Hoher Umsatz mit Hochprozentigem - Berentzen verkauft mehr

| Industrie Industrie

Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen aus dem emsländischen Haselünne hat seinen Umsatz 2019 gesteigert. 2019 belief sich der Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen auf 167,4 Millionen Euro - das waren 3,2 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2018 (162,2 Millionen Euro), wie die Berentzen-Gruppe am Dienstag mitteilte. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) liege voraussichtlich mit 9,8 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Alle wichtigen Erfolgskennzahlen des Konzerns lägen für das Geschäftsjahr 2019 innerhalb der prognostizierten Bandbreiten, sagte Berentzen-Vorstand Oliver Schwegmann. «Damit haben wir unsere Jahresziele voll erreicht.» Seinen Angaben zufolge gewann das Geschäft vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich an Fahrt. Im ersten Halbjahr 2019 war der Umsatz um rund ein Prozent, im zweiten dann um 5,2 Prozent gestiegen. Für 2020 rechnet Berentzen weiter mit einer positiven Entwicklung. Die Gruppe ist in über 60 Ländern präsent. Bekannt ist das Unternehmen hauptsächlich für Schnäpse und Liköre. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Jägermeister stemmt sich gegen die flaue Nachfrage nach Hochprozentigem: Trotz weltweit rückläufiger Spirituosenmärkte habe sich das Unternehmen gegen den Trend behauptet und Marktanteile gewonnen, wie die Mast-Jägermeister SE in Wolfenbüttel mitteilte.

Der französische Konzern Groupe SEB streicht weltweit 2100 Stellen, um auf sinkende Gewinne im Jahr 2025 zu reagieren. Besonders betroffen sind auch Werke und Arbeitsplätze in Deutschland: An drei Traditionsstandorte ist zudem geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern einzustellen.

Brandenburgs Spargelbauern setzen auf einen frühen Start in die Saison. An Ostern soll das erste Gemüse geerntet sein. Doch die Landwirte bangen um ihre Konkurrenzfähigkeit.

Der deutsche Weinmarkt steht unter Druck: Im Jahr 2025 sanken Absatz und Umsatz um jeweils sieben Prozent. Während die Zahl der Käuferhaushalte stabil blieb, griffen die Verbraucher seltener zu. Deutsche Erzeuger konnten ihren Marktanteil trotz der schwierigen Rahmenbedingungen leicht steigern.

Mit 4,5 Millionen Tonnen erreichte die deutsche Gemüseernte 2025 einen historischen Rekordwert. Vor allem Speisezwiebeln und der ökologische Anbau verzeichneten signifikante Zuwächse, während Nordrhein-Westfalen seine Position als wichtigstes Anbaubundesland behauptete.

Startschuss für ein millionenschweres Bauprojekt: In der Düsseldorfer Ulmenstraße entsteht bis 2027 ein neuer Metro Großmarkt. Der Standort setzt auf ein nachhaltiges Energiekonzept und soll die Versorgung der regionalen Gastronomie langfristig sichern.

Die Internorga 2026 in Hamburg präsentiert ihr Rahmenprogramm. Von Trendanalysen auf der Open Stage bis hin zu Fachkongressen über Nachhaltigkeit und Digitalisierung bietet die Messe Impulse und Lösungen für die Herausforderungen der Branche.

Die Finalisten für den Internorga Zukunftspreis 2026 wurden bekannt gegeben. Neun Unternehmen aus den Bereichen Food, Technik und Gastgewerbe konkurrieren im März in Hamburg um die Auszeichnung für besondere Innovationskraft und Nachhaltigkeit.

Mineralwasser mit Geschmack und stilles Wasser: Das sind 2025 Wachstumstreiber beim Gerolsteiner Brunnen gewesen. Vor allem Wasser ohne Kohlensäure habe überdurchschnittliche Zuwächse erzielt, teilte das Unternehmen mit.

Eigentlich machen niedrige Temperaturen Grünkohl bekömmlicher. In diesem Jahr haben ihm jedoch viele Schneefälle zugesetzt. Einige Bauern beenden die Erntesaison vorzeitig. Das Wintergemüse wird bis Ende März in geselliger Runde gegessen.