Grüne Woche zieht vorläufiges Fazit

| Industrie Industrie

Spitzentreffen des internationalen Agribusiness‘, eine überaus starke Präsenz der Bundespolitik und eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum: Die Internationale Grüne Woche Berlin hat nach eigenen Angaben auch 2019 ihren Stellenwert als globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau unterstrichen. 

Bis Sonntagabend wurden wie im vergangenen Jahr rund 400.000 Messe- und Kongressbesucher in den Messehallen am Berliner Funkturm erwartet, darunter etwa 85.000 Fachbesucher aus rund 75 Ländern. Die Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums, der anstehende Brexit und die gemeinsame europäische Agrarpolitik, die Diskussionen um „Tierwohl“ und „Lebensmittelkennzeichnung“, die Qualität, Sicherheit und Produktionsbedingungen unserer Nahrungsmittel sowie die Sicherung der Welternährung bei einer stetig steigenden Bevölkerung waren unter anderem die viel diskutierten Themen der Grünen Woche 2019. Produzenten und Handel tauschten sich über Fragen der Liefer- und Wertschöpfungskette aus. Im Fokus standen dabei vor allem regionale Nahrungs- und Genussmittel.
 

Besonders prägnant sei in diesem Jahr die Präsenz der Bundespolitik gewesen, an der Spitze Auftritte von Bundespräsident Steinmeier auf dem Zukunftsforum ländliche Entwicklung und Bundeskanzlerin Merkel auf dem Global Forum for Food and Agriculture mit 75 Landwirtschaftsministern aus allen Kontinenten. Das Publikum zeigte sich konsumfreudig und gab mehr als 51 Millionen Euro aus. Das diesjährige Partnerland Finnland bilanzierte einen erfolgreichen Messeverlauf mit großem Interesse an den Produkten der arktischen Landwirtschaft. Die 84. Grüne Woche fand vom 18. bis 27. Januar mit der Rekordbeteiligung von 1.750 Ausstellern aus 61 Ländern auf 125.000 Quadratmetern Hallenfläche statt.

Dr. Christian Göke, Vorsitzenderder Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Die Grüne Woche hat in ihrer 93-jährigen Geschichte einen weiteren Meilenstein gesetzt. Noch nie war die Präsenz der Bundespolitik so prägnant, allen voran die Auftritte von Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und Bundesministerin Klöckner. Dies unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der hier diskutierten Themen. Startups nehmen immer breiteren Raum auf der Grünen Woche ein und machen die Messe zum Trendsetter im Foodbereich. Die Grüne Woche 2019 fungierte mehr denn je als Testmarkt mit hunderttausenden Verbrauchern, frei nach dem Motto ‚Heute auf der Grünen Woche - morgen im Handel‘. Der Markenkern der Grünen Woche - Genuss und Lebensfreude - war über zehn Messetage sichtbar und erlebbar.“

Starkes Engagement der Bundespolitik

Zum ersten Mal besuchten sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Grüne Woche. Das Bundeslandwirtschaftsministerium, das Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium waren mit eigenen Sonderschauen vertreten. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, sowie Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, waren auf zahlreichen Veranstaltungen und Rundgängen präsent. 

Zahlreiche Ministerpräsidenten der Bundesländer sowie Spitzenvertreter der im Bundestag vertretenen Parteien informierten sich auf gesonderten Rundgängen. Zu den hochrangigen Gästen zählten außerdem FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva sowie die EU-Kommissare Phil Hogan und Vytenis Andriukaitis.

Vor allem das Bundeslandwirtschaftsministerium engagierte sich in vielen Ausstellungsbereichen und Konferenzen. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft: „Die Internationale Grüne Woche ist das größte und wichtigste Schaufenster unserer Land- und Ernährungswirtschaft. Die Grüne Woche ist der Ort, an dem Landwirte, Lebensmittelwirtschaft und Verbände ihre Branche erklären und für sie werben, wo wir gesellschaftliche Debatten um das richtige Wirtschaften, um Erwartungen und Machbarkeit und die Zukunft der Branche führen. Denn die Verbraucherinnen und Verbraucher haben Fragen, sind interessiert und wollen sich informieren“, so die Ministerin. 

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Ständen in der Halle unseres Ministeriums haben so viele Gespräche geführt wie selten zuvor. Das ist gut und wichtig. Denn die Diskussionen rund um ernährungs- und landwirtschaftliche Themen sollten weniger emotional geführt werden und sich mehr an der Sache orientieren, an wissenschaftlichen Daten und Fakten. Wir müssen weg von ideologischen Schwarz-Weiß-Bildern – ich will hier versöhnen. Gerade, da die Landwirtschaft nicht irgendeine Branche ist – im Gegenteil. Unter dem diesjährigen Motto „Und was gibt’s morgen? Landwirtschaft mit Herz und Drohne“ hat unser Lebensministerium auf der Grünen Woche gezeigt, wie die Branche von morgen schon heute aussieht. Dabei spielt die Digitalisierung als Mittel zum Zweck eine entscheidende Rolle. Denn digitale Lösungen in der Landwirtschaft bedeuten vor allem, dass wir Lebensmittel, unsere Mittel zum Leben, effizienter und ressourcenschonender produzieren können - mit weniger Pflanzenschutzmitteln, weniger Dünger, dafür passgenau und nachhaltig. Nur so wird es uns möglich sein, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln weltweit zu stillen. Nur so wird es uns gelingen, den Hunger in der Welt zu bekämpfen.“

Trägerverbände betonen wichtigen Stellenwert der Messe

Die ideellen Träger der Grünen Woche werteten den Verlauf der Grünen Woche 2019 wie folgt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist das agrarpolitische Highlight zu Beginn eines Jahres. Wieder haben zahlreiche hochrangige Politiker und Vertreter der Agrarbranche aus Deutschland und der ganzen Welt die Messe zum Austausch über Entwicklungen in der Landwirtschaft genutzt. Kaum eine Plattform bietet dafür eine bessere Gelegenheit. Die vielen Diskussions- und Informationsangebote geben auch den Verbrauchern die Möglichkeit, sich mit der modernen Landwirtschaft zu beschäftigen. Dabei sind es vor allem die digitalen Techniken, Entwicklungen beim Klimaschutz oder  beim Tierwohl, die die Besucher interessieren. Die vielen positiven Reaktionen, auch von Kindern sind ein Beleg, dass die Messe für die Gesellschaft, Politik und Unternehmen in gleichem Maße große Bedeutung hat.“

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE):

„In diesem Jahr haben wir es in besonderer Weise geschafft, alle aktuellen Ernährungstrends von A wie Algen bis Z wie zuckerreduziert mit etablierten Unternehmen und Startups zu präsentieren. Wir freuen uns über die überaus positive Resonanz, die wir von unseren Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie den Besuchern der Grünen Woche erhalten haben. Wir haben Lösungen auf dringende gesellschaftliche Fragen vorgestellt: Ein Bruderhahn-Projekt, Algen und Hanf als Protein der Zukunft, reformulierte Produkte oder Wasserzugang als Weltaufgabe konnten erlebt werden. Die ausführliche Berichterstattung in den Medien oder eine Einladung in die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ für eines unserer Startups sind für uns Belege, dass die deutsche Lebensmittelwirtschaft mit ihren Innovationen bei den Menschen ankommt. „Wie schmeckt die Zukunft?“ ist unser Wahlspruch, die Grüne Woche 2019 hat sie beantwortet.“

