Weinfachhändler des Jahres ausgezeichnet

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Der Bremer Ratskeller wurde in diesem Jahr als Gewinner des Fachhandelspreises ausgezeichnet, den das Deutsche Weininstitut (DWI) alljährlich in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT vergibt. Die Silbermedaille ging an den Sommelier Daniel Hasert, der im württembergischen Winterbach nahe Esslingen den Weinfachhandel „Daniel’s Weine“ betreibt. Als Drittplatzierter ging „Der Weinladen“ in Idstein bei Wiesbaden aus dem Wettbewerb hervor.

Preisverleihung durch Deusche Weinkönigin

Die Preisverleihung erfolgte am 11. Oktober auf dem Weinfachhändlertag in Frankfurt durch die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath. In ihrer Ansprache lobte sie den außergewöhnlich großen Einsatz der Preisträger für die heimischen Weine. Allen Weinfachhändlern sprach sie trotz des coronabedingt herausfordernden Jahres Mut zu, in ihrer Kreativität nicht nachzulassen. Dies sei schließlich der Schlüssel zum Erfolg und immer wichtiger, um sich von der wachsenden Konkurrenz durch den Lebensmitteleinzelhandel abzugrenzen, betonte die Weinfachfrau.

Fokus auf fachkundige Beratung

Im Rahmen des Wettbewerbs haben die Veranstalter besonderen Wert auf eine fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal gelegt. Zu den weiteren Bewertungskriterien zählten die ansprechende und übersichtliche Präsentation der Weine, die unterschiedliche Rebsorten umfassen und aus möglichst vielen Regionen stammen sollten. Die ausgezeichneten Fachhändler haben diesen Ansprüchen in vorbildlicher Weise entsprochen, wie auch unangemeldete Besuche vor Ort gezeigt haben.

In seiner Laudatio auf den Wettbewerbssieger hob Werner Engelhard, Chefredakteur der Zeitschrift WEIN+MARKT, die über 600 Jahre alte Tradition des Bremer Ratskellers hervor, der zudem eine der bedeutendsten Weinhandlungen Deutschlands sei und dabei einen hundertprozentigen Fokus auf deutsche Weine lege. Denn in den Gewölben des Weltkulturerbes lagert die weltweit größte Ansammlung an deutschen Spitzenweinen. Das Unternehmen pflegt aber nicht nur seine Tradition, es hat sein Sortiment, seine Services und sein Konzept auch zeitgemäß weiterentwickelt und engagiert sich noch dazu im sozialen Bereich. „Die Kombination aus Ladengeschäft, Gastronomie und Eventlocation sorgt für ein einzigartiges Weinerlebnis.“, zitierte Engelhard aus der Jurybewertung.

Auch Zweit- und Drittplatzierte begeistern

Seit 2009 begeistert der zweitplatzierte des Wettbewerbs Daniel Hasert seine Kunden für deutsche Weine. Der gelernte Sommelier wählt dabei auch gezielt Newcomer und Premiumwinzer aus, mit denen er sogar eigene Weinkollektionen kreiert. Gelobt hat die Jury zudem die große Bandbreite an Veranstaltungen, auf denen er die heimischen Weine gekonnt in Szene setzt. Sie reichen von After-Work-Events und BBQ-Partys über virtuelle Weinproben, Seminare und Winzertastings bis hin zu Schulungen für die Gastronomie.

"Der Weinladen" in Idsteinbeeindruckte die Jury mit seiner ebenso freundlichen wie überaus kompetenten Beratung durch die Familie Grüninger-Fey, die seit 1983 für vielfältigen Weingenuss steht. Zum Weinladen gehört auch ein 500 Jahre alter Gewölbekeller, der einen stimmungsvollen Rahmen für Weinproben, Seminare, Kultur und Kulinarisches bietet. Größere Mengen Wein können Kunden über das externe Lager des Unternehmens kaufen. Zudem entwickelt das Team ständig kreative Ideen, beispielsweise für gemeinsame Aktivitäten mit lokalen Gastronomen und Einzelhändlern aus anderen Branchen.

Trophäen, Urkunden und Plaketten und Gutscheine der Sponsoren

Die drei Gewinner des Fachhandelspreises erhalten neben Trophäen, Urkunden und Plaketten Warengutscheine der Wettbewerbssponsoren „Zwiesel Kristallglas“ und „Howasped“ sowie Gutscheine für Mitarbeiterschulungen durch das DWI im Gesamtwert von 6.000 €. Zudem werden sie in die Jury zur Wahl der Deutschen Weinkönigin 2021 in Neustadt an der Weinstraße berufen.


 

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