Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Online-Plattformen für Kurzzeitvermietungen müssen erstmals Belegungsdaten über die Datendrehscheibe der Bundesnetzagentur übermitteln. Tobias Warnecke vom Hotelverband Deutschland verweist bei der Umsetzung auf die entscheidende Rolle einer zentralen Infrastruktur auf Landesebene.
Bis zu 120 Betriebe aus Rheinland-Pfalz sollen das kostenfreie Beratungsangebot bis Ende 2027 nutzen können. Minister Ebling hat vor allem Hoteliers oder Gastronomen aus einer Region im Auge.
Die EU-Kommission hat Einwände gegen Teile der geplanten deutschen Tierhaltungskennzeichnung. Ein Verbändebündnis um den DEHOGA fordert deshalb erneut, die vorgesehene Kennzeichnungspflicht für die Außer-Haus-Verpflegung aus dem Gesetzentwurf zu streichen.
Der Aufschrei nach dem europäischen Urteil zur Arbeitszeiterfassung war groß. Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, sieht allerdings keine Schwierigkeiten bei der Umsetzung und mahnt zur Gelassenheit.
Der Linken-Politiker Gregor Gysi unterstützt eine Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent. In der Hotellerie sollte dieser geringere Umsatzsteuersatz für alle Leistungen gelten, nicht nur wie bisher für Übernachtungen, sagte Gysi der ahgz.
Quittungen für Kleckerbeträge beim Bäcker oder in der Gastronomie? Viele Bundesbürger lehnen die Bonpflicht ab - vor allem aus Umweltgründen. Doch auch die Gruppe der Befürworter ist relativ groß. Und digitale Alternativen zur Papierquittung stoßen auf Skepsis.
Die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen für Häuser des Jugendherbergswerks durch Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerium verstößt nicht gegen den Wettbewerb. Das meint das Oberlandesgericht in Rostock. Die Hostel-Kette A&O hat damit das Nachsehen.
Beim zweiten Zukunftsdialog für die Nationale Tourismusstrategie steht diese Woche das Thema umwelt- und klimaverträgliche Entwicklung des Tourismus auf dem Programm. Zu den Teilnehmern der Veranstaltung gehört auch Staatssekretär Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung.
Anlässlich des Lebensmittelgipfels im Kanzleramt fordert die Köchevereinigung Jeunes Restaurateurs (JRE) ein Ende des Preisdumpings in dem Bereich. JRE-Präsident Huber will eine „neue Esskultur in Deutschland“.
Angesichts extremer Billigangebote für Lebensmittel in vielen Supermärkten, hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den Handel zu fairen Bedingungen für die Bauern aufgerufen. Konkret will die Politik vor allem Praktiken unterbinden, die Lieferanten zu schaffen machen.
Die NGG warnt seit Jahren davor, dass Lebensmittel verramscht werden und begrüßt, dass das Preisdumping bei Lebensmitteln nun auch im politischen Rampenlicht steht. Mit der Marktkonzentration der Handelskonzerne würden auch die Abhängigkeit der Lieferanten sowie unfaire Handelspraktiken zunehmen.