Heineken kauft sich in China ein

| Industrie Industrie

Bislang laufen die Geschäfte in China für Heineken nicht gerade berauschend. Das soll sich nun jedoch ändern. Für knapp 2,7 Milliarden Euro haben sich die Niederländer mit Chinas größtem Braukonzern CR Beer zusammengetan. Wie das Unternehmen laut Frankfurter Allgemeine mitteilte, werden sie eine 40-prozentige Beteiligung an CRH übernehmen, welches wiederum die Mehrheit an CR Beer kontrolliert.   

Künftig sollen die Chinesen dann mit Lizenz Heineken brauen. Dazu sollen die heutigen Geschäfte laut FAZ mit dem chinesischen Unternehmen verschmolzen werden. Betroffen davon sind auch drei Brauereien. Im Gegenzug hat sich CRH auch an Heineken beteiligt, allerdings nur mit 0,9 Prozent. Dadurch könnten die Chinesen zwar das weltweite Vertriebsnetz von Heineken nutzen, im Fokus stünde jedoch die Etablierung von Heineken in China. Dort kommt Heineken bislang nur auf einen Marktanteil von rund 0,5 Prozent. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Proteinreiche Produkte sind gefragt. Das spüren derzeit auch Tofu-Fans. Bei Supermärkten und Discountern ist das Lebensmittel manchmal knapp. Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

Reet Systems hat die Entwicklung seiner automatisierten Burger-Produktionsanlage abgeschlossen und präsentiert die Technologie in einem neuen Demo-Center in Wien Neudorf. Das Unternehmen richtet den Fokus nun auf die Vermarktung des Systems.

Kostendruck, Stellenabbau, veränderte Märkte - es sind fordernde Zeiten für BASF. Da kommt ein Jubiläum wohl gerade recht: Das riesige Rebensaftarsenal des Unternehmens wird 125 Jahre alt. Ein Besuch.

Klarerer Kopf, weniger Kalorien: Der Trend zum alkoholfreien Bier wird in Deutschland größer und größer. Mittlerweile ist jeder neunte Liter Bier, der in Deutschland getrunken wird, alkoholfrei.

Die Schörghuber Gruppe hat ihren Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben auf 1,79 Milliarden Euro gesteigert. Als größten Wachstumstreiber nennt das Münchner Familienunternehmen die Paulaner Brauerei Gruppe. Gleichzeitig setzt die Hotelsparte Arabella Hospitality nach umfangreichen Investitionen wieder auf Expansion.

Nach dem starken Preisanstieg in den vergangenen Jahren wird Kaffee nun wieder günstiger. Die Handelsketten senken die Preise ihrer Eigenmarkenprodukte um bis zu 50 Cent pro Packung.

Pilzkrankheiten und Touristenschwund oder Blühwiesen und Lavendelanbau? Welche Risiken und Chancen Brachen in Weinbergen haben. Schrumpfen die Rebflächen in der Weinbaukrise?

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. «Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen», so der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Bundesweit machen Weißweine bereits 70 Prozent des Weinbaus aus.

Es wird immer weniger Bier getrunken. Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Zwei Brauereien sind betroffen. Die Gewerkschaft NGG wirft Wortbruch vor.

Die METRO AG hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und bereinigtes EBITDA gesteigert. Wachstumstreiber blieb nach Unternehmensangaben vor allem das Belieferungsgeschäft, während die Transformation in Deutschland das Ergebnis belastete.