Agrarpolitik, die Diskussionen um „Tierwohl“ und „Lebensmittelkennzeichnung“, die Qualität, Sicherheit und Produktionsbedingungen unserer Nahrungsmittel sowie die Sicherung der Welternährung bei einer stetig steigenden Bevölkerung waren unter anderem die viel diskutierten Themen der Grünen Woche 2019. Produzenten und Handel tauschten sich über Fragen der Liefer- und Wertschöpfungskette aus. Im Fokus standen dabei vor allem regionale Nahrungs- und Genussmittel.
 

Besonders prägnant sei in diesem Jahr die Präsenz der Bundespolitik gewesen, an der Spitze Auftritte von Bundespräsident Steinmeier auf dem Zukunftsforum ländliche Entwicklung und Bundeskanzlerin Merkel auf dem Global Forum for Food and Agriculture mit 75 Landwirtschaftsministern aus allen Kontinenten. Das Publikum zeigte sich konsumfreudig und gab mehr als 51 Millionen Euro aus. Das diesjährige Partnerland Finnland bilanzierte einen erfolgreichen Messeverlauf mit großem Interesse an den Produkten der arktischen Landwirtschaft. Die 84. Grüne Woche fand vom 18. bis 27. Januar mit der Rekordbeteiligung von 1.750 Ausstellern aus 61 Ländern auf 125.000 Quadratmetern Hallenfläche statt.

Dr. Christian Göke, Vorsitzenderder Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Die Grüne Woche hat in ihrer 93-jährigen Geschichte einen weiteren Meilenstein gesetzt. Noch nie war die Präsenz der Bundespolitik so prägnant, allen voran die Auftritte von Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und Bundesministerin Klöckner. Dies unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der hier diskutierten Themen. Startups nehmen immer breiteren Raum auf der Grünen Woche ein und machen die Messe zum Trendsetter im Foodbereich. Die Grüne Woche 2019 fungierte mehr denn je als Testmarkt mit hunderttausenden Verbrauchern, frei nach dem Motto ‚Heute auf der Grünen Woche - morgen im Handel‘. Der Markenkern der Grünen Woche - Genuss und Lebensfreude - war über zehn Messetage sichtbar und erlebbar.“

Starkes Engagement der Bundespolitik

Zum ersten Mal besuchten sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Grüne Woche. Das Bundeslandwirtschaftsministerium, das Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium waren mit eigenen Sonderschauen vertreten. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, sowie Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, waren auf zahlreichen Veranstaltungen und Rundgängen präsent. 

Zahlreiche Ministerpräsidenten der Bundesländer sowie Spitzenvertreter der im Bundestag vertretenen Parteien informierten sich auf gesonderten Rundgängen. Zu den hochrangigen Gästen zählten außerdem FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva sowie die EU-Kommissare Phil Hogan und Vytenis Andriukaitis.

Vor allem das Bundeslandwirtschaftsministerium engagierte sich in vielen Ausstellungsbereichen und Konferenzen. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft: „Die Internationale Grüne Woche ist das größte und wichtigste Schaufenster unserer Land- und Ernährungswirtschaft. Die Grüne Woche ist der Ort, an dem Landwirte, Lebensmittelwirtschaft und Verbände ihre Branche erklären und für sie werben, wo wir gesellschaftliche Debatten um das richtige Wirtschaften, um Erwartungen und Machbarkeit und die Zukunft der Branche führen. Denn die Verbraucherinnen und Verbraucher haben Fragen, sind interessiert und wollen sich informieren“, so die Ministerin. 

