Messebranche sieht sich robust aufgestellt

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Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) hat seine neue Jahrespublikation unter dem Titel Auma-Trends 2026/2027 veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin die aktuelle Lage der Branche und bewertet diese als robust gegenüber geopolitischen Volatilitäten und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Arbeitsplätze und Steuereinnahmen

Der Verband beziffert die wirtschaftliche Bedeutung der Branche für Deutschland auf jährlich rund 30 Milliarden Euro an Effekten für den Wohlstand. Durch den Betrieb der Messen würden mindestens 280.000 Jobs gesichert. Zudem verzeichne der Staat allein aus diesen wirtschaftlichen Aktivitäten Steuereinnahmen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro, wie der Auma ausführt.

Insgesamt verteilen sich in Deutschland 70 Messeplätze über das gesamte Bundesgebiet. Der Branchenverband betont, dass zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft hierzulande stattfinden. Ein wesentliches Merkmal für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte sei dabei deren hohe Internationalität. Durchschnittlich kommen 66 Prozent der ausstellenden Unternehmen sowie 36 Prozent der Fachbesucher bei den Leitmessen aus dem Ausland.

Künstliche Intelligenz als Hebel 

In der Publikation thematisiert der Verband zudem die technologische Entwicklung im Messewesen. Unter Berufung auf eine Einschätzung von Dr. Jan Trenczek vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos wird Künstliche Intelligenz als wichtiger Hebel für die Zukunftsfähigkeit der Branche bewertet. Diese Technologie werde die persönliche Begegnung nicht ersetzen, sondern könne die Relevanz der physischen Treffen erhöhen, indem sie Möglichkeiten für Matchmaking und eine verbesserte Erfolgsmessung eröffne.

Jörn Holtmeier, der Geschäftsführer des Auma, unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der deutschen Messewirtschaft in aktuellen Zeiten. Er erklärt, dass die Branche wirtschaftliche Stabilität mit Innovationskraft verbinde und die Rolle als zentrale Plattform für Geschäft, Wissenstransfer und persönlichen Kontakt behaupten könne.

Wettbewerbsfähigkeit des Standortes

Trotz der stabilen Einschätzung weist der Auma auf das Spannungsfeld hin, in dem sich die Branche aktuell bewege. Die hohe Nachfrage internationaler Akteure treffe auf Herausforderungen durch hochvolatile Geopolitik sowie notwendige Investitionen in die Infrastruktur. Der Verband fordert daher moderne Visaverfahren und passgenaue Messeförderprogramme, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes langfristig zu sichern.

Die digitale Publikation umfasst insgesamt 15 Beiträge, Interviews sowie Analysen und steht unter der Webadresse trends.auma.de zur Verfügung. Die Veröffentlichung dokumentiert neben den allgemeinen Branchentrends auch gelungene Projekte und Pilotversuche von veranstaltenden und ausstellenden Unternehmen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

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