Partnerland Finnland äußerst zufrieden

Auch das diesjährige Partnerland Finnland bilanzierte einen erfolgreichen Messeverlauf. Das nördlichste Agrarland der EU, das im zweiten Halbjahr 2019 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, präsentierte erstmals in großer Vielfalt Produkte der arktischen Landwirtschaft. Juha Marttila, Präsident des finnischen Zentralverbands der landwirtschaftlichen Produzenten und Waldbesitzer (MTK): „Wir sind äußerst zufrieden mit der großen Aufmerksamkeit an Finnland, unseren Nahrungs- und Genussmitteln sowie den finnischen Speisen. Dies spiegelt sich auch in der Berichterstattung der internationalen Presse wider. Unsere arktischen Lebensmittel und unsere saubere Natur haben das Interesse vieler potenzieller Geschäftspartner und Messebesucher geweckt. Wir haben die Grüne Woche als eine sehr professionell organisierte Veranstaltung erlebt, die die gesamte internationale Agrarszene zusammenbringt.“

„Davos der Landwirtschaft“ mit Bundeskanzlerin Merkel

Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) stand in diesem Jahr unter dem Motto „Landwirtschaft digital – Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“. Auf dem „Davos der Landwirtschaft“ sprach zum ersten Mal Bundeskanzlerin Angela Merkel vor den Landwirtschaftsministerinnen und -ministern aus 75 Staaten sowie Vertretern zahlreicher internationaler Organisationen. Die Kanzlerin legte dabei das Augenmerk auf die Chancen der Digitalisierung – für die Bekämpfung des weltweiten Hungers, aber auch, um mit einer nachhaltigen Landwirtschaft die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens umzusetzen. Der digitale Wandel bedeute für viele Länder allerdings einen riesigen Sprung, der mit enormen kulturellen Veränderungsprozessen verbunden sei, so Merkel. „Damit der Mensch im Zentrum der Dinge bleibt, brauchen wir Regulierung, einen Rahmen, der Rechtssicherheit bringt“, forderte die Kanzlerin. Solch ein Rahmen müsse international abgestimmt werden. Zum GFFA-Abschluss bilanzierte Bundesministerin Klöckner: „Auf dem Global Forum for Food and Agriculture haben wir uns mit über 70 Landwirtschaftsministern aus aller Welt auf einen internationalen Digitalrat verständigt – ein Durchbruch.“

Bundespräsident Steinmeier auf dem Zukunftsforum

Gemeinsam mit Bundesministerin Klöckner eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Vorangegangen war ein Rundgang in Halle 4.2 der Grünen Woche, die den ländlichen Regionen gewidmet ist. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier forderte nachdrücklich die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in städtischen und ländlichen Räumen ein. Dazu sei flächendeckendes schnelleres Internet unabdingbar, sagte das Staatsoberhaupt. Bei der Einführung des 5G-Mobilfunkstandards in Deutschland dürfe der ländliche Raum nicht wieder abgehängt werden, warnte der Bundespräsident. Über die schleppende Einführung der Breitbandversorgung „lamentieren wir jetzt schon viel zu lange“, sagte er unter Beifall, und fuhr fort, niemand käme auf die Idee, wegen der demographischen Entwicklung die Versorgung eines kleinen Dorfes mit Strom und Wasser einzustellen: „Internet ist wie Strom und Wasser“, und wer zukunftssichere Arbeitsplätze auf dem Land wolle, brauche schnelles Internet nicht nur in den Wohnungen, sondern auch auf dem Feld. „Landwirtschaft und Lasertechnik, Marktplatz und Weltmarkt müssen kein Widerspruch sein.“

Umfassende Marktübersicht für den Handel

Auch 2019 führte die Internationale Grüne Woche Vertreter des Handels und der Gastronomie mit regionalen Unternehmen zusammen. Allein der Agrarmarketingverband pro agro brachte 200 EDEKA-Einzelhändler, 70 Vertreter der Handelskette REWE und rund 100 Repräsentanten der Brandenburger Gastronomie mit regionalen Herstellern und Lieferanten ins Gespräch. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Für viele Kleinerzeuger käme so ein Erstkontakt zu Gastronomen und Händler aus dem gesamten Land zustande, Handel und Gastwirtschaft erhielten Informationen aus erster Hand bis hin zu spannenden Neuzugängen für ihr regionales Produktportfolio, so der Verband.

Vom 21. bis 25. Januar öffnete das Professional Center exklusiv für die Fachwelt. Hier konnten sich Vertreter von Hotellerie & Gastronomie sowie vom Lebensmitteleinzelhandel abseits des Messetrubels einen Überblick über besondere regionale Nahrungs- und Genussmittel aus dem In- und Ausland verschaffen.

Testmarkt für Produkte von morgen

Eine wesentliche Rolle spielte auch in diesem Jahr die Testmarktfunktion der Grünen Woche. So konnte beispielsweise der „Incredible Burger“, ein veganer Hamburger der Nestlé-Marke Garden Gourmet, von den Besuchern einige Monate vor dem Verkaufsstart probiert werden. Mit dem „Incredible Burger“ will das Unternehmen Veganern, Vegetariern und Flexetariern eine fleischlose Alternative zum klassischen Hamburger bieten, die dem Original jedoch in Aussehen und Geschmack stark ähneln soll.

Philipp Wachholz, Director Corporate Affairs, McDonald‘s Deutschland: „Wir konzentrieren uns hier sehr auf unser Konzept Restaurant der Zukunft, nach dem bis Ende 2019 deutschlandweit alle Restaurants umgebaut werden. Ein ganz wichtiger Aspekt ist dabei die Nachhaltigkeit. Wir wollen den Menschen auch zeigen, wie McDonald’s immer ein Stückchen besser werden kann, wenn es zum Beispiel um Verpackung oder um Recyclingquoten geht“.

Bei Danone standen Zuckerreduktion und Innovation im Vordergrund. Mira Koppert, Leiterin Wissenschaft und Ernährung, Danone: „Wir stellen Neuerungen im Bereich der Milchfrische vor, wir haben den Biofruchtzwerg auf den Markt gebracht und ein natürliches Mineralwasser mit Frucht- und Pflanzenextrakten, ohne Zusatz von Zucker, Aroma- und sonstigen Zusatzstoffen. Die Grüne Woche ist für uns gerade zur Vorstellung unserer Innovationen besonders wichtig“.

Nachhaltige Konzepte stellte beispielsweise Rewe vor. Raimund Esser, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation Rewe: „Die Internationale Grüne Woche ist jedes Jahr ein Anlass, um Innovationen zu zeigen, die Rewe in seinen Märkten umsetzt. In diesem Jahr geht es um Plastikreduktion um Alternativen für Plastikverpackungen wie im Obst- und Gemüsebereich mit einem Mehrweg-Frischenetz. Oder auch die Abschaffung der Plastikstrohhalme. Wir haben bei Rewe als Alternative einen Strohhalm aus Edelstahl im Sortiment, der in die Spülmaschine kann und Jahrzehnte hält“.

