Rheinland-Pfalz warnt vor Ecstasy in Champagner-Flaschen

| Industrie Industrie

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz warnt vor flüssigem Ecstasy in großen Champagnerflaschen. Es geht dabei um Drei-Liter-Flaschen der Marke «Moët & Chandon Ice Impérial», die eine lebensgefährliche Menge der Droge enthalten könne, wie die Behörde mitteilte. Zuvor war in der Oberpfalz und in den Niederlanden jeweils eine Flasche entdeckt worden, die Ecstasy enthielt.

In der Stadt Weiden war ein Restaurantbesucher gestorben, nachdem er davon getrunken hatte, sieben weitere Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Flasche war nach bisherigen Erkenntnissen über eine Online-Plattform gekauft worden (Tageskarte berichtete).

Auch in den Niederlanden wurden vier Menschen verletzt. Die niederländische Behörde für Nahrungsmittel NVWA mahnte daher zur Vorsicht beim Trinken von Champagner. Die Warnung bezieht sich auf Flaschen «Moët & Chandon Ice Impérial» im 3-Liter-Format mit der Produktnummer LAJ7QAB6780004. Im Glas schäume die Flüssigkeit nicht, das MDMA habe eine rotbraune Farbe und rieche nach Anis, hieß es.

Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes sind die Vertriebswege des mit der Droge verunreinigten Champagners bislang unklar. Es wird ermittelt, wie das Ecstasy in die Flaschen eingefüllt wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Großmarkt Rungis, südlich von Paris, ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Eine riesige Rauchwolke türmte sich über den Lagerhallen auf und war kilometerweit zu sehen. Der Marché International de Rungis bezeichnet sich selbst als der weltweit größte seiner Art. 

Peter van Nahmen ist der Kopf der „van Nahmen“-Privatkelterei. Ein edler „Saftladen“ mit über 100-jähriger Tradition! Im Podcast der Gastro Survivals begeistert er die Gastgeber Buddy und Ralf aber nicht nur mit Säften. Er erzählt auch, warum ihm der Erhalt von alten Sorten und eine nachhaltige Produktion am Herzen liegt.

Vom 3. bis 7. Februar 2024 öffnet die Intergastra in Stuttgart wieder ihre Tore. Nachdem die Messe in diesem Jahr aufgrund der Corona-Lage ausgefallen war, wird sie 2024 den Fachbesuchern wieder Informationen zu neuen Produkten, Trends am Markt sowie die Möglichkeit zum Austausch bieten.

Am 14. und 15.10. öffnet das House of Food​​​​​​​ seine Türen. Beim Markt in der Concept Shopping Mall Bikini Berlin im Rahmen der Berlin Food Week zeigen rund 40 Start-Ups und Manufakturen ihre Produkte.

Das erst im März aus dem Dax in den MDax abgestiegene Energieunternehmen Siemens Energy kehrte in dieser Woche in den deutschen Leitindex zurück. Ausscheiden muss dafür der Kochboxenlieferant Hellofresh, der ab sofort im Index der mittelgroßen Werte zu finden sein wird.

Die Hessische Bergstraße liebt die ungewöhnliche Rebsorte, die lange Zeit weit verbreitet war. Auch in Rheinhessen und anderen Anbaugebieten findet der Rote Riesling inzwischen Anklang.

Als Reaktion auf den sich zuspitzenden Mangel an Kohlensäure will Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Kohlenstoffdioxid (CO2) aus Zementwerken als Rohstoffquelle für Brauereien nutzen. Es gebe auch in Bayern Werke, die bisher täglich hunderttausende Tonnen CO2 abgäben.

Der bayerische Brauerbund rät von Bier-Hamsterkäufen wegen der für Brauereien knapper werdenden Kohlensäure ab. Es werde im Winter genug Bier zumindest der Hauptsorten geben, sagte Bayerns Brauer-Präsident Georg Schneider.

Die EU will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln drastisch reduzieren. Winzer sorgen sich, wie sie dann noch ihre Reben vor Pilzbefall sichern können. Eine Antwort geben neue Rebsorten. Selbst der Sekt-Marktführer plant jetzt in diese Richtung.

Die Lebensmittelwirtschaft hat angesichts der Energiekrise vor weitreichenden Lieferengpässen gewarnt. Sollte es keine unmittelbare Entlastung von den hohen Energiekosten geben, drohe ein "richtiger Kahlschlag" in den Supermarktregalen.