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Ständen in der Halle unseres Ministeriums haben so viele Gespräche geführt wie selten zuvor. Das ist gut und wichtig. Denn die Diskussionen rund um ernährungs- und landwirtschaftliche Themen sollten weniger emotional geführt werden und sich mehr an der Sache orientieren, an wissenschaftlichen Daten und Fakten. Wir müssen weg von ideologischen Schwarz-Weiß-Bildern – ich will hier versöhnen. Gerade, da die Landwirtschaft nicht irgendeine Branche ist – im Gegenteil. Unter dem diesjährigen Motto „Und was gibt’s morgen? Landwirtschaft mit Herz und Drohne“ hat unser Lebensministerium auf der Grünen Woche gezeigt, wie die Branche von morgen schon heute aussieht. Dabei spielt die Digitalisierung als Mittel zum Zweck eine entscheidende Rolle. Denn digitale Lösungen in der Landwirtschaft bedeuten vor allem, dass wir Lebensmittel, unsere Mittel zum Leben, effizienter und ressourcenschonender produzieren können - mit weniger Pflanzenschutzmitteln, weniger Dünger, dafür passgenau und nachhaltig. Nur so wird es uns möglich sein, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln weltweit zu stillen. Nur so wird es uns gelingen, den Hunger in der Welt zu bekämpfen.“

Trägerverbände betonen wichtigen Stellenwert der Messe

Die ideellen Träger der Grünen Woche werteten den Verlauf der Grünen Woche 2019 wie folgt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist das agrarpolitische Highlight zu Beginn eines Jahres. Wieder haben zahlreiche hochrangige Politiker und Vertreter der Agrarbranche aus Deutschland und der ganzen Welt die Messe zum Austausch über Entwicklungen in der Landwirtschaft genutzt. Kaum eine Plattform bietet dafür eine bessere Gelegenheit. Die vielen Diskussions- und Informationsangebote geben auch den Verbrauchern die Möglichkeit, sich mit der modernen Landwirtschaft zu beschäftigen. Dabei sind es vor allem die digitalen Techniken, Entwicklungen beim Klimaschutz oder  beim Tierwohl, die die Besucher interessieren. Die vielen positiven Reaktionen, auch von Kindern sind ein Beleg, dass die Messe für die Gesellschaft, Politik und Unternehmen in gleichem Maße große Bedeutung hat.“

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE):

„In diesem Jahr haben wir es in besonderer Weise geschafft, alle aktuellen Ernährungstrends von A wie Algen bis Z wie zuckerreduziert mit etablierten Unternehmen und Startups zu präsentieren. Wir freuen uns über die überaus positive Resonanz, die wir von unseren Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie den Besuchern der Grünen Woche erhalten haben. Wir haben Lösungen auf dringende gesellschaftliche Fragen vorgestellt: Ein Bruderhahn-Projekt, Algen und Hanf als Protein der Zukunft, reformulierte Produkte oder Wasserzugang als Weltaufgabe konnten erlebt werden. Die ausführliche Berichterstattung in den Medien oder eine Einladung in die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ für eines unserer Startups sind für uns Belege, dass die deutsche Lebensmittelwirtschaft mit ihren Innovationen bei den Menschen ankommt. „Wie schmeckt die Zukunft?“ ist unser Wahlspruch, die Grüne Woche 2019 hat sie beantwortet.“

Partnerland Finnland äußerst zufrieden

Auch das diesjährige Partnerland Finnland bilanzierte einen erfolgreichen Messeverlauf. Das nördlichste Agrarland der EU, das im zweiten Halbjahr 2019 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, präsentierte erstmals in großer Vielfalt Produkte der arktischen Landwirtschaft. Juha Marttila, Präsident des finnischen Zentralverbands der landwirtschaftlichen Produzenten und Waldbesitzer (MTK): „Wir sind äußerst zufrieden mit der großen Aufmerksamkeit an Finnland, unseren Nahrungs- und Genussmitteln sowie den finnischen Speisen. Dies spiegelt sich auch in der Berichterstattung der internationalen Presse wider. Unsere arktischen Lebensmittel und unsere saubere Natur haben das Interesse vieler potenzieller Geschäftspartner und Messebesucher geweckt. Wir haben die Grüne Woche als eine sehr professionell organisierte Veranstaltung erlebt, die die gesamte internationale Agrarszene zusammenbringt.“