Spoontainable Sieger bei den Startup-Days

Innovationen und nachhaltige Geschäftsideen fanden sich in vielen Ausstellungsbereichen, besonders viele Startups präsentierten ihre Produkte auf dem Gemeinschaftsstand der deutschen Ernährungswirtschaft oder in der Berlin-Halle. Als Erstplatzierte der Startup-Days der Grünen Woche 2019 gingen in diesem Jahr die Initiatorinnen des crowdfinanzierten Projekts Spoontainable hervor: Dabei handelt es sich nachhaltige und essbare Eislöffel aus Kakaofasern. Laut Gründerin Amelie Vermeer solle das Produkt Plastiklöffel ersetzen und so zur Müllreduktion beitragen.

Regional-Star in vier Kategorien verliehen

Zum vierten Mal zeichneten das Branchenmagazin „Lebensmittel Praxis“ und die Grüne Woche herausragende Konzepte mit regionaler Prägung aus Handel, Industrie und Landwirtschaft aus, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte voranbringen. In der Kategorie „Innovation“ wählte das Gremium das Unternehmen Kale&Me für das Konzept „Natürlich Nordisch“ auf den ersten Platz. Den Regional-Star in der Kategorie „Präsentation“ vergab die Jury an Rewe Susann Daubitz für ihr Konzept „Tante-Emma-Laden in Groß“. Pokal und Urkunde für den Spitzenplatz in der Kategorie „Organisation“ erhielt Tegut für die Tegut Saisongärten. Mit dem ersten Platz in der Kategorie „Kooperation“ wurden das Edeka Center Minden und der Wittekindshof „Diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderung“ für das Konzept der „Liebe hoch zwei – rettet reife Früchtchen“ ausgezeichnet.

Nicht zuletzt das Schülerprogramm der Messe Berlin bot rund 21.000 Schülern praxisnahen Unterricht auf der Grünen Woche. Die Schulkinder aller Altersstufen werden hier anhand lehrreicher Beispiele anschaulich an die Themen der Land- und Ernährungswirtschaft herangeführt.

Grüne Woche wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin

Durch die Ausgaben der auswärtigen Besucher und Aussteller generierte die Grüne Woche einen Kaufkraftzufluss von rund 150 Millionen Euro für die Hauptstadtregion. Rund 3.000 Medienvertreter aus 65 Ländern akkreditierten sich in diesem Jahr. Vor allem die internationale Berichterstattung, die mit vielfältigen Reportagen auch die Wirtschaft und Kultur, die Unterhaltungs- und Freizeitangebote der Hauptstadt beinhaltet, beschert Berlin einen zusätzlichen Werbeeffekt, von dem die Stadt nachhaltig profitiert.

Nächster Termin: 17. bis 26. Januar 2020

Veranstaltet wurde die Internationale Grüne Woche Berlin 2019 von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger waren der Deutsche Bauernverband (DBV) sowie die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Die 85. Internationale Grüne Woche Berlin findet vom 17. bis 26. Januar 2020 auf dem Berliner Messegelände statt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Veltins-Brauerei: Peter Peschmann neuer Geschäftsführer „Technik“

Weichenstellung: Walter Bauer übergibt die Geschäftsführung des technischen Bereiches der Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, an Peter Peschmann, der in Zukunft über die Produktion der Traditionsbrauerei wacht. Walter Bauer prägte die Brauerei eine Epoche lang.

Roel Annega wird Vorsitzender der Geschäftsführung beim Gerolsteiner Brunnen

Roel Annega (55) wird am 1. August 2019 neuer Gerolsteiner-Chef. Der gebürtige Niederländer übernimmt die Verantwortung für Strategie, Marketing, Vertrieb und International bei Deutschlands führendem Mineralbrunnen.

Nährwertampel: Gericht stoppt Nutri-Score bei Iglo

Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegen die Kennzeichnung von Iglo-Verpackungen mit dem Kennzeichnungssystem Nutri-Score erlassen. Die Einführung der Nährwertampel auf iglo-Produkten ist damit vorläufig gestoppt. Wer den klagenden Wettbewerbsverband beauftragt hat, ist unklar.

Radeberger gibt eigene Kölsch-Brauerei auf

Es sei eine Nachricht, die in Köln und der Bierbranche für Gesprächsstoff sorgen werde, so die Radeberger-Gruppe. Zwei Kölsch-Brauereien agieren zukünftig von einem Brauereihof aus – bleiben dabei aber eigenständige Unternehmen, die im Markt auch weiterhin als Wettbewerber antreten.

90 Jahre Coca-Cola „made in Germany“

Am 8. April 1929 starteten die Abfüllung und der Vertrieb der ersten Coca-Cola in der 0,2 Liter Glasflasche in Essen. Heute bietet das Unternehmen 80 verschiedene Getränke in unterschiedlichen Packungsvarianten an und ist damit größter deutscher Getränkehersteller für Erfrischungsgetränke. Rund 8.000 Menschen aus 60 Nationen arbeiten an 35 Standorten.

Zweitgrößter Jahrgang des Jahrhunderts: 10,27 Millionen Hektoliter Weinmost in 2018

Die bundesweite Weinmosternte des Jahrgangs 2018 beläuft sich auf 10,27 Millionen Hektoliter und liegt damit leicht unter den 10,67 hl, die noch im Oktober 2018 geschätzt worden waren, so das Deutsche Weininstitut. Damit ist 2018 der bisher zweitgrößte Jahrgang des Jahrhunderts nach 2007.

DWI zeichnet vier neue Riesling Fellows im Berliner Reichstag aus

Das Deutsche Weininstitut hat mit Lars Daniëls aus den Niederlanden, Nico Knott aus Belgien, Nils Flaaten aus Norwegen und Tomasz Prange-Barczyński aus Polen vier neue Riesling Fellows ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte für ihre internationalen Verdienste für den Riesling sowie den deutschen Wein insgesamt.

Coca-Cola Deutschland bringt Coca-Cola Energy auf den Markt

Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens bringt Coca-Cola einen Energydrink unter der Marke Coca-Cola auf den Markt. Coca-Cola Energy wird im Laufe des Jahres 2019 in verschiedenen Ländern eingeführt, der Fokus liegt zunächst auf Europa. In Deutschland ist die Einführung für Mai 2019 geplant.

„Deutsche Weine“ startet Podcast-Serie

Das Deutsche Weininstitut (DWI) geht mit einer neuen Podcast-Serie zu Wein- und Genussthemen an den Start. Die Hörbeiträge sind ab sofort bei Spotify, iTunes, Deezer und Soundcloud sowie auf einer neuen Themenseite der DWI-Homepage frei zugänglich.

AB InBev bläst Verkauf von Hasseröder und Diebels ab

AB InBev hat sich entschieden, die Marken Hasseröder und Diebels sowie die zugehörigen Brauereien in Wernigerode und Issum nicht zu verkaufen. Im vergangenen Jahr waren Verhandlungen mit dem deutschen Finanzinvestor CK Corporate Finance gescheitert, danach wurden die Gespräch mit anderen Interessenten wieder aufgenommen.

ProWein 2019: Weißwein überholt Rotwein

Die deutschen Verbraucher haben 2018 mehr Weiß- als Rotwein eingekauft. Im vergangenen Jahr waren 46 Prozent aller hierzulande eingekauften Weine weiß. Zuletzt war dies im Jahr 1999 der Fall. Auch Roséwein gewinnt Marktanteile hinzu.

