Das Designhotel Das Altmühltal in Eichstätt besetzt eine zentrale Führungsposition neu. Ab dem 1. März 2026 trägt Benjamin Schöneich als Chef de cuisine die Verantwortung für die gesamte Gastronomie des Hauses. Er löst Florian Vogel ab, der das Hotel auf eigenen Wunsch verlässt.
Strategische Neuausrichtung zwischen Fine-Dining und Weinbar
Mit dem personellen Wechsel strebt das Haus eine stärkere Verzahnung seiner kulinarischen Einheiten an. Schöneich leitet künftig sowohl das Gourmetrestaurant Staderer als auch die Weinbar Der Dicke Franz. Diese engere Zusammenarbeit der beiden Konzepte soll insbesondere die Kompetenz des Hotels im Bereich von Veranstaltungen und Tagungen stärken. Ziel ist es, den im Sommer 2025 begonnenen Qualitätsweg fortzusetzen und die Marktführerschaft in der Region weiter zu festigen.
Sterneerfahrung für die Eichstätter Küche
Der 36-jährige Schöneich blickt auf eine Laufbahn in der deutschen Spitzen-Gastronomie zurück. Zuletzt führte er die Küche im Restaurant Brogsitter in Bad Neuenahr, das unter seiner Regie seit 2024 mit einem Stern im Guide Michelin geführt wird. Zuvor war er bereits im Schloss Loersfeld als besternter Küchenchef tätig. Seine Ausbildung und Erfahrung sammelte er zudem in Häusern wie der Schwarzwaldstube in Baiersbronn und dem Restaurant Vendôme in Bergisch Gladbach.
Sein Handwerk beschreibt der Koch als produktorientiert und klassisch verwurzelt. Die Basis bildet die klassisch französische Küche, die durch internationale Einflüsse ergänzt wird. Zu seiner Philosophie äußert sich Schöneich wie folgt: „Jede Region dieser Welt serviert mir auf meinen Reisen lokale Gerichte und Geschmackserlebnisse, die ich gerne im Fine-Dining anwende.“
Geschäftsführung setzt auf Kontinuität und Vision
Die Hotelleitung sieht in der Verpflichtung ein Signal für Beständigkeit. Hoteldirektor Tobias Dittrich erwartet, dass die Persönlichkeit des neuen Küchenchefs das Haus nachhaltig prägen wird. Mitgesellschafter Vladimir Saal betont die fachliche Komponente: „Mit Benjamin Schöneich gewinnen wir einen Küchenchef, der fachliche Exzellenz, kreatives Handwerk und eine klare Vision vereint. Sein Start steht für Kontinuität, Qualität und die konsequente kulinarische Weiterentwicklung unserer beiden Restaurantkonzepte.“ Gleichzeitig würdigte die Führung die Arbeit von Florian Vogel, der maßgeblich am Aufbau des Restaurants Staderer beteiligt war.