„Davos der Landwirtschaft“ mit Bundeskanzlerin Merkel

Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) stand in diesem Jahr unter dem Motto „Landwirtschaft digital – Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“. Auf dem „Davos der Landwirtschaft“ sprach zum ersten Mal Bundeskanzlerin Angela Merkel vor den Landwirtschaftsministerinnen und -ministern aus 75 Staaten sowie Vertretern zahlreicher internationaler Organisationen. Die Kanzlerin legte dabei das Augenmerk auf die Chancen der Digitalisierung – für die Bekämpfung des weltweiten Hungers, aber auch, um mit einer nachhaltigen Landwirtschaft die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens umzusetzen. Der digitale Wandel bedeute für viele Länder allerdings einen riesigen Sprung, der mit enormen kulturellen Veränderungsprozessen verbunden sei, so Merkel. „Damit der Mensch im Zentrum der Dinge bleibt, brauchen wir Regulierung, einen Rahmen, der Rechtssicherheit bringt“, forderte die Kanzlerin. Solch ein Rahmen müsse international abgestimmt werden. Zum GFFA-Abschluss bilanzierte Bundesministerin Klöckner: „Auf dem Global Forum for Food and Agriculture haben wir uns mit über 70 Landwirtschaftsministern aus aller Welt auf einen internationalen Digitalrat verständigt – ein Durchbruch.“

Bundespräsident Steinmeier auf dem Zukunftsforum

Gemeinsam mit Bundesministerin Klöckner eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Vorangegangen war ein Rundgang in Halle 4.2 der Grünen Woche, die den ländlichen Regionen gewidmet ist. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier forderte nachdrücklich die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in städtischen und ländlichen Räumen ein. Dazu sei flächendeckendes schnelleres Internet unabdingbar, sagte das Staatsoberhaupt. Bei der Einführung des 5G-Mobilfunkstandards in Deutschland dürfe der ländliche Raum nicht wieder abgehängt werden, warnte der Bundespräsident. Über die schleppende Einführung der Breitbandversorgung „lamentieren wir jetzt schon viel zu lange“, sagte er unter Beifall, und fuhr fort, niemand käme auf die Idee, wegen der demographischen Entwicklung die Versorgung eines kleinen Dorfes mit Strom und Wasser einzustellen: „Internet ist wie Strom und Wasser“, und wer zukunftssichere Arbeitsplätze auf dem Land wolle, brauche schnelles Internet nicht nur in den Wohnungen, sondern auch auf dem Feld. „Landwirtschaft und Lasertechnik, Marktplatz und Weltmarkt müssen kein Widerspruch sein.“

Umfassende Marktübersicht für den Handel

Auch 2019 führte die Internationale Grüne Woche Vertreter des Handels und der Gastronomie mit regionalen Unternehmen zusammen. Allein der Agrarmarketingverband pro agro brachte 200 EDEKA-Einzelhändler, 70 Vertreter der Handelskette REWE und rund 100 Repräsentanten der Brandenburger Gastronomie mit regionalen Herstellern und Lieferanten ins Gespräch. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Für viele Kleinerzeuger käme so ein Erstkontakt zu Gastronomen und Händler aus dem gesamten Land zustande, Handel und Gastwirtschaft erhielten Informationen aus erster Hand bis hin zu spannenden Neuzugängen für ihr regionales Produktportfolio, so der Verband.

Vom 21. bis 25. Januar öffnete das Professional Center exklusiv für die Fachwelt. Hier konnten sich Vertreter von Hotellerie & Gastronomie sowie vom Lebensmitteleinzelhandel abseits des Messetrubels einen Überblick über besondere regionale Nahrungs- und Genussmittel aus dem In- und Ausland verschaffen.

Testmarkt für Produkte von morgen

Eine wesentliche Rolle spielte auch in diesem Jahr die Testmarktfunktion der Grünen Woche. So konnte beispielsweise der „Incredible Burger“, ein veganer Hamburger der Nestlé-Marke Garden Gourmet, von den Besuchern einige Monate vor dem Verkaufsstart probiert werden. Mit dem „Incredible Burger“ will das Unternehmen Veganern, Vegetariern und Flexetariern eine fleischlose Alternative zum klassischen Hamburger bieten, die dem Original jedoch in Aussehen und Geschmack stark ähneln soll.