ProWein 2019: Deutschlands beste Sekte ausgezeichnet

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat am 17. März auf der internationalen Fachmesse ProWein die drei besten Sekte ausgezeichnet, die aus insgesamt 200 eingereichten Proben aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten von einer internationalen Expertenjury zu den Siegern gekürt wurden.

ProWein 2019: 15. Meininger Award „Excellence in wine & spirit“ vergeben

Am Vorabend der Eröffnung der Messe ProWein in Düsseldorf, nahmen, vor rund 600 Gästen, sechs Persönlichkeiten aus der internationalen Weinbranche die Trophäen des 15. Meininger Award Excellence in wine & spirit in Düsseldorf entgegen. Weinunternehmer des Jahres national: Christof Queisser, Rotkäppchen-Mumm.

25 Jahre ProWein-Messe in Düsseldorf 

Zur Jubiläumsausgabe der Messe ProWein vom 17. bis 19. März werden über 6.800 Aussteller und rund 60.000 Fachbesucher erwartet. Nahezu alle Anbauregionen sind auf Ausstellerseite vertreten. Die erste Ausgabe der ProWein fand 1994 mit gerade einmal 321 Anbietern und 1.517 Besuchern statt.

Internorga Zukunftspreis 2019 verliehen

Traditionell am Vorabend der Messe wird der Internorga Zukunftspreis ​​​​​​​in den Kategorien ‚Trendsetter Produkt Nahrungsmittel & Getränke‘, ‚Trendsetter Produkt Technik & Ausstattung‘ sowie ‚Trendsetter Unternehmen Gastronomie & Hotellerie‘ verliehen. Überzeugt haben in diesem Jahr Bonduelle, WMF und das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.

Internorga mit Programm vom 15. bis 19. März 2019 in Hamburg 

Smarte Küchengeräte, digitale Services, nachhaltige Produktions- und Lieferketten, ungebrochener Snacking-Boom, spannende Wettbewerbe und neue Food- und Gastro-Konzepte: Die 93. Ausgabe der Internorga hat es in sich. Von Freitag bis Dienstag erleben Besucher auf dem Gelände der Hamburg Messe den gesamten Außer-Haus-Markt.

Weniger Absatz, mehr Umsatz: Bitburger-Brauerei will den Bierpreis retten

Bitburger versucht höhere Bierpreise durchzusetzen und verzeichnet mit seiner Anti- Aktionsniveau-Politik erste Erfolge: Bei einer guten Entwicklung der Hauptmarke Bitburger und einem Umsatzplus von 1,3 Prozent auf 797,0 Millionen Euro (2017: 786,6 Millionen Euro) zeigt sich die Bitburger Braugruppe zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr.

Die Highlights der Internorga 2019 im Überblick

Nach der Messe ist vor der Messe. Während Berlin noch die Nachwehen der ITB verkraften muss, macht sich Hamburg schon für die Internorga bereit. Vom 15. bis 19. März verwandelt sich das Gelände der Hamburg Messe und Congress dann in eine über 100.000 m² große Eventfläche für die Gastronomie.

Durchschnittspreis im Weinexport auf Rekordhoch

Die deutschen Weine sind im Ausland beliebt. Die dortigen Verbraucher haben im vergangenen Jahr durchschnittlich so viel wie noch nie für deutschen Wein gezahlt. Vor allem in Skandinavien legten die Ausfuhren ordentlich zu. Den größten Wertzuwachs konnten die deutschen Weinexporteure in Großbritannien erzielen.

„Frauen brauen!“: Carlsberg-Mitarbeiterinnen präsentieren ihre Bier-Kreation

Frauen haben Power, genauso wie männliche Brauer: Mit diesem Ansatz entstand bei Carlsberg Deutschland die Idee, zum Ehrentag für das weibliche Geschlecht, ein passendes Bier zu brauen. Von Frauen, für Frauen – und alle anderen Bierfreunde. Der Erlös geht zu 100 % an das Frauenzentrum FLAKS e.V. in Altona.

Europa-Park und Carlsberg unterzeichnen Partnerschaft

Die neue Wasserwelt „Rulantica“ im Europa-Park will ab Ende des Jahres Wasserratten aus aller Welt begeistern. Im Resort haben die Gäste dann nicht nur die Wahl zwischen neun Themenbereichen, sondern dürfen sich im dazugehörigen Museumshotel „Krønasår“ auch auf Getränke aus dem Hause Carlsberg freuen.

US-Sammelklage gegen Trivago abgewiesen

In den USA haben Investoren von Trivago das Unternehmen verklagt, nachdem die Aktien massiv an Wert verloren hatten. Laut Handelsblatt fühlten sich die Anleger verprellt. Ihrer Meinung nach habe sie das Online-Portal nicht auf „irreführende und umstrittene Verkaufspraktiken hingewiesen“. Ein Bundesgericht wies die Klage jedoch ab.

fritz-kola mit neuer Abfüllstation in Sachsen-Anhalt

Kürzere Transportwege, reduzierter CO2-Ausstoß und regionale Produkte: Für die fritz-kulturgüter GmbH​​​​​​​ ist die umweltbewusste Produktion ein zentraler Punkt der Unternehmensstrategie. Zum Netz an Abfüllbetrieben in Deutschland kommt nun ein fünfter Standort hinzu: Die neue Rampe in Gänsefurth/Hecklingen in Sachsen-Anhalt.

Greeley Koch verantwortet globales Marketing bei HRS

HRS gibt die Ernennung von Greeley Koch zum Vice President für Marketing und Content Creation bekannt. Koch soll dazu beitragen, die Inhalte und Botschaften von HRS für die Reisebranche weltweit zu optimieren. Dazu zählt, die richtigen Themen für die Fachkongresse von HRS zu setzen.

Die Gewinner der Falstaff WeinTrophy 2019 mit Winzer des Jahres

Zum neunten Mal verlieh Falstaff Deutschland Preise an herausragende Weinpersönlichkeiten: Für sein Lebenswerk wurde Hanno Zilliken geehrt, Mathieu Kauffmann (Reichsrat von Buhl) ist Winzer des Jahres.

Deutscher Weinmarkt leicht rückläufig

Der Supersommer 2018 hat zwar hierzulande für einen sehr guten Weinjahrgang gesorgt, dem Weinabsatz war das heiße Wetter allerdings nicht zuträglich. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der aktuellen GfK-Weinmarktanalyse mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 3,3 Prozent weniger Weine eingekauft als im Vorjahr.

Nominierungen für den Internorga-Zukunftspreis 2019 stehen fest

Wer auf der Shortlist des Internorga-Zukunftspreises steht, hat die Jury mit einer innovativen Nachhaltigkeitsstrategie, hoher Effizienz und verantwortungsvollem Handeln überzeugt. Aus zahlreichen Bewerbungen haben die Experten nun drei Finalisten ausgewählt. Von fair produzierter Arbeitskleidung aus recyceltem Plastikmüll aus dem Meer, bis hin zu transparenten Erzeugergemeinschafte,n könnte die Bandbreite kaum größer sein.

