Internorga 2026 präsentiert Rahmenprogramm

| Industrie Industrie

Vom 13. bis 17. März 2026 wird Hamburg erneut zum zentralen Treffpunkt für die Hospitality-Branche und den Foodservice. Die internationale Leitmesse Internorga hat nun Details zu ihrem Rahmenprogramm veröffentlicht, das Fachbesuchern durch verschiedene Bühnenformate, Kongresse und interaktive Flächen Orientierung in einem sich wandelnden Marktumfeld bieten soll.

Strategische Impulse auf der Open Stage und im Pink Cube

Die zentrale Anlaufstelle für aktuelle Branchenthemen bildet die Open Stage in Halle A3. Das Programm umfasst Impulsvorträge, Paneldiskussionen und Talkrunden zu praxisnahen Ansätzen für den Betriebsalltag. Zu den angekündigten Sprechern gehört Björn Grimm von Grimm Consulting, der im Rahmen seines Vortrags „Gastwelt 2035“ über den Tellerrand er Branche hinaussschaut. Jochen Pinsker von der Circana GmbH analysiert datenbasierte Markttrends, während Debora Schweinsberg von ProVeg die Auswirkungen pflanzenbasierter Konzepte anhand des Plantbased Rankings 2026 erläutert.

Weitere Schwerpunkte setzen Sebastian Heinz von der FOODBOOM GmbH zum Thema strategischer B2B-Food-Content sowie Theresa Suer von IKEA Deutschland, die über Design und Identität in der Hotellerie referiert. Ein fester Bestandteil ist zudem der von Trendforscherin Karin Tischer kuratierte Pink Cube. Unter dem Titel „Taste the World“ werden internationale Länderküchen und der „Snack Compass“ mit Best-Practice-Lösungen vorgestellt. Ein Gespräch mit Metin Dag und Marco Schepers thematisiert am Beispiel von Mangal Döner X Lukas Podolski 10 die Skalierung von Gastronomie-Konzepten.

Innovationen und fachspezifische Deep Dives

In Halle B5 widmet sich das Format „What the Food! – by foodlab“ der Verbindung von Kulinarik, Kultur und digitalen Trends. Hier diskutieren Experten wie Sternekoch Fabian Saalfeld über das Zusammenspiel von Influencing und Gastronomie, während Hannes Schröder Einblicke in die Entwicklung des Alsterpavillons gibt. Performance Marketing und moderne Food-Kommunikation stehen ebenfalls im Fokus der Beiträge von Anna Gliemer von Leisure One und Philipp Emde von Studio Avanti.

Zusätzlich bietet die Messe spezialisierte Themenbereiche an, die verschiedene Aspekte der Branche abdecken. In der Deep Dive Area werden praxisnahe Lösungen für den operativen Betriebsalltag vertieft, während der DEHOGA Club als Netzwerkplattform für Verbandsmitglieder dient und unternehmerische sowie strukturelle Fragen behandelt. Die Back Stage konzentriert sich auf das Handwerk, die Patisserie und kreative Verarbeitungstechniken. In der No Bullshit Area by freakstotable werden Herausforderungen der Branche ohne Ausflüchte thematisiert. Zudem umfasst die Pizza-Experience Workshops und Live-Shows, wobei die 13. Deutsche Meisterschaft der Pizzabäcker am 16. März 2026 den Höhepunkt bildet.

Fachkongresse und digitale Vernetzung

Flankiert wird die Messe von mehreren Fachkongressen. Den Auftakt macht das Internationale Foodservice-Forum am 12. März mit strategischen Einblicken in zukünftige Geschäftsmodelle. Am 14. März findet erstmals die Green Hospitality Conference statt, die sich nachhaltigen Lösungen für Tourismus und Gastgewerbe widmet. Der Branchentag der Gemeinschaftsgastronomie feiert am 16. März sein 50. Jubiläum, gefolgt vom Food Freezing Forum am 17. März, das industrielle Gefriertechnologie und Praxisanwendungen verknüpft.

Zur Effizienzsteigerung des Messebesuchs steht die Plattform Internorga Connect zur Verfügung. Die Anwendung ermöglicht eine digitale Vernetzung, Terminvereinbarungen sowie den Abruf personalisierter Programmübersichten vor, während und nach der Veranstaltung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem starken Preisanstieg in den vergangenen Jahren wird Kaffee nun wieder günstiger. Die Handelsketten senken die Preise ihrer Eigenmarkenprodukte um bis zu 50 Cent pro Packung.

Pilzkrankheiten und Touristenschwund oder Blühwiesen und Lavendelanbau? Welche Risiken und Chancen Brachen in Weinbergen haben. Schrumpfen die Rebflächen in der Weinbaukrise?

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. «Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen», so der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Bundesweit machen Weißweine bereits 70 Prozent des Weinbaus aus.

Es wird immer weniger Bier getrunken. Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Zwei Brauereien sind betroffen. Die Gewerkschaft NGG wirft Wortbruch vor.

Die METRO AG hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und bereinigtes EBITDA gesteigert. Wachstumstreiber blieb nach Unternehmensangaben vor allem das Belieferungsgeschäft, während die Transformation in Deutschland das Ergebnis belastete.

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.