Personelle Erneuerung beim Verband der Veranstaltungsorganisatoren

| Industrie Industrie

Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e. V. hat mit einer neu definierten Positionierung einen Schritt in die Zukunft unternommen. Der VDVO hat nicht nur sein Erscheinungsbild erneuert, sondern auch die strategische Ausrichtung grundlegend überarbeitet. Diese Entscheidung für den Relaunch fußt auf einer klaren Vision: Angesichts neuer Herausforderungen in der Veranstaltungsbranche übernimmt der VDVO eine aktive Gestaltungsrolle. Durch intensiven Austausch mit Mitgliedern, Experten und Visionären wurde der Verband neu konzipiert, um eine dynamische und zukunftsorientierte Plattform zu etablieren.

Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im Fokus:
Mit dem Relaunch unterstreicht der VDVO seine Rolle als Innovationsmotor in der MICE-Branche. Der Verband ist mehr als eine Vereinigung von Mitgliedern – es ist eine Gemeinschaft, die sich dafür einsetzt, die Welt der Veranstaltungen neu zu definieren. Die neue Positionierung fokussiert auf die europäische Veranstaltungswirtschaft, mit dem Ziel, sie nicht nur wettbewerbsfähig zu halten, sondern auch global an die Spitze zu führen.

Europäisches Projekt BEFuture unterstützt die Transformation:
Das europäische Förderprojekt BEFuture, mit einem Fördervolumen von 4 Millionen Euro durch die Europäische Union zur Unterstützung von Innovationen im MICE-Bereich, stellt einen Wendepunkt für die gesamte Branche dar. Deutschland, vertreten durch den VDVO, profitiert dabei von einem Anteil von 600.000 Euro. Dieses Projekt symbolisiert die gemeinsame Anstrengung und das Engagement der Partner aus Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland, um die europäische Veranstaltungswirtschaft in eine neue Ära zu führen. Es unterstreicht die zentrale Rolle des VDVO als Schlüsselakteur in der Transformation und Stärkung der europäischen Veranstaltungsindustrie.

Neue Weichenstellung im Vorstand:
Im Zuge dieser Entwicklungen wurde Tobias Feickert als besonderer Vertreter berufen, um als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied für Politik & Public Affairs eine zentrale Rolle einzunehmen. Diese Ernennung dient nicht nur der weiteren Vertiefung dieses wichtigen Themenbereichs, sondern auch der Entlastung des übrigen Vorstands.

Frischer Wind durch Interimsgeschäftsführer:
Björn Sänger wurde ab dem 1. November 2023 als Interimsgeschäftsführer bestellt. Björn Sänger, der von 2009 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages war, verfügt über eine umfassende Erfahrung in der Führung von Verbänden und in der politischen Arbeit. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel und der Gründung einer Unternehmensberatungsgesellschaft war Sänger in verschiedenen leitenden Positionen tätig, unter anderem als Geschäftsleitungsreferent beim Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke. Mit seiner umfangreichen Erfahrung und dynamischen Herangehensweise wird er eine bedeutende Rolle in der Weiterentwicklung des VDVO spielen.

Vorstandswechsel für neue Impulse:
Die Vorstände Doreen Biskup, Gerd Kulhavy und Bernd Fritzges haben in einem entschlossenen Schritt ihre Vorstandsmandate vorzeitig niedergelegt. Diese Entscheidung öffnet den Weg für Nachwuchstalente und frische Ideen. Mitglieder des VDVO sind aufgerufen, sich für die Neubesetzung der Vorstandsposten zu bewerben. Diese Veränderung erfolgt im Sinne einer progressiven und zukunftsorientierten Ausrichtung des Verbands.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Extremer Regen löst im wichtigsten Kaffee-Anbauland Brasilien Erdrutsche mit verheerenden Folgen aus. Das wird auch hier an der Kaffeemaschine spürbar. Deutschland ist mittlerweile der größte Abnehmer brasilianischen Kaffees.

Die Münchener Kaffeekette Coffee Fellows steigt in den Markt für trinkfertige Dosengetränke ein. Ab April sind sechs Kaffee- und Matcha-Sorten im Handel und in den Filialen erhältlich.

Pressemitteilung

Am 1. und 2. März wurde die Messe Karlsruhe erneut zum Treffpunkt für die nationale und internationale Weinbranche: Zur dritten Ausgabe der EUROVINO kamen über 500 Ausstellende sowie Fachpublikum aus Handel, Gastronomie und Hotellerie nach Karlsruhe. In konzentrierter wie persönlicher Atmosphäre entstanden interessierte Gespräche, neue Geschäftskontakte sowie die Möglichkeit, Partnerschaften zu intensivieren.

Die Traditionsmanufaktur Kahla in Thüringen kämpft erneut mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hat ein Insolvenzverfahren zur Sanierung eingeleitet. Trotz einer drastisch reduzierten Belegschaft und schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Energiekosten, soll die Produktion am historischen Standort fortgesetzt werden.

Henkell Freixenet erwirbt die restlichen Anteile an Freixenet S.A. und wird nach acht Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum alleinigen Eigentümer des spanischen Weltmarktführers für Cava. Während die Familie Ferrer künftig auf eigene Weingüter setzt, bleibt die Führung der Marke in Wiesbaden konzentriert.

Die finanzielle Schieflage von BrewDog mündet in einer Teilübernahme durch Tilray Brands. Für 33 Millionen Pfund sichert sich der US-Konzern die Markenrechte und elf Bars, während 38 Standorte schließen müssen und das deutsche Geschäft in die Liquidation geht.

Jägermeister stemmt sich gegen die flaue Nachfrage nach Hochprozentigem: Trotz weltweit rückläufiger Spirituosenmärkte habe sich das Unternehmen gegen den Trend behauptet und Marktanteile gewonnen, wie die Mast-Jägermeister SE in Wolfenbüttel mitteilte.

Der französische Konzern Groupe SEB streicht weltweit 2100 Stellen, um auf sinkende Gewinne im Jahr 2025 zu reagieren. Besonders betroffen sind auch Werke und Arbeitsplätze in Deutschland: An drei Traditionsstandorte ist zudem geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern einzustellen.

Brandenburgs Spargelbauern setzen auf einen frühen Start in die Saison. An Ostern soll das erste Gemüse geerntet sein. Doch die Landwirte bangen um ihre Konkurrenzfähigkeit.

Der deutsche Weinmarkt steht unter Druck: Im Jahr 2025 sanken Absatz und Umsatz um jeweils sieben Prozent. Während die Zahl der Käuferhaushalte stabil blieb, griffen die Verbraucher seltener zu. Deutsche Erzeuger konnten ihren Marktanteil trotz der schwierigen Rahmenbedingungen leicht steigern.