Unilever und McCormick fusionieren Lebensmittelgeschäft

| Industrie Industrie

Der Konsumgüterkonzern Unilever und der US-Gewürzspezialist McCormick haben sich auf eine Zusammenlegung ihrer globalen Lebensmittelsparten geeinigt. Wie das Handelsblatt berichtet, sieht die Vereinbarung eine Kombination aus einer Barzahlung in Höhe von 15,7 Milliarden US-Dollar und einer umfangreichen Aktienbeteiligung vor.

Details zur Transaktionsstruktur und den betroffenen Marken

Im Rahmen der Einigung werden die Lebensmittelaktivitäten von Unilever in eine neue Geschäftseinheit überführt. Die Aktionäre von Unilever halten nach Abschluss der Transaktion rund 65 Prozent an dem fusionierten Unternehmen. Das betroffene Portfolio umfasst Marken wie Knorr, Pfanni, Mondamin und Maizena, die im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über 12,9 Milliarden Euro erzielten.

Nach Angaben der Unternehmen konzentriert sich die Fusion vor allem auf die Märkte in Nordamerika und Europa. Für McCormick bedeutet dieser Schritt eine signifikante Erweiterung der eigenen Marktpräsenz im Einzelhandel. Der Vollzug der Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Strategischer Fokus auf das Schönheitsgeschäft

Unilever nutzt die Trennung von der Lebensmittelsparte für eine Neuausrichtung des Konzernportfolios. Das Unternehmen plant, die freiwerdenden Mittel verstärkt in die Bereiche Beauty und Wellbeing sowie Personal Care zu investieren. Diese Segmente verfügen im Vergleich zum Lebensmittelbereich über höhere Wachstumsraten und Margen.

Durch diesen Schritt reduziert Unilever die Komplexität seines Portfolios und konzentriert sich auf Kategorien mit höherer Innovationsgeschwindigkeit. Die administrative und operative Leitung der neuen Lebesmeitteleinheit wird künftig bei McCormick liegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Deutlich weniger Bock auf Bier. Dieser Marktentwicklung müssen sich viele Brauer stellen. Den Verbrauchern werden neue Produkte serviert, in einigen Fällen auch höhere Preise.

Als eine der ersten deutschen Großbrauereien legt Veltins Zahlen für 2025 vor. Von einer Biermarktkrise ist die Rede. Bei der Privatbrauerei im Hochsauerland ist die Stimmung aber gut.

Sie gestalten die Zukunft der Hospitality-Branche – und nicht nur das. Die Emerging Professionals in Consulting (EPiCs) führen den FCSI in ein neues Zeitalter: digitaler, vernetzter und kollaborativer denn je. Nur die intensive Zusammenarbeit von erfahrenen und jungen Mitgliedern auf Augenhöhe kann den Weg in eine gelingende Zukunft weisen.  

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.

Der Lebensmittelhändler kritisierte im November höhere Preisforderungen des Brauereikonzerns AB Inbev. Bestellungen wurden reduziert. Nun hat man offenbar einen Kompromiss gefunden.

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Kauf von Délifrance durch Vandemoortele. Um eine marktbeherrschende Stellung bei Tiefkühl-Backwaren und steigende Preise zu verhindern, müssen jedoch zwei französische Werke verkauft werden.

Pressemitteilung

Stell dir vor, du betrittst einen Raum voller Menschen, die alle dasselbe Ziel haben wie du. Aber statt dich in die vierte Reihe eines dunklen Kinosaals zu setzen und zwei Stunden lang PowerPoint-Folien über dich ergehen zu lassen, passiert... gar nichts. Zumindest nichts Vorgefertigtes. Das ist der Moment beim Green Tourism Camp, in dem die Magie beginnt.

Pressemitteilung

Ab sofort unterstützt JF-Hospitality als Trusted Partner im progros Einkaufspool UNITED Hotels dabei, digitale Strukturen zu vereinfachen, Daten nutzbar zu machen und Umsatzpotenziale gezielt zu heben.