Es wird mehr reserviert. Und dann storniert. 

| Marketing Marketing

Ob Tisch im Restaurant, Zimmer im Hotel oder der Platz im Kinosaal – in der heutigen Zeit wird mit wenig Klicks fleißig online reserviert. Das habe laut n-tv jedoch zur Folge, dass manchmal mehr reserviert als am Ende tatsächlich in Anspruch genommen werde. 

Den Trend zur Reservierung kann laut Bericht auch Bernd Riegger von Mitchells & Butlers bestätigen. Das sei wesentlich einfacher geworden durchs Internet. Die Stammkunden der Kette sind mit etwa 25 bis 35 Jahren allerdings auch recht jung und zudem noch sehr onlineaffin. Wie ntv erfuhr, habe das schnelle und einfache Reservieren für Mitchells & Butlers aber auch Nachteile: Es führt zu häufigen No-Shows.  

Häufige Stornierungen kritisierte hingegen Marita Gottinger aus dem Hotel Gottinger im Bayerischen Wald. Die Gäste würden kurzfristiger buchen und ihre Anreise auch mal vom Wetter anhängig machen, berichtet n-tv. Verantwortlich dafür sei ihrer Meinung nach die „Onlinementalität“. Es werde schnell gebucht, aber ebenso schnell storniert, wenn sich etwas Besseres findet. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

B&B Hotels gewinnt mit Becker-Kampagne

„Wo hat Boris Becker nur sein ganzes Geld gelassen?“ Auf diese Frage gab dieser persönlich in einer Werbekampagne die Antwort. Für diese Kampagne wurde B&B Hotels nun in Paris bei den Worldwide Hospitality Awards in der Kategorie Best Communication Campaign ausgezeichnet.

Influencer richtig einschätzen – obwohl es wahrscheinlich egal ist

Das Influencer-Marketing ist in den vergangenen Jahren massiv gewachsen. Eine der größten Herausforderungen dabei ist jedoch, die Spreu vom Weizen zu trennen. Damit das auch gelingt, sollten fünf Punkte beachtet werden. Eine aktuelle Studie zeigt allerdings, dass der Einfluss der Influencer auf die Urlauber sehr überschaubar ist.

Booking zahlt mehr als eine Milliarde an Google im Quartal

Reiseriese Booking Holdings haut bei Google ordentlich auf den Putz. Wie CNBC berichtet, hat das Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar für Google-Anzeigen ausgegeben – und das allein im letzten Quartal. Insgesamt gab das Unternehmen sogar 1,3 Milliarden Dollar für „Performance-Marketing“ aus.

Apple Pay kurz vor Deutschland-Start

Vor vier Jahren startete Apple Pay bereits in den USA. Nachdem der Bezahldienst in anderen europäischen Ländern längst verfügbar ist, soll nun Deutschland an die Reihe kommen. Das Unternehmen hat eine Webseite freigeschaltet auf der teilnehmende Banken, Geschäfte und Restaurantmarken genannt werden.

Lieferdienst: Burger King zeigt echte Unfälle

Um seinen Lieferdienst zu bewerben, setzt Burger King auf recht nachdrückliche Werbemotive. Die Bilder, die im Rahmen der Kampagne auch in Deutschland eingesetzt werden, zeigen reale Unfälle vor Burger-King-Restaurants.