Philipp Wachholz, Director Corporate Affairs, McDonald‘s Deutschland: „Wir konzentrieren uns hier sehr auf unser Konzept Restaurant der Zukunft, nach dem bis Ende 2019 deutschlandweit alle Restaurants umgebaut werden. Ein ganz wichtiger Aspekt ist dabei die Nachhaltigkeit. Wir wollen den Menschen auch zeigen, wie McDonald’s immer ein Stückchen besser werden kann, wenn es zum Beispiel um Verpackung oder um Recyclingquoten geht“.

Bei Danone standen Zuckerreduktion und Innovation im Vordergrund. Mira Koppert, Leiterin Wissenschaft und Ernährung, Danone: „Wir stellen Neuerungen im Bereich der Milchfrische vor, wir haben den Biofruchtzwerg auf den Markt gebracht und ein natürliches Mineralwasser mit Frucht- und Pflanzenextrakten, ohne Zusatz von Zucker, Aroma- und sonstigen Zusatzstoffen. Die Grüne Woche ist für uns gerade zur Vorstellung unserer Innovationen besonders wichtig“.

Nachhaltige Konzepte stellte beispielsweise Rewe vor. Raimund Esser, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation Rewe: „Die Internationale Grüne Woche ist jedes Jahr ein Anlass, um Innovationen zu zeigen, die Rewe in seinen Märkten umsetzt. In diesem Jahr geht es um Plastikreduktion um Alternativen für Plastikverpackungen wie im Obst- und Gemüsebereich mit einem Mehrweg-Frischenetz. Oder auch die Abschaffung der Plastikstrohhalme. Wir haben bei Rewe als Alternative einen Strohhalm aus Edelstahl im Sortiment, der in die Spülmaschine kann und Jahrzehnte hält“.

Spoontainable Sieger bei den Startup-Days

Innovationen und nachhaltige Geschäftsideen fanden sich in vielen Ausstellungsbereichen, besonders viele Startups präsentierten ihre Produkte auf dem Gemeinschaftsstand der deutschen Ernährungswirtschaft oder in der Berlin-Halle. Als Erstplatzierte der Startup-Days der Grünen Woche 2019 gingen in diesem Jahr die Initiatorinnen des crowdfinanzierten Projekts Spoontainable hervor: Dabei handelt es sich nachhaltige und essbare Eislöffel aus Kakaofasern. Laut Gründerin Amelie Vermeer solle das Produkt Plastiklöffel ersetzen und so zur Müllreduktion beitragen.

Regional-Star in vier Kategorien verliehen

Zum vierten Mal zeichneten das Branchenmagazin „Lebensmittel Praxis“ und die Grüne Woche herausragende Konzepte mit regionaler Prägung aus Handel, Industrie und Landwirtschaft aus, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte voranbringen. In der Kategorie „Innovation“ wählte das Gremium das Unternehmen Kale&Me für das Konzept „Natürlich Nordisch“ auf den ersten Platz. Den Regional-Star in der Kategorie „Präsentation“ vergab die Jury an Rewe Susann Daubitz für ihr Konzept „Tante-Emma-Laden in Groß“. Pokal und Urkunde für den Spitzenplatz in der Kategorie „Organisation“ erhielt Tegut für die Tegut Saisongärten. Mit dem ersten Platz in der Kategorie „Kooperation“ wurden das Edeka Center Minden und der Wittekindshof „Diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderung“ für das Konzept der „Liebe hoch zwei – rettet reife Früchtchen“ ausgezeichnet.

Nicht zuletzt das Schülerprogramm der Messe Berlin bot rund 21.000 Schülern praxisnahen Unterricht auf der Grünen Woche. Die Schulkinder aller Altersstufen werden hier anhand lehrreicher Beispiele anschaulich an die Themen der Land- und Ernährungswirtschaft herangeführt.

