MChef entwickelt eigenes Fleischersatzprodukt für Hotels und Gastronomie

| Industrie Industrie

Der Bielefelder Lebensmittelservice MChef hat ein eigenes Fleischersatzprodukt auf der Basis von Soja entwickelt. Mit dem Produkt sollen „auch Fleischliebhaber*innen überzeugt werden“, so Geschäftsführer Martin Eilerts. Der Fleischersatz wird bereits in mehreren Gerichten der Produktlinie Daily professional für Kunden in Hotels und Gastronomie eingesetzt. Weitere Gerichte sind geplant.

Fleischersatzprodukte werden immer beliebter. Auch bei MChef nehmen die Bestellungen vegetarischer und veganer Gerichte kontinuierlich zu. Auf der Suche nach einem Fleischersatzprodukt für die Entwicklung neuer Gerichte haben Geschäftsführer Martin Eilerts und Christoph Gies, kulinarischer Leiter bei MChef, eine breite Auswahl der auf dem Markt verfügbaren Produkte getestet. Keines konnte überzeugen. Daher entschied sich MChef, ein eigenes Produkt zu entwickeln: „Wir wollten etwas kreieren, das unsere hohen Anforderungen erfüllt und Veganer*innen, Vegetarier*innen sowie Fleischesser*innen gleichermaßen schmeckt“, erläutert Eilerts.

Fleischersatz auf Basis von Soja und Haferflocken 

Christoph Gies startete die Entwicklung des eigenen Fleischersatzproduktes, indem er die Entwicklung einer vegetarischen Variante des bekannten Klassikers „Königsberger Klopse“ in Angriff nahm. „Ich habe einige Wochen getüftelt bis ich zufrieden war“, sagt der Sternekoch. Das von ihm entwickelte Produkt basiert auf Sojagranulat und Haferflocken. Geschmack, Textur und Sensorik spielten die Hauptrolle in der mehrwöchigen Entwicklungsphase. „Das genaue Rezept verraten wir natürlich nicht“, sagt Gies und fügt hinzu „Wir können aber sagen, dass wir unseren Qualitätsanspruch halten und keinerlei Zusatzstoffe oder Stabilisatoren einsetzen. Das ist Teil des Konzepts und trägt zu der überzeugenden Qualität bei.“ Sein Anspruch: „Es soll schmecken wie Fleisch, aber nicht aus Fleisch sein.“

Weitere Gerichte geplant

Seit August 2022 ist die Eigenkreation in diversen MChef-Gerichten unterschiedlicher Produktlinien im Einsatz, darunter die vegetarischen Königsberger Klopse und vegetarische Alpenknödel. Die ersten Verkostungen seien vielversprechend, berichtet Geschäftsführer Eilerts: „Wir haben mehrere Küchenchef*innen testen lassen. Einige haben vehement abgestritten, dass Fleischersatz so schmecken kann. Sie waren davon überzeugt, dass wir ihnen „echte“ Königsberger Klopse servieren.“  Das Unternehmen geht davon aus, dass sich in  Zukunft immer mehr Menschen bewusster ernähren möchten. „In naher Zukunft wird die Hälfte unseres Portfolios aus fleischlosen Gerichten bestehen“, sagt Eilerts. Die Grundmasse des Fleischersatzes lässt sich extrem gut auf verschiedene Einsatzszenarien anpassen. MChef kann sich auch vorstellen, sein Fleischersatzprodukt in Zusammenarbeit mit anderen Partnern zu vertreiben und führt erste Gespräch mit Interessenten.

Über MChef 

MChef wurde 2017 von Miele und dem gelernten Koch und Kaufmann Martin Eilerts gegründet. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Gerichte und Menüs in erstklassiger Qualität für die Zubereitung in den professionellen Kochsystemen der Gastronomie, z.B. Kombidämpfer, und im Dialoggarer von Miele.

Seit 2018 liefert MChef erstklassige Gastronomie an jeden Ort in ganz Deutschland. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Corporate Gastronomien, Hotels, Caterer und Event-Locations, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und namhafte Unternehmen, die den Service von MChef individuell auf ihre Anforderungen zuschneiden. Die Zubereitung der Produktlinie "Daily professional" für die Gastronomie erfolgt in den bereits vorhandenen Kochsystemen der Hotellerie und Gastronomie, zum Beispiel im Kombidämpfer. Mit der Produktlinie „MChef à la carte“ bietet MChef Spitzengastronomie für die Zubereitung im Dialoggarer.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Engagierte Arbeitgeber aus Hotellerie und Gastronomie haben in diesem Jahr wieder die Chance auf den Publikumspreis von kununu, dem Hotelverband Deutschland und der Deutschen Hotelakademie. Die Auszeichnung wird im Rahmen des Hospitality HR Summit verliehen und würdigt Unternehmen, die sich durch eine starke Arbeitgebermarke, eine wertschätzende Unternehmenskultur und einen aktiven Dialog mit ihren Mitarbeitenden auszeichnen.

Frankreich erwartet 2026 eine Weinproduktion von knapp 34 Millionen Hektolitern und damit eine der schwächsten Ernten der vergangenen 30 Jahre. Trockenheit, Hitzewellen und weniger Rebflächen drücken die erwartete Produktion deutlich unter den Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025.

Pressemitteilung

Die Nominierten in den vier Kategorien des GREEN MONARCH Awards 2026 stehen fest. Die Shortlist bietet einen Überblick über zukunftsweisende Initiativen für ökologische und soziale Verantwortung in der Hospitality-Branche. Ab sofort entscheidet allein das öffentliche Online-Voting über die Preisträger.

Zum Bierbrauen braucht es Sommergerste - und deren Anbaufläche ist in Bayern wieder gesunken. Eine schlechte Nachricht für Liebhaber des bayerischen Bieres? Es lohnt ein zweiter Blick.

Für die etwa 3.400 Winzer in Franken beginnt in diesen Tagen die Hauptweinlese. Die Weinwirtschaft kämpft aktuell mit einer Vielzahl von Problemen. Immer mehr Betriebe geben Flächen auf, andere planen um.

Pressemitteilung

Am 16. und 17. September trifft sich die Hotellerie wieder im MOC München. In rund drei Wochen öffnet die Independent Hotel Show Munich (IHM) zum dritten Mal ihre Türen – mit rund 60 Prozent neuen Ausstellern, neuen Erlebniszonen und einem Bühnenprogramm mit über 45 Sessions auf vier Bühnen.

Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Wird auch die Paderborner Brauerei geschlossen? Ein neuer Konzernchef ist am Zug.

Wochenlange Hitze, kaum Regen - das Wetter hat in diesem Jahr die Ernte schrumpfen lassen, so die Prognose des Deutschen Bauernverbands. Drohen nun leere Regale und Preisexplosionen bei bestimmten Produkten?

Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor. Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben. Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt?

Mehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?