Internorga in diesem Jahr mit Bellavita Expo und Pizza-Weltmeisterschaft

Die Internorga erweitert das Ausstellerangebot aus Italien und holt mit der Bellavita Expo erstmals die führende Fachmesse für italienische Food & Beverage-Produkte nach Deutschland. Der deutsche Vorentscheid der Pizza-Weltmeisterschaft sowie die nationale Barista Meisterschaft finden ebenfalls auf der Messe statt.

Britischer Mozzarella profitiert vom Brexit

Nicht nur die Bürger bereiten sich auf den Brexit vor, auch die Unternehmen reagieren und setzen, wenn möglich, vermehrt auf heimische Produkte. Das bemerken auch die Hersteller von britischem Mozzarella. So zum Beispiel der ehemalige Rennfahrer Jody Scheckter, der mittlerweile einen Bio-Bauernhof betreibt.

Coca-Cola enttäuscht beim Umsatz

Coca-Cola musste die Gewinnerwartung fürs laufende Jahr einkassieren. Wie das Handelsblatt berichtet​​​​​​​, leidet der Konzern wie seine Mitbewerber unter steigenden Fracht- und Rohstoffkosten. Um diese zu kontern, wurden die Preise erhöht. Das kam bei der durstigen Kundschaft aber nicht so gut an. Helfen könnte eine neue Geschmacksrichtung.

Bei Gerolsteiner sprudeln Umsatz und Absatz

Der Gerolsteiner Brunnen blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Der Gesamt-Nettoumsatz von Mineralwasser und mineral-wasserbasierten Erfrischungsgetränken konnte um 7,8 Prozent auf 308,7 Mio. Euro gesteigert werden. Der Gesamtabsatz erhöhte sich auf 8,04 Mio. Hektoliter.

Ketchup-Klassiker: Heinz feiert 150-jähriges Jubiläum

Von der Meerrettichsauce zum bekanntesten Ketchup der Welt: Heinz feiert in diesem Jahr den 150. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum blickt das Unternehmen auf die Geschichte des Gründers Henry John Heinz und den Weg vom kleinen Familienunternehmen zum Global Player zurück. 

Schotten gewinnen Whisky-Streit gegen Schwaben

Ein Whisky aus dem Rems-Murr-Kreis darf nicht länger „Glen Buchenbach“ heißen. Das hat das Landgericht Hamburg entschieden. Seit über fünf Jahren bekriegen sich die Schotten und Schwaben auf dem Schlachtfeld der EU-Spirituosenverordnung.

Ex-Worldhotel-Chef Rob Hornman heuert bei Hotelportal HRS an

Der ehemalige Wolrdhotels Chef, Rob Hornman, arbeitet jetzt für das Hotelportal HRS. Hornman, einstmals auch Vertriebs- und Marketingchef von Accor in Deutschland, wird Senior Vice President für die Region EMEA. Darüber hinaus gibt der Hotelvermittler weitere Personalien bekannt.

Fairtrade und Oxfam fordern Ende der Billig-Bananen

Auf der Fruchtmesse Fruit Logistica forderte Fairtrade gemeinsam mit Oxfam ein Ende der Abwärtsspirale für Bananenpreise. Trotz der steigenden Anforderungen an Qualität, Umwelt- und Arbeiterschutz, senken europäische Handelsketten ihre Einkaufspreise auf jährlicher Basis, so der Vorwurf.

Trivago macht Verlust und zeigt sich optimistisch

Die Hotelsuchplattform Trivago hat im vierten Quartal 2018 wieder Geld verdient. Für das Gesamtjahr 2018 schlägt aber ein Verlust vom 20,8 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz sank unter die Milliardengrenze. Für das laufende Jahr zeigen sich die Manager optimistisch. Trivago schrumpfe sich gesund, schreibt das Handelsblatt.

Pepsi will in die Gastro: Radeberger übernimmt Vertrieb

Die Radeberger Gruppe übernimmt den Vertrieb des PepsiCo-Portfolios in allen 16 Bundesländern. Die Partnerschaft bezieht sich auf den Vertrieb in der Gastronomie sowie in Getränkeabholmärkten. Gemeinsam soll die Präsenz von PepsiCo, insbesondere der zuckerfreien Cola Pepsi MAX, in der Gastronomie gestärkt werden.

Weingut Prinz von Hessen zum zweiten Mal auf der Berlinale vertreten

Berlinale-Stars genießen deutsche Weine: Das Weingut Prinz von Hessen ist zum zweiten Mal in Folge „Official Supplier“ für die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 7. bis 17. Februar 2019 stattfinden. Die Auswahl der Jury fiel auf den Prinz von Hessen Riesling Kabinett ROYAL trocken, Jahrgang 2016.

Krombacher-Brauerei gewinnt Streit um „Felsquellwasser“

Seit fast 60 Jahren sagt Krombacher in der Werbung, dass ihr Bier „mit Felsquellwasser gebraut“ sei. Nach einem Urteil des OLG Hamm wird die Brauerei dies auch weiterhin tun dürfen. Krombacher hat einen Rechtsstreit um ihr Brauwasser gewonnen, muss die Kosten des Verfahrens aber trotzdem tragen.

Unilever setzt auf heimische Gemüsesorten

Unilever Food Solutions will heimische Gemüsesorten wieder stärker auf die Speisekarten deutscher Restaurants bringen. Die Kampagne „Heimathelden“ stellt Pastinake, Schwarzwurzel und Co. in den Fokus und bietet für Profis Rezeptinspirationen und Anwendungsideen rund um altes und vergessenes Gemüse.

Grüne Woche startet mit Rekordbeteiligung

Die Internationale Grüne Woche Berlin startet im Jahr 2019 mit der bislang höchsten Beteiligung in ihrer 93-jährigen Geschichte. 1.750 Aussteller aus 61 Ländern präsentieren sich vom 18. bis 27. Januar auf der Leitmesse für  Landwirtschaft und Ernährung. Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel werden auf dem Berliner Messegelände erwartet.

Bierbrauer und Bierbauch: Kalorien sollen auf die Flasche

Der Deutsche Brauer-Bund und der Verband Private Brauereien Deutschland haben gemeinsam eine Initiative für mehr Transparenz bei der Kennzeichnung von Bier gestartet. Wie die beiden Verbände mitteilten, wollen die Brauer künftig auf freiwilliger Basis alle Biere und Biermischgetränke mit der Angabe des Brennwertes versehen.

Von Design-Hotels zu Customer Alliance: Mario Eiländer kümmert sich um Partnerschaften

Customer Alliance, ein führender Anbieter von Online-Reputationsmanagement-Lösungen, hat Mario Eiländer zum Direktor für den Bereich Strategische Partnerschaften berufen. Eiländer arbeitete zuletzt als Director Distribution Technology & Channel Analytics bei der Design Hotels AG.

Metal-Band Metallica braut ihr eigenes Bier

Nach Bands wie Iron Maiden oder AC/DC bringen nun auch Metallica ein eigenes Bier auf den Markt. Das „Enter Night Pilsner“ entsteht in einer Kooperation mit der Stone Brewing-Brauerei. Das Bier ist ab sofort in den USA und ab dem Frühjahr international erhältlich.

