KFC hat den Verkauf von Döner-Produkten in seinen spanischen Filialen gestartet. Wie der Konzern bekanntgab, wurde die Markteinführung von einer großangelegten Werbeaktion begleitet, bei der die markentypischen Werbesäulen an ausgewählten Standorten umgestaltet wurden. Die Kampagne fand im Zeitraum vom 24. bis zum 30. März 2026 statt und konzentrierte sich auf hochfrequentierte Restaurants in Spanien.
Umgestaltung der Restaurant-Beschilderung
Im Zentrum der Aktion stand die technische Umwandlung der sogenannten Totems, der hohen Leuchtsäulen vor den Schnellrestaurants. Laut Unternehmensangaben wurden diese Werbeträger in Nachbildungen von Döner-Spießen transformiert. Für das Projekt wurden spezielle Konstruktionen aus Eisen gefertigt und mit Polyurethanschaum beschichtet, um die Optik des frittierten Hähnchenfleisches darzustellen. Die Installationen erreichten eine Höhe von 12 Metern und ein Gewicht von 1.200 Kilogramm.
Ein integriertes Lagersystem ermöglichte eine kontinuierliche Rotation der Spieße, um die Funktionsweise eines klassischen Kebab-Grills zu imitieren. Diese optische Anpassung sollte die Ähnlichkeit zwischen den bestehenden Werbesäulen und einem Fleischspieß nutzen, um die neue Produktkategorie im Sortiment zu kommunizieren. Die Umsetzung erfolgte nach Angaben von KFC an Standorten mit besonders hohem Gästeaufkommen, um eine weitreichende Sichtbarkeit der Neuerung zu gewährleisten.
Details zum neuen Speisenangebot
Das neu eingeführte Menü umfasst verschiedene Varianten des Gerichts, darunter klassischen Kebab, Dürüm und eine vegetarische Option mit Falafel. Ergänzt wird das Angebot durch Pommes frites, die mit einer speziellen Kebab-Sauce serviert werden. Bei der Gestaltung der Verkaufsunterlagen und Grafiken orientierte sich das Unternehmen laut Mitteilung an den visuellen Stilmitteln traditioneller Kebab-Imbissbetriebe.
Die Produkte sind für einen begrenzten Zeitraum in allen spanischen Filialen sowie über die digitalen Vertriebskanäle des Unternehmens erhältlich. Mit dieser Sortimentserweiterung tritt KFC erstmals in den Wettbewerb innerhalb der Kebab-Kategorie in Spanien ein. Das Unternehmen nutzt dabei seine bestehende Infrastruktur und Markenbekanntheit, um das in Europa weit verbreitete kulinarische Segment des Döners in das eigene Fast-Food-Konzept zu integrieren.
Mediale Begleitung und Werbestrategie
Begleitet wurde die physische Umgestaltung der Restaurants durch eine audiovisuelle Kampagne. Nach Angaben des Unternehmens umfasst diese Werbespots mit Längen von 6, 10 und 20 Sekunden, die im Fernsehen, in Kinos sowie auf digitalen Kanälen ausgestrahlt werden. Ein zentrales Element der Spots ist die Darstellung eines Mitarbeiters auf der Spitze der 12 Meter hohen Säule, der das neue Produkt präsentiert.
Die Medienstrategie sah zudem eine verstärkte Präsenz im Bereich der Außenwerbung vor. Städtische Werbesäulen wurden in Anlehnung an das Kampagnenthema gestaltet, während digitale Werbeschaltungen insbesondere in Ausgehvierteln platziert wurden. Für die Entwicklung und Durchführung der Kampagne zeichneten die Agenturen PS21, Oriental Films und Arena Media verantwortlich. Statistisch betrachtet zielt die Maßnahme darauf ab, durch die Verbindung bekannter Markenelemente mit einer neuen Produktgattung zusätzliche Konsumgelegenheiten zu schaffen.