Wein aus Rheinland-Pfalz bei Forschern in der Antarktis eingetroffen

| Industrie Industrie

Nach einer rund 14 000 Kilometer langen Reise ist eine handgezimmerte Holzkiste mit 70 Flaschen Wein aus Rheinhessen und der Pfalz bei Forschern in der Antarktis angekommen. Das teilte die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) in Neustadt/Weinstraße am Freitag mit. Der Rebensaft war von SGD-Süd-Präsident Hannes Kopf im August auf die Reise zum Überwinterungsteam der Neumayer-Station III geschickt worden.

Hintergrund des Präsentes ist, dass die SGD Süd als Nachfolgebehörde der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz in Gedenken an den Pfälzer Namensgeber der Forschungsstation im ewigen Eis, Georg von Neumayer, alljährlich ein Weinpräsent an das Überwinterungsteam schickt.

Die Kiste wurde den Angaben erstmals mit dem südafrikanischen Forschungsschiff «S.A. Agulhas II», das als Eisbrecher ausgelegt ist, transportiert - und nicht wie bisher mit der «Polarstern». «Das Überwinterungsteam freut sich zwar über die Ankunft der Kiste, aber die Korken knallen noch nicht», sagte Kopf einer Mitteilung zufolge. «Die Kiste samt Inhalt wird erst am Mittwinterfest, dem höchsten Feiertag in der Antarktis, geöffnet.» Das ist am 21. Juni.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das VDP-Weingut St. Antony kombiniert 2026 Weinverkostungen mit akustischen Erlebnissen. Mit der Silent Disco Weinprobe in Nierstein und einem technischen StudioTalk in Mainz-Gonsenheim werden neue Wege in der Weinvermittlung beschritten.

Die schottische Brauerei Brewdog hat die Beratungsgesellschaft AlixPartners beauftragt, um neue Investoren zu gewinnen oder einen vollständigen Verkauf vorzubereiten. Davon könnten die weltweit vier Brauereien, die rund 70 Bars sowie die bekannten Marken wie Punk IPA betroffen sein.

Der Schweizer Hersteller Franke Coffee Systems nutzt die Fachmesse Intergastra in Stuttgart für die Deutschlandpremiere seiner neuen A-Linie. Die Modellreihen A600 und A800 lösen die bisherige Generation ab und richten sich an Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie und im Außer-Haus-Markt.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine stabile Produktion zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke in Deutschland, während Light-Produkte Zuwächse verzeichnen.

Die Fachmesse Intergastra hat ihren Status als zentraler Treffpunkt für das Gastgewerbe untermauert. Rund 80.000 Fachbesucher besuchten das Stuttgarter Messegelände, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu informieren.

Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Die Intergastra 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart ist offiziell eröffnet. Seit dem 7. Februar versammelt sich das Gastgewerbe zur ersten großen Standortbestimmung des Jahres. Die Messe hat ein Programm initiiert, das den aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Kostendruck mit konkreten Innovationen begegnet.

Bayerns Brauereien kämpfen mit der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten: Sowohl der Bierkonsum im Inland als auch die Exporte sind 2025 eingebrochen. Dabei wird Kritik laut an der bayerischen Gesundheitsministerin Gerlach.

Die Bitburger Braugruppe meldet für das abgelaufene Jahr ein Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 753 Millionen Euro. Während klassische Pilssorten unter Preiserhöhungen und Konsumflaute litten, verzeichnete das Segment der alkoholfreien Biere zweistellige Zuwachsraten. Für das Jahr 2026 ist wieder Wachstum angepeilt.

Der Sommer verändert das Verhalten der Gäste spürbar. Es werden kürzere Wege bevorzugt, die Entscheidungen fallen spontaner und der Wunsch nach unkompliziertem Genuss rückt in den Vordergrund.