Markt für Tiefkühlprodukte wächst - Gastronomie greift wieder zu

| Industrie Industrie

Der Markt für Tiefkühlkost in Deutschland hat sich vom Corona-Tief des Jahres 2020 weitgehend erholt. Für dieses Jahr erwartet die Branche ein Absatzplus von 5,2 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Tonnen. Der Umsatz soll um 8,8 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr waren Absatz und Umsatz gesunken, weil die Gastronomie deutlich weniger tiefgefrorene Lebensmittel abgenommen hatte.

Seit die Gaststätten wieder geöffnet seien, gehe es auch über die gastrononomischen Absatzkanäle wieder aufwärts, berichtete der Branchenverband am Dienstag. Dort könne der Absatz um 10 Prozent auf gut 1,7 Millionen Tonen steigen. Das sei aber weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019 mit knapp 2 Millionen Tonnen.

Der Verkauf von Tiefkühlprodukten über den Lebensmitteleinzelhandel und durch Lieferdienste werde noch einmal steigen, und zwar um 1,5 Prozent auf über 2,1 Millionen Tonnen. Das Umsatzwachstum um 5 Prozent sei vor allem eine Folge der gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Verpackungen und Logistik, teilte der Verband mit. Schon im vergangenen Jahr hatten Verbraucher im Lockdown verstärkt zu Tiefkühlware gegriffen. (dpa).

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit Vertragsabschlüssen für 16 neue Partnerhotels, darunter die Hotel-Ikone Europäischer Hof in Heidelberg, baut der Online-Vertriebsspezialist Quality Reservations 2022 seine Marktposition weiter aus. „Die Hoteliers vertrauen QR“, so die Geschäftsführerin Carolin Brauer.

 

Das Logo Nutri-Score als Hilfe zum Kauf gesünderer Produkte ist zunehmend auf Lebensmittelpackungen in Supermärkten zu finden. Inzwischen haben sich 300 deutsche Firmen mit 577 Marken für eine Verwendung registriert.

Mit Rückenwind von den asiatischen Börsen hat der deutsche Aktienmarkt zugelegt. Auch Aktien der Metro gewannen. Einer indischen Wirtschaftszeitung zufolge könnte sich der Konzern für einen Milliardenbetrag vom Geschäft in Indien trennen. Das kam bei Anlegern gut an.

Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker hat sich mit dem Betriebsrat auf die Bedingungen der Schließung am Standort Ettlingen bei Karlsruhe geeinigt. In dem Werk werden Produkte wie Soßen und Suppen für Großverbraucher wie Kantinen oder die Gastronomie produziert.

Nicht zum ersten Mal warnen die Brauereien vor dem nachfragestarken Sommer vor einem Mangel an Bierflaschen. Doch in diesem Jahr gibt es besondere Umstände, die den Nachschub erschweren.

Die Messe ProWein 2022 hat sich nach der pandemiebedingten Zwangspause zurückgemeldet - und das mit rund 5.700 Ausstellern aus 62 Ländern und über 38.000 Fachbesuchern.

In der Gastronomie spielt pflanzliche Ernährung eine immer größere Rolle. Unilever Food Solutions & Langnese bietet deshalb eine große Palette verschiedener veganer und vegetarischerProdukte an und unterstützt mit ganzheitlichen Lösungen und der Plattform „Plantmade“ dabei, den neuen Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden.

Am 15. Mai hat das Deutsche Weininstitut auf der internationalen Fachmesse ProWein die besten Rosés ausgezeichnet, die von einer Expertenjury, der auch Masters of Wine angehörten, gekürt wurden.

Der Krieg Russlands in der Ukraine hat den Großhandelskonzern Metro im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gedrückt. Für das gesamte Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende September) geht das Unternehmen unter dem Strich von einem Verlust aus.

Der Flughafenbetreiber Fraport bleibt trotz der anti-russischen Sanktionen vorerst Minderheitsgesellschafter des Flughafens in St. Petersburg. Man wolle dem Ukraine-Aggressor Putin nicht mehr als 100 Millionen Euro schenken.