Grüne Woche wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin

Durch die Ausgaben der auswärtigen Besucher und Aussteller generierte die Grüne Woche einen Kaufkraftzufluss von rund 150 Millionen Euro für die Hauptstadtregion. Rund 3.000 Medienvertreter aus 65 Ländern akkreditierten sich in diesem Jahr. Vor allem die internationale Berichterstattung, die mit vielfältigen Reportagen auch die Wirtschaft und Kultur, die Unterhaltungs- und Freizeitangebote der Hauptstadt beinhaltet, beschert Berlin einen zusätzlichen Werbeeffekt, von dem die Stadt nachhaltig profitiert.

Nächster Termin: 17. bis 26. Januar 2020

Veranstaltet wurde die Internationale Grüne Woche Berlin 2019 von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger waren der Deutsche Bauernverband (DBV) sowie die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Die 85. Internationale Grüne Woche Berlin findet vom 17. bis 26. Januar 2020 auf dem Berliner Messegelände statt.


 

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Bei Tests von pürierten Obst- und Gemüsegetränken, Smoothies genannt, sind in 29 Prozent der 19 Proben Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt worden. In einer Probe seien Rückstände von gleich sechs Mitteln gegen Pilzbefall gefunden worden.

Hype um Beyond Meat hält an - Umsatzplus von 287 Prozent

Die Euphorie um vegane Burger von Beyond Meat hält an - der Umsatz der Firma explodierte zuletzt regelrecht. Doch der Boom wirft auch Fragen auf - zum Beispiel: Sind Fleischersatz-Produkte gesünder? Nicht alle finden hochverarbeitete Nahrung aus dem Labor verlockend.

800 Aromen pro Bohne - Wie regionale Röstereien den Markt aufmischen

Schwarz, heiß, bitter, macht wach - ist das Geheimnis guten Kaffees wirklich so einfach? Kleine Röstereien mit einem differenzierteren Blick auf des Deutschen liebstes Getränk erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und treiben dabei auch die Großen im Markt vor sich her.

Trump droht mit Strafzöllen: Wird französischer Wein zum Bauernopfer?

Die Franzosen sind stolz auf ihre guten Weine. Auch für die Wirtschaft ist der Weinexport wichtig. Dem droht nun US-Präsident Trump einen Strich durch die Rechnung zu machen. Und sogar zur Qualität des französischen Weins hat er eine Meinung.

Rügener Insel-Brauerei: Jedes zweite Bier ist alkoholfrei

Die junge Rügener Insel-Brauerei hat in diesem Sommer erstmals alkoholfreie Biere im Sortiment. Die Nachfrage sei so groß, dass ihr Anteil bereits die Hälfte der Produktion ausmache.

Nestlé bleibt etwas hinter Erwartungen zurück

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat die Umsatzerwartungen im ersten Halbjahr leicht verfehlt, die Jahresziele aber bestätigt. Von Januar bis Juni legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus eigener Kraft um 3,6 Prozent zu.

Schnapshersteller Diageo legt zu - gute Geschäfte in Asien

Der weltgrößte Schnapsbrenner Diageo hat im vergangenen Geschäftsjahr vor allem von guten Geschäften in Asien profitiert. Aber auch in den meisten anderen Regionen konnten die Briten zulegen.

Beck's-Brauer AB Inbev macht gute Geschäfte

Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev hat nach einem starken Jahresstart auch im zweiten Quartal gute Geschäfte gemacht und ist weiter gewachsen. Der Umsatz sei um 6,2 Prozent auf knapp 14 Milliarden US-Dollar (12,6 Mrd Euro) gestiegen, teilte der Konzern mit.

Auf der Suche nach dem besten Bier-Sommelier der Welt

Im September findet die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier in Rimini statt. Bei dem von der Doemens Akademie veranstalteten Wettbewerb werden 80 Biersommeliers aus 18 Nationen antreten. Darunter sind 15 deutsche Teilnehmer.

Berlin ist Hochburg der Döner-Produzenten

Es ist schöner mit Döner: In Berlin gibt es nach Einschätzung des Landesamts für Gesundheit und Soziales mehr Döner-Produzenten als in jeder anderen deutschen Stadt. Berliner Produzenten exportieren die Spieße auch tonnenweise in die Türkei.

