Lebensmittelüberwacher testen Smoothies und finden Rückstände

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Bei Tests von pürierten Obst- und Gemüsegetränken, Smoothies genannt, sind in 29 Prozent der 19 Proben Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt worden. In einer Probe seien Rückstände von gleich sechs Mitteln gegen Pilzbefall gefunden worden, teilte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (Lallf) am Dienstag in Rostock mit. Allerdings gibt es dem Amt zufolge derzeit keine festgelegten Grenzwerte für Smoothies, da deren Zutaten so vielfältig sind.

Höchstmengen gelten lediglich für die einzelnen Zutaten. Soweit man es abschätzen könne, habe es bei den untersuchten Getränken wohl keine Überschreitung der Höchstmengen gegeben, sagte eine Sprecherin.

Unter den fünf auffälligen Produkten seien sowohl Fertigsmoothies als auch frisch hergestellte Getränke gewesen. «Smoothies sind, wenn man so will, die teuerste Art, Obst und Gemüse zu genießen», sagte die Sprecherin. Als vollwertiger Ersatz für richtiges Obst und Gemüse reichten sie nicht. Am sichersten seien zertifizierte Bio-Produkte. (dpa)


 

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