Radeberger-Chef wettert gegen Jubelmeldungen der Bierbranche

Niels Lorenz, Boss der Radeberger-Gruppe, kritisiert Jubelmeldungen anderer Brauer in den letzten Tagen, um sein eigenes Unternehmen dann besonders ausgiebig zu loben. Wenn es der Brauwirtschaft nicht gelinge, unter Idealbedingungen eine bessere Performance abzuliefern, lasse das nichts Gutes ahnen, so Lorenz. Radeberger habe seine Hausaufgaben gemacht.

Zucker-Posse: Lemonaid darf jetzt doch weiter Limonade sein

Im absurden Streit um die Bezeichnung eines Getränkes, gibt eine Hamburger Behörde jetzt nach. Das Bezirksamt der Hansestadt hatte der Firma Lenonaid mitgeteilt, dass es sich bei den Getränken gar nicht um Limonade handele. Begründung: zu wenig Zucker.

Bier- und Getränkeabsatz: Rekordjahr für Krombacher Brauerei

Der heiße Sommer 2018 macht es möglich: Die deutschen Getränkehersteller ziehen Rekordbilanzen. Krombacher verkündet das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte und erhöht den Ausstoß um 5,5 Prozent auf 7,499 Millionen Hektoliter.

Mineralwasser mit Rekordabsatz im vergangenen Jahr

Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen erreichte im Jahr 2018 mit rund 11,7 Milliarden Litern einen neuen Spitzenwert. Die beliebteste Sorte war Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser in Deutschland stieg auf 150,5 Liter. Dem Sommer sei Dank.

Mehr Bier verkauft: Warsteiner Brauerei legt erstmals seit Jahren wieder kräftig zu

Nach langer Durststrecke hat die Privatbrauerei Warsteiner aus dem Sauerland bei ihrer Traditionsmarke wieder kräftig zugelegt und Marktanteile zurückgewonnen. 2018 konnte der Absatz im Inland um 6,8 Prozent gesteigert werden.

Lindner Hotels mit Kaffeekapseln aus Holz

Knapp die Hälfte der Lindner Hotels & Resorts hat ihre Zimmer mit Kaffeemaschinen von Nespresso ausgestattet. Um ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiter auszubauen, stellt die Hotelgruppe ihren Gästen für diese ab sofort umweltfreundliche Kaffeekapseln aus Holz zur Verfügung.

Bürokratie: Lemonaid ist gar keine Limonade

Seit zehn Jahren gibt es nun schon die Hamburger Limonaden-Firma Lemonaid. Nun droht dem Geschäftsmodell aber Gefahr von unerwarteter Seite: Das Bezirksamt Hamburg hat der Firma mitgeteilt, dass es sich bei den Getränken gar nicht um Limonade handele, da zu wenig Zucker enthalten sei. Jetzt bleiben dem Unternehmen nur noch zwei Optionen.

Deutschlands 100 beste Weine

Der US-amerikanische Weinexperte James Suckling hat seine Liste der 100 besten deutschen Weine veröffentlicht. Der Siegerwein kommt von der Nahe, gefolgt von einem Tropfen aus der Pfalz und einem Riesling aus dem Rheingau.

Solidaritätsaufruf nach Großfeuer bei Bos Food

Am Wochenende hat ein Feuer einen Teil des Lagers der Bos Food GmbH in Meerbusch vernichtet. Wie Ralf Bos anschließend dem Express mitteilte, seien sie alle getroffen, aber es gehe weiter. Alles werde pünktlich ausgeliefert. Jürgen Dollase veröffentlichte einen Solidaritätsaufruf.

Deutsche Winzer wollen nach China

Aufgrund der schieren Größe des Landes ist China seit 2013 der größte Rotweinmarkt der Welt. Bei 1,3 Milliarden Menschen spielt ein geringer durchschnittlicher Weinkonsum kaum noch eine Rolle. Laut Handelsblatt müssten deutsche Winzer jedoch Geduld haben, wenn sie im Land der Mitte durchstarten wollen. 

„Gastro-Regio-West“: Neues Messeformat in NRW

Gastro-Messen haben es in Nordrhein-Westfalen nicht leicht. Jetzt initiiert das Dorf Münsterland einen neuen Branchentreff im Messeformat. Die Erstauflage der „Gastro-Regio-West“ findet am 14. Januar 2019 statt.

Fritz-kola verschenkt Aufmerksamkeit

Fritz-kola verschenkt in diesem Jahr Aufmerksamkeit an Organisationen, die für ihre Arbeit viel zu wenig Gehör bekommen und aufgrund knapper Budgets nicht für sich werben können. Um das zu ändern und dieses Engagement zu unterstützen, überlässt ihnen das Unternehmen Raum auf den eigenen Plakatflächen.

Kaffee-Krieg: Albert Darboven darf nicht adoptieren

Die Entscheidung ist gefallen: Albert Darboven darf Andreas Jacobs nicht adoptieren. Wie das Handelsblatt berichtet, hat dies nun das zuständige Gericht in Hamburg-Blankenese entschieden. Wie es nun weitergehen wird, ist noch unklar.

Pepsi droht AfD mit rechtlichen Schritten wegen Fake-Plakat

Anfang der vergangenen Woche sorgte ein vermeintliches Werbeplakat von Coca-Cola für Aufregung. Das wollten die Anhänger der Partei offenbar nicht auf sich sitzen lassen und versuchten sich an einem Konter in Pepsi-Optik. Das wiederum fand Pepsi nicht so witzig und drohte mit rechtlichen Schritten.

Coca-Cola mit Werbelüge und Anti-AfD-Plakat

Der Brausehersteller Coca-Cola hat in diesen Tagen gleich zwei Mal unfreiwillig für Aufmerksamkeit gesorgt. Zunächst verlieh die Verbraucherorganisation Foodwatch dem Konzern den Goldenen Windbeutel für ihr „Glacéau Smartwater“. Dann sorgte auch noch ein Anti-AfD-Plakat für Aufregung.

Kaffee-Krieg: Entscheidung im Darboven-Streit rückt näher

Albert Darboven möchte den Milliardär Andreas Jacobs als Nachfolger installieren. Zuvor muss ihn der Chef allerdings adoptieren, da nur Familienmitglieder auf den obersten Posten des Kaffeeimperiums dürfen. Nun soll der Familienstreit laut Welt-Informationen in Kürze entschieden werden.

Der „Sekt des Jahres“ kommt von der Saar

Auf einer Gala in der Villa Kennedy in Frankfurt sind am Samstagabend die Preisträger des „Deutschen Sekt Award“ ausgezeichnet worden. Das Weingut Reverchon aus Konz-Filzen an der Saar hat mit seinem 2010er Riesling den Preis als „Sekt des Jahres“ errungen.

Winzerglühwein ist beliebt

Zum Start der alljährlichen Glühweinsaison bieten laut Deutschem Weininstitut (DWI) immer mehr deutsche Weinerzeuger Glühweine aus eigener Herstellung an. Wer seinen Glühwein lieber selbst zubereitet, sollte auf die Qualität des Grundweins achten, so das Institut. Das passende Rezept gab es auch gleich dazu.

Brau-Legende: Krombacher trauert um Seniorchef

Die Krombacher Brauerei hat den Tod von Seniorchef Dr. h. c. Friedrich Schadeberg bekannt geben. Der Unternehmer ist am vergangenen Montag im Alter von 98 Jahren verstorben. Schadeberg entwickelte Krombacher von einer kleinen Dorfbrauerei zu einem führenden Anbieter in der deutschen Getränke- und Brauwirtschaft.

