Metro zieht Geschäftsjahresziele wegen Virus-Krise zurück

| Industrie Industrie

Der Handelskonzern Metro zieht wegen des Coronavirus seinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr zurück. Der Konzern begründete dies in einer Mitteilung mit einer seit Mitte März eindeutig negativen Gesamtentwicklung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis. Grund seien die regulatorischen Maßnahmen im Zuge des Coronavirus-Ausbruchs, die das öffentliche Leben in vielen Ländern, in denen der Konzern tätig ist, erheblich einschränkten. Der Konzern erwartet, dass jeder Monat mit den derzeitigen Einschränkungen zu Umsatzverlusten von etwa 500 Millionen Euro führen wird.

Für das am 30. September endende Geschäftsjahr hatte Metro bislang ein Wachstum des Gesamtumsatzes und des flächenbereinigten Umsatzes von 1,5 bis 3 Prozent und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018/19 prognostiziert - ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen und laufenden Effizienzprogrammen. Der Vorstand sieht aufgrund der Dynamik der Entwicklungen um das Coronavirus vorerst davon ab, eine neue Prognose abzugeben. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ambiente und Heimtextil verschoben: Frankfurt verzichtet bis April auf fast alle Messen

Die Frankfurter Messe verzichtet wegen der Corona-Pandemie bis einschließlich März 2021 auf fast alle Präsenzveranstaltungen auf ihrem Heimatgelände. Die große Konsumgütermesse Ambiente und die Veranstaltung Heimtextil erhalten neue Termine in April und Mai.

Bürger-Protest gegen Brunnen - Coca-Cola verteidigt Wassernutzung

Der Plan der Firma Coca-Cola für einen dritten Grundwasserbrunnen sorgt in Lüneburg für Aufregung. In Zeiten des Klimawandels sollte nicht noch mehr Wasser kommerziell gefördert und verkauft werden, fordern Bürger. Das Unternehmen sieht das anders.

Airbus will 2035 Wasserstoff-Flugzeug bauen

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus will in 15 Jahren ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb herstellen. «Unser Ehrgeiz ist es, eine solche Maschine als erster Hersteller 2035 in Betrieb zu nehmen», sagte Konzernchef Guillaume Faury.

Vollkornnudeln im Öko-Test: Elf Produkte mit Schimmelpilzgiften verunreinigt

In Vollkornnudeln stecken im Vergleich zu herkömmlicher Pasta unter anderem mehr Ballasstoffe, Eisen, Magnesium und Vitamine. Damit müssten sie eigentlich gesund sein. Doch die Untersuchung von Öko-Test zeigt: Etwas mehr als die Hälfte der überprüften Produkte hat ein Problem mit Schimmelpilzgiften.  

Meiko beteiligt sich mit sechsstelliger Summe an Innovationszentrum für Energietechnik

Nach über zwei Jahren Bauzeit nahm das Innovationszentrum für Energietechnik (RIZ Energie) in Offenburg seinen Betrieb auf. Auch Meiko beteiligte sich mit einer sechsstelligen Summe an dem Projekt und ist darüber hinaus an der Hochschule engagiert.

Brauer fordern weitere Corona-Hilfen

Angesichts eines stark gesunkenen Bierabsatzes fordert der Deutsche Brauer-Bund (DBB) mehr staatliche Unterstützung in der Corona-Pandemie. Der stark eingeschränkte Betrieb der Gastronomie und die Absage zehntausender Veranstaltungen und Feste schlage direkt auf die Brauereien durch.

Nach der Insolvenz: Neuer Kahla-Eigentümer baut auf Traditionsmarke

Seit Anfang des Monats ist die Insolvenz des traditionsreichen Porzellanherstellers Kahla Geschichte. Mit kleinerer Mannschaft und bewährten Designs will der neue Besitzer an frühere Zeiten anknüpfen.

Tschechischer Milliardär Křetínský will Metro übernehmen

Im Kampf um den Handelskonzern Metro will der tschechische Milliardär Daniel Křetínský seine Macht weiter ausbauen. Den Anteilseignern wird ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet. Der Metro-Vorstand wies das Angebot umgehend zurück.

Weinernte voraussichtlich um 6 Prozent höher

Die Winzerinnen und Winzer in Deutschland erwarten im Jahr 2020 eine Zunahme der Ernte um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt anhand erster Schätzungen mitteilt, wird mit 8,86 Millionen Hektolitern Wein im Jahr 2020 gerechnet.

Abkommen: China will Fränkischen Wein und Münchner Bier schützen

Die EU und China haben ein Abkommen zum gegenseitigen Schutz geografischer Angaben bei Lebensmitteln unterzeichnet. 100 europäische Produkte sind künftig in China vor unerlaubter Nachahmung geschützt,