„Nachts im Museum“ mit Villeroy & Boch - Individuelle Projektlösungen im Erlebnishotel „Krønasår“

„Krønasår – The Museum-Hotel“: So heißt das neue Erlebnishotel im Europa-Park in Rust. Villeroy & Boch lieferte als keramischer Komplettanbieter sowohl Sanitärkeramik als auch individuell designtes Geschirr für den Gastronomie-Bereich.

Metro empfiehlt Aktionären Ablehnung des Übernahmeangebots

Der Handelskonzern Metro lehnt die Übernahmeofferte des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky ab. Allerdings ließen sich Vorstand und Aufsichtsrat in der am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme ein Hintertürchen offen.

Warnung vor Salmonellen in Schafskäse

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt in mehreren deutschen Bundesländern vor Salmonellen in einem Schafskäse aus Frankreich. Betroffen seien die Käsesorten Brebis Du Lochois Petit Cendre, Brebis Du Lochois Petit Blanc und Brossauthym.

ADA International: Bio-Kosmetik aus der Bio-Tube

ADA International nutzt erstmals für die Reederei Hapag Lloyd Cruises die PICEATM wood tube für eine personalisierte Kosmetiklinie. Die Tube, die aus 95 Prozent nachwachsenden Rohstoffen besteht, wurde 2019 vom Hotelverband als Produktinnovation vorgeschlagen.

Coca-Cola steigert Gewinn und Umsatz deutlich

Der US-Getränkeriese Coca-Cola hat im zweiten Quartal, dank hoher Nachfrage nach weniger zuckerhaltigen Soft-Drinks, starke Geschäftszuwächse verbucht. Verglichen mit dem Vorjahreswert stieg der Gewinn um 13 Prozent, wie der Pepsi-Rivale mitteilte.

Von wegen gute Alternative: Viele Bambusbecher geben Schadstoffe ab

Die Stiftung Warentest fällt ein hartes Urteil über Bambusbecher: Nur einer der Mehrwegbecher für Kaffee und Tee hält halbwegs, was er verspricht. Bei den anderen gehen Schadstoffe auf den Kaffee über und sie werben mit falschen Öko-Versprechen.

Pentagast und METRO kooperieren

Pentagast, Deutschlands größter Zusammenschluss von 24 Gastronomie- und Großküchenausstattern, und der Großhändler METRO Deutschland, starten ab September eine Kooperation. Ziel dieser Partnerschaft ist es, Gastronomen maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand anzubieten.

550 Betriebe: allinvos mit Rekordwachstum

allinvos startet durch: Im Jahr 2019 zählt das Unternehmen über 550 Betriebe und hat seinen Kundenstamm im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Heute nutzen über 1.600 Nutzer in acht Ländern die Leistungen des Anbieters für Online-Kreditorenmanagement.

Franke Gruppe kauft sich in Italien ein

Die Schweizer Franke Gruppe hat eine Mehrheitsbeteiligung an Dalla Corte S.R.L erworben. Das italienische Unternehmen aus Mailand (Baranzate) produziert Siebträger-Espressomaschinen im Premiumsegment für den privaten und professionellen Bereich.

AB Inbev verkauft Australien-Geschäft

AB Inbev verkauft das eigene Australien-Geschäft für rund 11,3 Milliarden Dollar an den japanischen Brauereikonzern Asahi. Über die Bühne gehen soll das Ganze bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres. Bei den Anlegern kam die Nachricht gut an: Der Aktienkurs kletterte um mehr als fünf Prozent. 

Rebsaft verschnitten?: Möglicher Weinskandal in Rheinhessen

Die deutsche Weinwirtschaft steht möglicherweise vor einem großen Betrugsskandal: Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ermittelt gegen acht Beschuldigte aus Rheinhessen. Sie sollen unter anderem konventionellen Wein als Biowein verkauft haben.