Krombacher stoppt Zusammenarbeit mit Deutscher Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wird derzeit massiv kritisiert. Vor allem mit ihrem Feldzug für Diesel-Fahrverbote sorgt der Verein für reichlich Ärger im Land. Mit der Krombacher Brauerei verlor die DUH nun einen prominenten Partner. Ob das mit den Fahrverboten zusammenhängt, wollte die Brauerei aber nicht verraten.

Falstaff Wein Guide 2019: Zweimal 100 Punkte

Nicht weniger als 63 Verkostungstage, fast 4.000 Weine – die Proben für den Falstaff Wein Guide waren ein Marathon. Es ging um den Weißweinjahrgang 2017 und der Rotweinjahrgang 2016. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zwei Weine erhalten 100 Punkte.

 

Fleisch-Alternative: Metro bringt Trendprodukt Beyond Burger 

Schmeckt wie Fleisch, ist aber keins: Ab Ende November bietet Metro mit „The Beyond Burger“ die pflanzenbasierte Variante der Bulette an. Wiesenhof wollte eigentlich erster Anbieter sein und bringt das Produkt jetzt gleichzeitig auf den Markt. Beyond Meat eroberte in den vergangenen Jahren bereits den amerikanischen Markt und hat sehr viel prominente Unterstützer.

Schlachthofskandal: Ikea nimmt verdächtige Produkte aus dem Angebot

Nachdem das ARD-Magazin „Fakt“ über Tierquälerei in einem Oldenburger Schlachthof berichtete, nimmt Ikea verdächtige Produkte aus dem Sortiment. Auch der Fast-Food Konzern McDonalds ist bis 2017 aus dem Schlachthof beliefert worden.

Konzerne kippen Kennzeichnungstest

Die großen Lebensmittelhersteller wollten ein System zur Kennzeichnung von Nährwerten testen. Daraus wird aber nichts. Demnach scheitere es daran, dass sich die Regierungen nicht auf eine einheitliche Gestaltung und die Portionsgröße einigen könnten. Für die Verbraucherzentralen ist das aber nur ein Ablenkungsmanöver.

Radeberger und Veltins bündeln die Logistik

Die Radeberger Gruppe und die Brauerei C. & A. Veltins aus dem Sauerland machen zukünftig in der nationalen Getränkelogistik gemeinsame Sache. Die Tochtergesellschaften „Lingener Getränkelogistiker Getränke Essmann“, der Dortmunder Streckenlogistikprofi „WGH / WGL“ sowie der Leergutspezialist „H. Leiter“ bündeln ihre Kräfte. Die Radeberger Gruppe und Veltins treten als gleichberechtigte Partner auf.

Gute Trauben lassen auf Eiswein hoffen

In diesem Jahr setzen besonders viele Winzer auf die Eisweinlese. Das zeigen laut der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach auch die Zahlen: Hatten 2017 nur 24 Betriebe 19 Hektar Eiswein bei der Kammer angemeldet, so sind es in diesem Jahr 628 Betriebe auf einer Fläche von 532 Hektar.

„Zahlenknechte und Berater“ bei Warsteiner

Bei der familiengeführten Brauerei bleibe die einzige Konstante der Wechsel im Management, schreibt die WirtschaftsWoche. Nach dem Abgang der Geschäftsführerin Alessandra Cama hätten nun „Zahlenknechte und Berater“ das Ruder übernommen. Cama ist nicht die einzige Personalie, bei der es Änderungen gab.

Auch Darmstadt setzt auf Mehrwegbecher

Rund drei Milliarden Kaffeebecher landen in Deutschland jedes Jahr im Müll. Allein in Frankfurt sollen es 23 Millionen sein, in Darmstadt fünf Millionen. Um den Müll dort zu reduzieren, haben Studenten ein Mehrwegsystem konzipiert. Es müsste aber noch viel mehr geschehen, wie nun eine FAZ-Redakteurin schreibt.

BraufactuM holt sich European Beer Star 2018

Acht Jahre nachdem BraufactuM als eine der ersten Brauereien in Deutschland Craft Bier auf den Markt brachte, durfte sich das Team nun über einen großen Erfolg freuen: Beim „European Beer Star“ gewann die Brauerei zwei Gold Awards sowie einen Silver Award.

Rügenwalder als Veggie-Vorreiter

Jahrzehntelang setzte Rügenwalder auf Wurst. Ende 2014 brachte das Unternehmen dann aber die ersten vegetarischen Produkte auf den Markt. Bis es so weit war, musste Geschäftsführer Godo Röben jede Menge Überzeugungsarbeit leisten. Horizont hat sich mit der Geschichte nun genauer beschäftigt.  

Foodmesse „Bellavita“ kommt nach Deutschland

Dolce vita im hohen Norden: Die INTERNORGA holt die italienische Fachmesse Bellavita Expo erstmalig nach Deutschland. Im März präsentiert die führende Fachmesse für italienische Food & Beverage-Produkte außerhalb Italiens landestypische Spezialitäten auf der Messe.

Lidl mit eigener Kaffeerösterei?

Discounter Lidl möchte in der Zukunft den eigenen Kaffee offenbar selbst rösten. Medienberichten zufolge prüft das Unternehmen derzeit den Aufbau einer Rösterei für die eigenen Kaffeemarken. Zuvor müsste allerdings ordentlich investiert werden. Auch Aldi Süd röstet schon seit Jahrzehnten in eigenen Röstereien. 

Der Vinum Weinguide Deutschland 2019

Der neue Vinum Weinguide Deutschland ist erschienen. Roman Niewodniczanski ist Winzer des Jahres, Niko Brandner ist „Aufsteiger des Jahres“ und Yvonne Libelli und Martin Lucas sind die „Entdeckung des Jahres“. Erstmals würdigt der Weinguide auch die Weinkarte des Jahres: Die Auszeichnung geht ans Berliner Restaurant Grill Royal.

Warum sich neue Brause-Marken gegen Coca-Cola schwer tun

Afri-Cola, Fritz Kola, Premium Cola, Vita Cola: Viele angesagte Bars und Cafés bieten schon seit Jahren Alternativen zu Coca-Cola. Aber viele Gäste wollen lieber das Original.

Gault&Millau Weinguide: Fritz und Friedrich Keller sind Winzer des Jahres

Zum 26. Mal zeichnet der Gault&Millau Weinguide die besten Winzer und Weine Deutschlands aus. Zu „Winzern des Jahres“ kürte die Redaktion Fritz und Friedrich Keller aus Baden. Sieben Weine erhalten in diesem Jahr die Höchstnote von 100 Punkten.

Metro leicht im Plus

Die Metro AG hat im Geschäftsjahr 2017/18 den flächenbereinigten Umsatz um 0,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Die Großhandelssparte ist um 1,3% gewachsen. Besonders freut sich das Unternehmen über ein „Wachstum mit den HoReCa-Kunden“ in Deutschland.

Krombacher ist beliebtestes Bier Deutschlands

In mehr als 30.000 Einzelinterviews hat die Studie „best for planning 2018“ unter anderem die Biervorlieben der Deutschen abgefragt. Dabei überzeugten sowohl das Pils als auch das Alkoholfrei von Krombacher die Verbraucher am stärksten und sicherten sich jeweils den ersten Platz im Ranking.

