NGG beklagt fehlendes Personal in Hamburger Hotels

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Zu Beginn der Hauptreisezeit fehlt laut Gewerkschaft NGG in vielen Hotels und Pensionen in Hamburg das nötige Personal. «Rezeptionistinnen, Köche, Barkeeper, Service- und Reinigungskräfte werden in der Stadt händeringend gesucht», sagte Gewerkschaftssekretär Johann Möller. In der Folge von Lockdowns und Kurzarbeit hätten etliche Beschäftigte ihre Branche verlassen.

«Es kommt jetzt darauf an, Fachleute mit guten Konditionen zu locken, um für die steigende Nachfrage nach Urlaubs- und Geschäftsreisen gewappnet zu sein», forderte Möller.

as betreffe Gehalt und Arbeitsbedingungen. «Zwar ist klar, dass damit gerade für kleinere Betriebe die Personalkosten steigen», räumte Möller ein. Aber anders seien keine Menschen mehr für den Job im Gastgewerbe zu gewinnen. Es komme darauf an, dass jetzt auch die Kunden Verständnis zeigten.

«Für ein sauberes Hotelzimmer und einen guten Service sollte man bereit sein, etwas mehr auszugeben. Das gilt auch im Restaurant. Ein Schnitzel für neun Euro ist heute nicht mehr machbar.»

Auch für den Dehoga stellen die fehlenden Mitarbeiter ein großes Problem dar. „Wir brauchen jetzt schnelle und pragmatische Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung“, so DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. Für das Gastgewerbe fordert er erleichterte Zuwanderungsregeln sowie eine verbesserte Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

Laut einer DEHOGA-Umfrage von Anfang Juni, suchen über 60 Prozent der gastgewerblichen Betriebe Fach- und Hilfskräfte. „Weil es an Mitarbeitern fehlt, müssen Unternehmen ihre Öffnungszeiten reduzieren und Veranstaltungen ablehnen“, erläutert der DEHOGA-Präsident.

Dabei unternehmen die Betriebe erhebliche Anstrengungen, ihre Mitarbeiter trotz der verheerenden Corona-Folgen zu halten und neue zu gewinnen. So wurden zuletzt Entgelttarifverträge mit Lohnerhöhungen im zweistelligen Prozentbereich abgeschlossen. Auch die Ausbildungsvergütungen stiegen stark an. Zudem wurden die gastgewerblichen Ausbildungen modernisiert und bieten jetzt noch attraktivere Perspektiven. (Mit Material der dpa)


 

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