Vom Löschpapier zum Weltkonzern: Melitta feiert 111. Geburtstag

Vor 111 Jahren revolutionierte eine einfache, aber geniale Idee den Genuss von Kaffee: Weil sich Melitta Bentz am bitteren Geschmack ihres Kaffees störte, durchlöcherte sie eine Blechdose, legte darauf das Löschpapier aus dem Schulheft ihres Sohnes und ließ den Kaffee durchlaufen. Der weltweit erste Kaffeefilter war geboren.

16. Meiningers International Spirits Award 2019: Boar Gin ist Gin des Jahres

Die Kategorie Gin war beim 16. Meiningers International Spirits Award (ISW) in diesem Jahr die am stärksten vertretene Spirituose. Damit bleibt das Trendgetränk auch 2019 ganz oben im Ranking. Bester Vertreter der Kategorie und damit Gin des Jahres 2019 wurde der Boar Gin der Familienbrennerei Boar Distillery.

Lekkerland startet Foodservice-Akademie

Mit einem neuen Schulungs- und Entwicklungszentrum will Lekkerland seinen Kunden helfen, von der wachsenden Nachfrage nach verzehrfertigen, frischen Snacks in der Unterwegsversorgung zu profitieren. Eine neue Akademie bietet Praxistrainings an.

Warsteiner verkauft mehr Bier - in Deutschland

Die Warsteiner Brauerei kann ihre positive Geschäftsentwicklung fortsetzen und blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019 zurück. Insgesamt können die Warsteiner Biere ihren Absatz im Inland von Januar bis Juni um 3,1 Prozent steigern. Das Auslandsgeschäft ging um 8,1 Prozent zurück.

Metro bringt die Beyond Sausage nach Europa 

Seit kurzem ist die Beyond Sausage in allen deutschen Metro und Metro Gastro Großmärkten dauerhaft verfügbar. Die pflanzenbasierte Bratwurst wird zunächst im 10er und 50er Pack angeboten. Metro Deutschland ist der erste Großhändler in Europa, der die neuen Würstchen des Herstellers Beyond Meat im Angebot hat. 

Verband zu Warentest Untersuchung: „Naturprodukt Mineralwasser darf Keime enthalten“

„Mineralwasser ist ein Naturprodukt und darf wie andere Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs auch Keime enthalten“, dies stellt der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) anlässlich der jüngsten Veröffentlichung von Stiftung Warentest zu Mineralwasser klar. Bei einem Test von stillen Mineralwässern war nicht einmal jedes zweite natürliche Wasser ohne Kohlensäure gut.

2020 findet die Sonderschau Newcome wieder auf der Intergastra statt  

Vom 15. bis 19. Februar 2020 nutzen Start-up-Gründer und Jungunternehmer aus dem Gastro- sowie Hotelbereich wieder die Newcome, um ihr Geschäftsmodell der Fachwelt zu präsentieren. Die Sonderschau findet regelmäßig im Rahmen der Intergastra statt und bietet dazu die entsprechende Plattform.

Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert Nestlé für mangelnde Reduktion bei Zucker und Fett

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat sich 24 Nestlé-Produkte genauer angeschaut und einen Alt/Neu-Vergleich gemacht. Das Ergebnis: Bei der Reduktion von Zucker und Fett hat das Unternehmen offenbar zu viel versprochen. Lediglich beim Salz gab es Fortschritte. Bei vielen Produkten spielte das jedoch keine wichtige Rolle.

Metro-Übernahmepläne: Vorstand bewertet Angebot als zu niedrig

Metro hat von der Holding EP Global Commerce ein Übernahmeangebot erhalten. Wie Metro am Sonntag mitteilte, werde der Konzern dieses unaufgeforderte Angebot umfassend bewerten, sobald die vollständige Angebotsunterlage vorliegt. Der Vorstand ist jedoch überzeugt, dass das Angebot das Unternehmen erheblich unterbewertet.

