Nestlé plant massiven Stellenabbau: 16.000 Jobs weltweit betroffen

| Industrie Industrie

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé plant den weltweiten Abbau von 16.000 Stellen innerhalb der nächsten zwei Jahre. Konzernchef Philipp Navratil teilte diese Entscheidung bei der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen mit.

Betroffen: 12.000 Bürojobs und Optimierung in der Produktion

Der Stellenabbau konzentriert sich primär auf 12.000 Bürojobs in verschiedenen Funktionen. Weitere 4.000 Stellen entfallen durch laufende Initiativen zur Produktionssteigerung in der Fertigung und der Lieferkette. Nestlé beschäftigt aktuell rund 277.000 Mitarbeiter.

Navratil erklärte, dies seien „schwierige, aber notwendige Entscheidungen zum Personalabbau“, da sich „die Welt verändert, und Nestlé muss sich schneller verändern“.

Erhöhtes Sparziel

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparkurses. Das ursprüngliche Sparziel wurde auf drei Milliarden Franken bis Ende 2027 erhöht. Navratil betonte, man arbeite daran, die Kosten deutlich zu senken.

Der Abbau soll dem Konzern helfen, mit Konkurrenten wie Danone und Unilever Schritt zu halten, die zuletzt bei wichtigen Kennzahlen besser abschnitten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine stabile Produktion zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke in Deutschland, während Light-Produkte Zuwächse verzeichnen.

Die Fachmesse Intergastra hat ihren Status als zentraler Treffpunkt für das Gastgewerbe untermauert. Rund 80.000 Fachbesucher besuchten das Stuttgarter Messegelände, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu informieren.

Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Die Intergastra 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart ist offiziell eröffnet. Seit dem 7. Februar versammelt sich das Gastgewerbe zur ersten großen Standortbestimmung des Jahres. Die Messe hat ein Programm initiiert, das den aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Kostendruck mit konkreten Innovationen begegnet.

Bayerns Brauereien kämpfen mit der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten: Sowohl der Bierkonsum im Inland als auch die Exporte sind 2025 eingebrochen. Dabei wird Kritik laut an der bayerischen Gesundheitsministerin Gerlach.

Die Bitburger Braugruppe meldet für das abgelaufene Jahr ein Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 753 Millionen Euro. Während klassische Pilssorten unter Preiserhöhungen und Konsumflaute litten, verzeichnete das Segment der alkoholfreien Biere zweistellige Zuwachsraten. Für das Jahr 2026 ist wieder Wachstum angepeilt.

Der Sommer verändert das Verhalten der Gäste spürbar. Es werden kürzere Wege bevorzugt, die Entscheidungen fallen spontaner und der Wunsch nach unkompliziertem Genuss rückt in den Vordergrund.

Der Rechtsstreit mit Paulaner bringt Mio Mio viel Aufmerksamkeit. Hersteller Berentzen sieht sich als «David» im Kampf gegen «Goliath» – und nimmt das Verfahren mit einem Augenzwinkern.

Pressemitteilung

GreenSign eröffnet das Veranstaltungsjahr im Waldhotel Stuttgart. Am 23. Februar treffen sich Experten aus Hotellerie und Gastronomie zum ersten Community Circle. Das Afterwork-Format fördert den direkten Austausch über nachhaltige Strategien in der Tourismusbranche. Weitere Termine folgen im Jahresverlauf in Köln, Berlin und Leipzig. 

Pressemitteilung

Vom 13. bis 16. März 2026 wird Hamburg erneut zum Treffpunkt der Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering. Die 370GRAD lädt zum zweiten Mal ins Empire Riverside Hotel und etabliert sich weiter als exklusive Business-Plattform für Qualität, Innovation und persönlichen Austausch innerhalb der Branche auf Augenhöhe.