Metro empfiehlt Aktionären Ablehnung des Übernahmeangebots

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Der Handelskonzern Metro lehnt die Übernahmeofferte des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky ab. Allerdings ließen sich Vorstand und Aufsichtsrat in der am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme ein Hintertürchen offen. Der von Kretinskys Holding EPGC gebotene Preis sei nicht angemessen, teilte der Konzern in Düsseldorf mit. Zudem sorge sich Metro, dass die eigene operative Flexibilität und die strategische Handlungsfähigkeit durch eine Übernahme eingeschränkt werden könnte, da das Angebot zu einem guten Teil fremd finanziert sei.

«Wir sind gegenüber Änderungen im Aktionärskreis aufgeschlossen», erklärte Metro-Chef Olaf Koch. Unabhängig davon sei Metro jedoch aus Sicht von Vorstand und Aufsichtsrat «bereits heute in der Lage, auf das sich dynamisch entwickelnde Marktumfeld zu reagieren». Metro begrüße jedoch die grundsätzliche Unterstützung des derzeit laufenden Umbauprogramms durch die EPGC und stehe «einem konstruktiven Dialog weiterhin offen gegenüber». (dpa)

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