Christoph Neumeister ist Falstaff-"Winzer des Jahres" in Österreich

Der Winzer Christoph Neumeister aus dem steirischen Vulkanland wurde bei der Falstaff-Weißweingala vor mehr als 1.000 Gästen in der Wiener Hofburg ausgezeichnet. Das Weingut Georg Frischengruber gewinnt den Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix 2019.

Analyse einer Grillnation: Krombacher präsentiert Deutschlands Grilltypen

Wer grillt da eigentlich im Sommer in Deutschland? Krombacher wollte es wissen und hat eine Umfrage bei YouGov in Auftrag gegeben. Bundesweit wurden über 2.000 Personen nach ihren Grillgewohnheiten befragt. Das Ergebnis ist Deutschlands erster großer Grilltypen-Test.

Teezahlen 2018: Teekonsum eingependelt auf hohem Niveau

Noch nie wurde in Deutschland eine längere Trocken- und Hitzeperiode verzeichnet als im Sommer 2018. Dennoch blickt Deutschlands Tee-Branche positiv auf das vergangene Tee-Jahr 2018 zurück. 5,2 Prozent des Tees gehen in Gastronomie und an Großverbraucher.

Coca-Cola und und Costa Coffee bringen neuen Fertigkaffee auf den Markt

Im vergangenen Jahr übernahm Coca-Cola das Unternehmen Costa Coffee, nun kommt in Großbritannien das erste gemeinsame Produkt auf den Markt. Der Fertigkaffee in der Dose soll 30 Prozent weniger Zucker enthalten als vergleichbare Produkte. Nach Großbritannien sollen Polen und China folgen.

Prominente SoKo mit Dietmar Bär und Günther Jauch kürt Festivalweine für „Tatort Eifel“

Eine Jury aus Tatort-Schauspielern, Krimi-Autoren, Kriminalisten und Weinfachleuten hat drei Moselweine für das Krimifestival Tatort Eifel ausgesucht. Die „Sonderkommission“ um Tatort-Darsteller Dietmar Bär sowie Fernsehmoderator Günther Jauch stellte drei Weine vor, die beim Festival ausgeschenkt werden.

Oetker legt mit Getränken zu, Radeberger-Gruppe wächst um vier Prozent

Wie die Oetker-Gruppe bekannt gab, konnte die Radeberger-Gruppe den Getränkeabsatz und die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2018 konsolidiert um vier Prozent steigern. Auch mit Sekt, Wein, Spirituosen und alkoholfreien Getränken machten die Bielefelder gute Geschäfte.

Höchste Ehrung der Brauwirtschaft: Zwölf Brauereien mit Bundesehrenpreis ausgezeichnet

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zwölf Brauereien mit dem Bundesehrenpreis, der höchsten Auszeichnung der deutschen Brauwirtschaft, ausgezeichnet. Die Preisträger hatten bei der Qualitätsprüfung für Bier der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zuvor die besten Gesamtergebnisse erzielt.

Streit mit Monster: Coca-Cola könnte neuen Energy-Drink wieder vom Markt nehmen müssen

Der Energy-Drink-Hersteller Monster Beverage kämpft dafür, dass Coca-Cola seinen neuen Energy-Drink wieder vom Markt nimmt. „Der Anspruch von Coca-Cola, dieses Produkt weiterhin zu verkaufen, wird vom Ergebnis des Schiedsgerichts abhängen", sagte Monster Beverage dem Berliner „Tagesspiegel“.

Geflügelwirtschaft startet Kampagne für Kennzeichnung in Restaurants

In der vergangenen Woche fiel der Startschuss für eine Initiative der deutschen Geflügelwirtschaft für eine Kennzeichnung von Geflügel in der Gastronomie: "Der Klüger fragt nach" heißt es ab sofort in Videos auf YouTube und Facebook, auf Online-Werbebannern, Plakaten und Postkarten.

Weinexport startet positiv ins Jahr 2019

Die Exporte deutscher Weine haben sich im ersten Quartal positiv entwickelt. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilte, stieg der Wert der ausgeführten Weine im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent auf 67 Millionen Euro und die Menge um ein Prozent auf 230.000 Hektoliter.