Karlsberg-Konzern um Millionen betrogen?

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Fünf Männer sollen den Karlsberg-Konzern in Homburg an der Saar um einen Millionenbetrag betrogen haben. Gegen die Männer im Alter zwischen 42 und 60 Jahren werde wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges zum Nachteil des Konzerns ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mit.

Sie hätten dem Unternehmen Transportleistungen in Rechnung gestellt, «die tatsächlich überhaupt nicht oder in wesentlich geringerem Umfang stattfanden», hieß es in einer Mitteilung. Bei den Männern handle es sich um drei Logistikunternehmer sowie um einen früheren und einen aktuellen Mitarbeiter des Konzerns.

Bei Durchsuchungen in etwa 20 Geschäfts- und Privaträumen in Rheinland-Pfalz, im Saarland, im hessischen Wetteraukreis und im nordrhein-westfälischen Eschweiler sei am Dienstag umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden.

Unter anderem hätten Ermittler auch im geschädigten Tochterunternehmen des Konzerns in Lauterecken sowie am Sitz in Homburg selbst nach Beweisen gesucht. Das entdeckte Material müsse nun ausgewertet werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern. Eine Sprecherin des Konzerns sagte, man unterstütze die Ermittlungsbehörden in vollem Umfang. (dpa)


 

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