Nächste Runde in Darbovens Familienzwist: „Auch Teil meines Lebenswerks“

Der Familienstreit im Hause Darboven geht in die nächste mediale Runde. Vater und Sohn Darboven zerstritten sich vor Jahren. Jetzt will der Patriarch das Traditionshaus in fremde Hände legen – und dafür sogar adoptieren. Capital sprach jetzt ausführlich mit dem Sohn über den Konflikt und die Zukunft des Unternehmens.

Kaffeetassen aus Kaffeesatz

Der Berliner Julian Lechner hat eine Kaffeetasse aus Kaffeesatz entwickelt. Den Rohstoff gibt es tonnenweise und der junge Tüftler kommt mit der Produktion kaum hinterher. 2018 gab es dafür den Red Dot Design-Award. (Mit Video)

Green Rosin: 2-Sterne-Koch präsentiert neue Lebensmittelmarke für Hotellerie und Handel

Der Sterne- und TV-Koch Frank Rosin und der Fußballprofi Max Meyer haben gemeinsam eine Marke für hochwertige Lebensmittel kreiert. Mit „Green Rosin“ wollen sie für Genuss durch gesunde Ernährung begeistern, fleischlos oder ganz frei von tierischen Bestandteilen.

Beste Winzersekte 2018 ausgezeichnet

Die deutschen Winzersekte haben in den letzten Jahren einen deutlichen Qualitätsschub erfahren. Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat jetzt die besten Winzersekte des Jahres in den Kategorien Riesling, Burgunder, Rosé / Blanc de Noir sowie Bukettsorten ausgezeichnet.

 

Biermangel durch Klimawandel?

Dürren und lange Hitzeperioden könnten in Zukunft die Erntemengen von Gerste verringern, warnen Forscher. Für Biertrinker wären die Folgen fatal: ein weltweiter Biermangel droht. Deutschland könnte besonders stark betroffen sein.

Mehr Aufmerksamkeit für heimische Weine

Eine Auswertung der Google-Suche nach Deutschlands Leitrebsorten Riesling und Spätburgunder belegt eine wachsende öffentliche Aufmerksamkeit. Das mediale Interesse an den Weinen habe sich innerhalb einer Dekade deutlich erhöht, erklärte das Deutsche Weininstitut.

Billigbier statt Marken-Kölsch

In Köln haben zwei Brüder jahrelang obergäriges Bier aus dem Sauerland als echtes Kölsch der Markenbrauereien verkauft. Die Kölner Seele sei verletzt, so einer der Brauerei-Anwälte. So weit wollte der Richter laut General-Anzeiger zwar nicht gehen, er verurteilte die beiden trotzdem zu Bewährungsstrafen. 

Nächster Finanzinvestor kauf ADA Cosmetics

Die französische Investmentgesellschaft Ardian hat die ADA Cosmetics Holding GmbH (ADA International) an Moonlake Capital aus Österreich verkauft. Moonlake Capital will ADA International bei seinem weiteren Wachstum unterstützen.

Deutsche Brauer warnen vor Einheitsbier

2016 sicherten sich Heineken und Carlsberg Patente auf Braugerste. Nun muss das Europäische Patentamt entscheiden. Eine Aufhebung gelte allerdings als unwahrscheinlich, so die Welt. Die heimischen Brauer befürchten deshalb eine Einschränkung des Wettbewerbs und der Biervielfalt.  

Weininstitut erwartet „absoluten Ausnahmejahrgang“

Während viele deutsche Landwirte in diesem Jahr drastische Ernteeinbußen verkraften müssen, freuen sich die Winzer auf die wahrscheinlich größte Ernte seit 1999. Der Weinjahrgang 2018 werde laut Deutschem Weininstitut als absoluter Ausnahmejahrgang in die Geschichte eingehen.

Gewinner des Gastro-Vision-Förderpreises stehen fest

Frische Ideen, spannende Konzepte und jede Menge Bewerbungen – das ist der Gastro Vision Förderpreis 2019. Nun stehen die Gewinner fest. Der Förderpreis wird in den Bereichen „analog“ und „digital“ vergeben. Die Gewinner dürfen ihr Konzept auf der Gastro Vision 2019 präsentieren. (Mit Videos)

TV-Koch-Trettl steigt bei Gewürzmanufaktur Spiceworld ein

Die Salzburger Spiceworld GmbH hat sich mit Roland Trettl nicht nur einen Experten in Sachen Kulinarik und Gastronomie an Bord geholt, sondern auch einen neuen Gesellschafter. Durch Trettls Expertise und dessen Qualitätsanspruch will die Salzburger Gewürzmanufaktur ihr bisheriges Produktportfolio weiter ausbauen und verfeinern.

Foodwatch fordert Limo-Steuer

Mehr als jedes zweite „Erfrischungsgetränk“ ist überzuckert. Das ist das Ergebnis einer foodwatch-Marktstudie, die die Organisation am Freitag in Berlin vorgestellt hat. foodwatch forderte Ernährungsministerin Julia Klöckner deshalb auf, eine „Limo-Steuer“ wie in Großbritannien einzuführen.

JAB Holding prüft Zukäufe im Getränkemarkt

Inzwischen ist die JAB Holding aus Deutschland der weltgrößte Kaffeekonzern. Jetzt prüft das Unternehmen weitere Zukäufe im Getränkemarkt. JAB ist bereits Besitzer des US-Limonadenherstellers Dr. Pepper Snapple.

Internorga und Johann Lafer suchen besten Nachwuchskoch

Neue Runde, neues Glück: INTERNORGA und Johann Lafer suchen ab sofort wieder den besten Nachwuchskoch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dem Sieger winkt neben dem begehrten Titel ein eigenes Kochbuch im Verlag Gräfe und Unzer. (Mit Video)

Größte Hotelwäscherei Europas

In Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg soll richtig viel schmutzige Wäsche gewaschen werden. Das Unternehmen Witteler und Burkhardt will seine Fläche von 4.000 auf 16.000 Quadratmeter vervielfachen und wäre dann die größte Hotelwäscherei Europas.

Coca-Cola: Erst Kaffee, jetzt Cannabis?  

Nachdem Coca-Cola mit der Übernahme von Costa Coffee gerade in den Café-Markt eingestiegen ist, scheint der Getränkeriese nun den Cannabis-Sektor in Visier zu nehmen: Wie Bloomberg berichtet, liebäugle Coke via Aurora Cannabis mit der Produktion von cannabishaltigen ‚recovery drinks’.

Weine mit prominenten Namen

Immer mehr Weine tragen die Namen von Schauspielern, Musikern, Fußballspielern oder Moderatoren, die entweder selbst die Güter besitzen oder Partner geworden sind. Vier Tagesspiegel-Tester trinken sich durch die Welt der Promi-Weine und kommen nicht immer zu schmeichelnden Ergebnissen.

Vermutlich älteste Brauerei entdeckt

Archäologen haben in Israel die vermutlich älteste Brauerei der Welt entdeckt. In einer Höhle südlich von Haifa sollen demnach schon vor rund 13.000 Jahren alkoholische Getränke entstanden sein.