Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Die Bundesregierung hält an ihren Plänen fest, künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu ermöglichen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, die als Bundestagsdrucksache vorliegt.
Berlin will über den Bundesrat eine bundesweite Pflicht für digitale Zahlungsmittel durchsetzen. Auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist eine entsprechende Regelung vorgesehen.
Ein Bündnis mehrerer Branchenverbände spricht sich gegen die geplante Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf die Gastronomie aus. Die Organisationen sehen laut Mitteilung zusätzliche Belastungen und fordern ein Aussetzen des Gesetzesvorhabens.
Die Bundesregierung will der Tourismusbranche beim doppelten Neustart nach der Corona-Krise beistehen. Dabei geht es um die Zukunftsthemen Klimaneutralität sowie Umwelt- und Naturschutz, Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus.
Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Nationalen Tourismusstrategie beschlossen. Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, befürwortet den Beschluss.
Viel zu wenige Menschen wollen in Mecklenburg-Vorpommern in Hotels und Gaststätten arbeiten. Die Branche leide auch unter den Entscheidungen der vergangenen zwei Jahre, sagt Dehoga-Präsident Schwarz.
Zu Beginn der Hauptreisezeit fehlt laut Gewerkschaft NGG in vielen Hotels und Pensionen in Hamburg das nötige Personal. Es komme jetzt darauf an, Fachleute mit guten Konditionen zu locken, um für die steigende Nachfrage gewappnet zu sein.
Einige Landesverbände des DEHOGA haben sich aktuell zur Situation der Branche in ihrer Region geäußert. Personalnot, steigende Preisen und eine angespannte Buchungslage im Herbst standen im Vordergrund.
Nach der Sonderregelung für das Flughafenpersonal plant die Bundesregierung auch für das Gastgewerbe einen vereinfachten Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland. Noch in diesem Jahr will die Regierung tätig werden. Erst in der letzten Woche hatte sich der DEHOGA mit Nachdruck für erleichterte Zuwanderungsregeln ausgesprochen.
Der Bundesverband der Systemgastronomie begrüßt die Pläne von Bundesministerin Faeser zur Zuwanderung von Arbeitskräften für die Gastronomie. Ein Statement von BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante.
Die Inflation hat Gas, Benzin, Lebensmittel und andere Waren erfasst. Der Kanzler will mit einer Konzertierten Aktion gegensteuern. Konfrontiert wird er mit zahlreichen Forderungen.