Pepsi will in die Gastro: Radeberger übernimmt Vertrieb

| Industrie Industrie

Die Radeberger Gruppe übernimmt den Vertrieb des PepsiCo-Portfolios in allen 16 Bundesländern. Die Partnerschaft bezieht sich auf den Vertrieb in der Gastronomie sowie in Getränkeabholmärkten. Gemeinsam soll die Präsenz von PepsiCo, insbesondere der zuckerfreien Cola Pepsi MAX, in der Gastronomie gestärkt werden.

Bereits seit 2015 verantwortet die Radeberger Gruppe im Rahmen einer langfristig angelegten Partnerschaft exklusiv Herstellung, Distribution und Vertrieb der PepsiCo Marken in Teilen Deutschlands. Diese Zusammenarbeit in der Gastronomie und den Getränkeabholmärkten wurde sukzessive ausgebaut. In 2019 wird die Kooperation zwischen PepsiCo und der Radeberger Gruppe für die Produkte Pepsi, Pepsi MAX, Pepsi Light, Mirinda, 7Up, Schwip Schwap und Punica Apfelschorlen auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Tom Albold, General Manager PepsiCo D/A/CH, freut sich über den Ausbau der Zusammenarbeit: „Wir sind stolz, mit der Radeberger Gruppe einen starken Partner für den Vertrieb unseres Portfolios an unserer Seite zu haben. Ab sofort wird das komplette Vertriebsnetz für den Gastronomiebereich gebündelt und aus einer Hand heraus gesteuert. Wir sind überzeugt, dass uns diese strategische Kooperation weit nach vorne bringen wird.“

Die Vertriebsmitarbeiter des Marktführers auf dem deutschen Biermarkt werden 2019 neben den Bieren der Radeberger Gruppe das alkoholfreie PepsiCo Portfolio bundesweit vertreiben und so die Sichtbarkeit von PepsiCo weiter erhöhen.

Ein Fokus der künftigen Zusammenarbeit wird auf dem Ausbau der Verfügbarkeit von Pepsi MAX liegen. Das Produkt wird ab 2019 in allen für die Gastronomie relevanten Gebinden verfügbar sein. Zusammen mit klassischen Werbemitteln wie Sonnenschirmen, Menükarteneinlegern und Tischaufstellern soll die Präsenz der Marke so flächendeckend intensiviert werden.

Über PepsiCo

PepsiCo Produkte werden von Verbrauchern eine Milliarde Mal pro Tag in mehr als 200 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt konsumiert. Durch ein umfassendes Portfolio an Nahrungsmitteln und Getränken, zu dem unter anderem die Marken Frito-Lay, Gatorade, Pepsi-Cola, Quaker und Tropicana gehören, erzielte PepsiCo 2017 einen Nettoumsatz von mehr als 63 Milliarden US-Dollar. Die Produktpalette von PepsiCo bietet ein breites Sortiment von Nahrungsmitteln und Getränken, darunter 22 verschiedene Marken, die jährlich jeweils mehr als 1 Milliarde US-Dollar Umsatz erzielen.

Für PepsiCo steht Performance with Purpose im Mittelpunkt: es ist unsere grundlegende Überzeugung, dass der Erfolg unseres Unternehmens untrennbar mit der Nachhaltigkeit der Welt um uns herum verbunden ist. Wir glauben, dass die ständige Verbesserung unserer Produkte, eine verantwortungsvolle Geschäftstätigkeit zum Schutze unseres Planeten und die Eröffnung neuer Möglichkeiten für Menschen in aller Welt die Grundlagen sind, PepsiCo zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen zu machen, das einen langfristigen Mehrwert für unsere Aktionäre und die Gesellschaft generiert.

Über die Radeberger Gruppe

Die Radeberger Gruppe ist Deutschlands größte private Brauereigruppe und Teil des Familienunternehmens Dr. August Oetker KG in Bielefeld. Mit ihrem Getränkeportfolio internationaler, nationaler und regionaler Biermarken und alkoholfreier Getränke, ihren Getränkefachgroßhändlern, einem Streckenlogistiker, einem Getränke-Einzelhändler sowie einem Express-Lieferdienst und verschiedenen Beteiligungen und starken Schulterschlüssen mit Marktbegleitern in neu entstehenden Ökosystemen ist sie in allen Bereichen des Getränkemarktes als Anbieter ganzheitlicher Lösungen vertreten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Fleischwarenkonzern Smithfield Foods kauft die traditionsreiche Marke Nathan’s Famous für 450 Millionen US-Dollar und sichert sich damit dauerhaft die Rechte an den weltbekannten Hotdogs mit dem Wettessen auf Coney Island.

Liköre bleiben mit großem Abstand das beliebteste Segment auf dem deutschen Spirituosenmarkt. Trotz eines allgemeinen Marktrückgangs behauptet die Warengruppe ihre Spitzenposition. Aktuelle Daten beleuchten die Konsumgewohnheiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Branche.

Anfang Januar 2026 fand die zweite Ausgabe des EUROVINO Days an der Messe Karlsruhe statt. Das Talk- und Networking-Format bot den zahlreichen Anwesenden aus Weinerzeugung und -vermarktung sowie Handel, Gastronomie und Presse die Möglichkeit, im Rahmen einer Keynote und zwei anschließenden Talkrunden die Expertise hochrangiger und erfahrener Spezialistinnen und Spezialisten aus der Branche zu hören und Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Im Dry January sind sie besonders gefragt, aber längst nicht nur dann: alkoholfreier Wein und Sekt. Die Kategorie alkoholfrei ist eine der am schnellsten wachsenden Gattungen im Getränkebereich. Über Trends, Verfahren und Geschmack.

Deutlich weniger Bock auf Bier. Dieser Marktentwicklung müssen sich viele Brauer stellen. Den Verbrauchern werden neue Produkte serviert, in einigen Fällen auch höhere Preise.

Als eine der ersten deutschen Großbrauereien legt Veltins Zahlen für 2025 vor. Von einer Biermarktkrise ist die Rede. Bei der Privatbrauerei im Hochsauerland ist die Stimmung aber gut.

Sie gestalten die Zukunft der Hospitality-Branche – und nicht nur das. Die Emerging Professionals in Consulting (EPiCs) führen den FCSI in ein neues Zeitalter: digitaler, vernetzter und kollaborativer denn je. Nur die intensive Zusammenarbeit von erfahrenen und jungen Mitgliedern auf Augenhöhe kann den Weg in eine gelingende Zukunft weisen.  

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.