Pepsico trennt sich von Fruchtsaftmarken

| Industrie Industrie

Der US-Getränke- und Snackhersteller Pepsico will sich von einem Teil seines Fruchtsaftgeschäftes trennen. In Nordamerika sollen ausgewählte Marken wie Tropicana, Naked und andere an den Finanzinvestor PAI Partners veräußert werden, wie Pepsico am Dienstag in Purchase im US-Bundesstaat New York mitteilte.

Zudem sollen bestimmte Saftgeschäfte in Europa an den Investor gehen, der dann im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens Mehrheitseigner werden soll. Im Gegenzug erwartet Pepsico vor Steuern voraussichtlich 3,3 Milliarden US-Dollar (2,7 Mrd Euro) sowie eine Minderheitsbeteiligung an dem Joint Venture in Höhe von 39 Prozent. Der Deal soll Pepsico zufolge bis spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sein.

Die abzugebenden Sparten hätten 2020 zusammen rund 3 Milliarden Dollar Umsatz gemacht, wobei die operative Marge niedriger als die von Pepsico insgesamt gewesen sei, hieß es weiter. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Dank einer höheren Nachfrage nach Limonaden und anderen alkoholfreien Getränken hat Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher die Folgen der Corona-Krise relativ gut weggesteckt.

Die Menschen in Deutschland haben in der Corona-Krise häufiger Kartoffeln gegessen. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg im Wirtschaftsjahr 2020/21 um zwei Kilogramm. Pommes, Kartoffelsalat oder Chips wurden hingegen weniger verzehrt.

Der Apfel ist weiterhin das mit großem Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2021 rund 1 Millionen Tonnen Äpfel geerntet. Die meisten in Baden-Württemberg.

Die Insolvenz 2020 war ein Einschnitt für Kahla Porzellan. Und auch der Wiederanlauf wurde durch Corona stark ausgebremst. Dennoch blickt der Geschäftsführer vorsichtig optimistisch und mit einigen Ideen in die Zukunft.

Angesichts der Verschlechterung der Pandemielage weltweit und damit einhergehenden verschärften Reise- und Kontaktregelungen wird die Messe Ambiente abgesagt. Christmasworld, Paperworld und Creativeworld fallen ebenfalls aus.

Als erster Betrieb in diesem Winter 2021 konnte das Weingut Korrell Johanneshof in Bad Kreuznach-Bosenheim Eiswein lesen. Doch auch in anderen Anbaugebieten konnte mit der Lese begonnen werden.

Im Rahmen des „LagenCup Weiß 2021“ wurden in fünf Tagen über 700 Spitzengewächse verkostet und bewertet. Spitzenplätze im unabhängigen Weinwettbewerb verlieh Initiator und Sommelier Serhat Aktas in vier Kategorien. Das Weingut Schnaitmann gewinnt den LagenCup.

Die Intergastra 2022 findet nicht statt. Die Stuttgarter Messegesellschaft sagte die Veranstaltung, die eigentlich für Anfang Februar angesetzt war, ab. Hintergrund ist eine neue Corona-Verodnung des Landes Banden-Württembeg, das Messen in der derzeitigen Alarmstufe II verbietet.

Die Metro AG erwirbt mittelbar mit der Günther-Gruppe drei auf Profiküchen spezialisierte Unternehmen aus dem süddeutschen Raum und steigt damit in den Fachhandel und Service rund um die Gastronomie- und Großküchenausstattung ein.

Angesichts der gegenwärtigen Corona-Lage hat sich Rational gegen eine Teilnahme an der Intergastra im Februar 2022 entschieden. Der Marktführer für Kochsysteme in Gastronomieküchen zeigte sich traurig und frustriert und will nun weitere Online-Formate auflegen.