Milliarden-Deal: Nestlé übernimmt Handelsgeschäft von Starbucks

| Industrie Industrie

Der Schweizer Konzern Nestlé übernimmt das Handelsgeschäft der US-Coffeeshop-Kette. Nestlé bezahlt laut Medienmitteilung 7,15 Milliarden US-Dollar in bar. Das Geschäft ist auch ein Angriff von Nestlé auf einen deutschen Rivalen. Neben dem Einzelhandel betrifft der Deal auch den Starbucks-Verkauf an Hotels und Fluglinien.

Starbucks erzielt mit dem Handelsgeschäft einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Dollar. Anlagevermögen werden im Rahmen der Transaktion nicht übertragen, wie es hieß. Nicht Teil des Deals sind die mehr als 28.000 Starbucks-Kaffeehäuser auf der ganzen Welt. Künftig entwickelt Nestlé Neuheiten gemeinsam mit Starbucks. 

„Die Transaktion ist ein bedeutender Schritt für unser Kaffeegeschäft, die Kategorie mit dem größten Wachstum", sagte Mark Schneider“, CEO, Nestlé. 

Hinter dem Deal steht der Frontalangriff auf einen deutschen Rivalen. Kaffee wird bei den großen Handelskonzernen immer beliebter. Die JAB Holding der deutschen Familie Reimann hat in den letzten Jahren 13 Milliarden Euro in ihr weltweites Kaffeegeschäft investiert. Zu JAB gehören Marken wie Jacobs, Senseo oder Tassimo.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Proteinreiche Produkte sind gefragt. Das spüren derzeit auch Tofu-Fans. Bei Supermärkten und Discountern ist das Lebensmittel manchmal knapp. Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

Reet Systems hat die Entwicklung seiner automatisierten Burger-Produktionsanlage abgeschlossen und präsentiert die Technologie in einem neuen Demo-Center in Wien Neudorf. Das Unternehmen richtet den Fokus nun auf die Vermarktung des Systems.

Kostendruck, Stellenabbau, veränderte Märkte - es sind fordernde Zeiten für BASF. Da kommt ein Jubiläum wohl gerade recht: Das riesige Rebensaftarsenal des Unternehmens wird 125 Jahre alt. Ein Besuch.

Klarerer Kopf, weniger Kalorien: Der Trend zum alkoholfreien Bier wird in Deutschland größer und größer. Mittlerweile ist jeder neunte Liter Bier, der in Deutschland getrunken wird, alkoholfrei.

Die Schörghuber Gruppe hat ihren Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben auf 1,79 Milliarden Euro gesteigert. Als größten Wachstumstreiber nennt das Münchner Familienunternehmen die Paulaner Brauerei Gruppe. Gleichzeitig setzt die Hotelsparte Arabella Hospitality nach umfangreichen Investitionen wieder auf Expansion.

Nach dem starken Preisanstieg in den vergangenen Jahren wird Kaffee nun wieder günstiger. Die Handelsketten senken die Preise ihrer Eigenmarkenprodukte um bis zu 50 Cent pro Packung.

Pilzkrankheiten und Touristenschwund oder Blühwiesen und Lavendelanbau? Welche Risiken und Chancen Brachen in Weinbergen haben. Schrumpfen die Rebflächen in der Weinbaukrise?

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. «Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen», so der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Bundesweit machen Weißweine bereits 70 Prozent des Weinbaus aus.

Es wird immer weniger Bier getrunken. Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Zwei Brauereien sind betroffen. Die Gewerkschaft NGG wirft Wortbruch vor.

Die METRO AG hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und bereinigtes EBITDA gesteigert. Wachstumstreiber blieb nach Unternehmensangaben vor allem das Belieferungsgeschäft, während die Transformation in Deutschland das Ergebnis belastete.