Trockenheit in Katalonien: Freixenet startet Kurzarbeit

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Der Schaumweinhersteller Freixenet und die Sozialvertretung seiner Arbeitnehmer haben sich angesichts einer anhaltenden Trockenheit im wichtigen Anbaugebiet Katalonien auf die Einführung von Kurzarbeit geeinigt.

Der Schritt erfolgte, um dem gravierenden Mangel an Trauben und Grundwein infolge der Trockenheit entgegenzuwirken, teilte das Unternehmen am Samstag mit. Es ist Teil des deutsch-spanischen Unternehmens Henkell Freixenet, das nach Absatz und Umsatz als weltweiter Marktführer für Schaumwein gilt. Der Firmensitz ist in Wiesbaden und Sant Sadurní d'Anoia unweit von Barcelona.

Eine Unternehmenssprecherin hatte unlängst mitgeteilt, die katalanische Regierung akzeptiere einen ersten Antrag von Freixenet auf Kurzarbeit nicht, weil höhere Gewalt als Begründung in diesem Fall trotz der Trockenheit nicht greife. Das Unternehmen verwies daher in einem neuen Antrag formal auf «wirtschaftliche, technische, organisatorische oder produktionsbezogene Gründe».

Diese soll sich der Sprecherin zufolge auf 615 der 778 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Freixenet in Spanien beziehen - mit einer Verringerung der Arbeitszeit um 20 bis 50 Prozent. An Entlassungen werde ausdrücklich nicht gedacht.

Die Maßnahme soll im Mai in Kraft treten und voraussichtlich bis 31. Dezember dauern. Eine Freigabe seitens der katalanischen Regierung sei nicht notwendig, teilte eine Sprecherin mit. (dpa)


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