Weingut St. Antony setzt auf Synergie von Wein und Musik

| Industrie Industrie

Das rheinhessische VDP-Weingut St. Antony präsentiert für das Jahr 2026 ein erweitertes Veranstaltungskonzept, das die sensorische Verbindung von Wein und Akustik in den Mittelpunkt stellt. Mit zwei unterschiedlichen Formaten in Nierstein und Mainz-Gonsenheim adressiert der Betrieb die Zielgruppe der Wein- und Kulturliebhaber durch interaktive Verkostungserlebnisse.

Silent Disco Weinprobe in Nierstein

Im Stammhaus in Nierstein führt das Weingut die Reihe Musik & Wein Tasting ein. Das Konzept basiert auf einer lautlosen Weinprobe, bei der die Teilnehmer über kabellose Kopfhörer zwischen drei verschiedenen Musikkanälen wählen können. Parallel dazu werden sechs ausgewählte Weine verkostet. Ziel ist es, die Auswirkung unterschiedlicher Musikrichtungen auf die subjektive Geschmackswahrnehmung zu untersuchen.

Dirk Würtz von St. Antony erläutert den Ansatz: „Es gibt kein Richtig oder Falsch. Entscheidend ist die Frage: Was macht die Musik mit der Geschmackswahrnehmung des Weins – und was macht der Wein mit der Empfindung der Musik? Das Schöne an diesem Format ist, dass jeder Gast ein höchst individuelles Erlebnis inmitten der Gemeinschaft hat.“ Die zweistündigen Veranstaltungen finden am 21. März 2026 sowie am 25. April 2026 jeweils ab 11:00 Uhr statt. 

StudioTalk im Pop-up Restaurant Heiliger Anton

Ein weiteres Format findet am 25. Februar 2026 im Mainzer Pop-up Restaurant Heiliger Anton statt. Unter dem Titel StudioTalk kooperiert das Weingut mit den Musikexperten Matthias Brückner und Jörg Picone. In diesem Live-Format werden vier bekannte Musiktitel in ihre einzelnen Tonspuren zerlegt und analysiert. Die Veranstaltung vermittelt technische Einblicke in analoge Musikproduktionen der 1970er- und 1980er-Jahre. Dabei kommt Originalequipment wie Bandmaschinen zum Einsatz, um die Entstehung eines professionellen Mixes zu demonstrieren. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Wird auch die Paderborner Brauerei geschlossen? Ein neuer Konzernchef ist am Zug.

Wochenlange Hitze, kaum Regen - das Wetter hat in diesem Jahr die Ernte schrumpfen lassen, so die Prognose des Deutschen Bauernverbands. Drohen nun leere Regale und Preisexplosionen bei bestimmten Produkten?

Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor. Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben. Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt?

Mehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?

Außergewöhnlich süß sind die ersten gelesenen Weintrauben in Deutschland im Hitzesommer. Der erste Federweiße kommt bereits Ende der Woche auf den Markt.

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.