Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Bis zu 120 Betriebe aus Rheinland-Pfalz sollen das kostenfreie Beratungsangebot bis Ende 2027 nutzen können. Minister Ebling hat vor allem Hoteliers oder Gastronomen aus einer Region im Auge.
Die EU-Kommission hat Einwände gegen Teile der geplanten deutschen Tierhaltungskennzeichnung. Ein Verbändebündnis um den DEHOGA fordert deshalb erneut, die vorgesehene Kennzeichnungspflicht für die Außer-Haus-Verpflegung aus dem Gesetzentwurf zu streichen.
Die Bundesregierung bereitet eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke vor. Die Deutschen zeigen sich bei dem Thema gespalten.
Die Absage der Bundes- wie der Landesregierungen, auch das Gastgewerbe in die Pläne von Lockerungsmaßnahmen einzubeziehen, hat die Branche hart getroffen. Die Landesverbände des Dehoga fordern nun vor allem ein Rettungspaket sowie Steuererleichterungen.
Thüringen ist ein Tourismusland und das Gastgewerbe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Viele Gastronomen haben auf eine Lockerung der Corona-Beschränkungen gehofft - vergeblich. Ihr Verband Dehoga sorgt sich nun besonders um kleine Betriebe.
FDP-Chef Christian Lindner begrüßt die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Lockerung der coronabedingten Beschränkungen im Grundsatz, kann sich aber großzügigere Regelungen vorstellen: «In Handel, Gastronomie und Bildung wäre etwas mehr Öffnung denkbar gewesen, wenn Schutzkonzepte vorliegen.»
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein halten an ihren Einreiseverboten für Touristen im Zuge der Corona-Pandemie fest. Solange viele Bereiche noch nicht öffnen könnten, könne sich das Bundesland auch keine Urlaubs- und Tagesausflüge leisten.
Der DEHOGA Sachsen-Anhalt hat die Einigung von Bund und Ländern über die Verlängerung des Corona-Kontaktverbots scharf kritisiert. Der Beschluss sei für die Branche «eindeutig enttäuschend», sagte der Präsident des Verbandes, Michael Schmidt und sprach von einer «Frechheit.»
Auch die Bundeländer steigen vorsichtig in die Lockerungen der Corona-Maßnahmen ein. Restaurants bleiben aber bundesweit geschlossen, Hotels zur touristischen Nutzung. Ein Überblick von Norden nach Süden.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht wegen der Corona-Pandemie das Oktoberfest in diesem Jahr in akuter Gefahr. «Ich bin sehr, sehr skeptisch und kann mir aus jetziger Sicht kaum vorstellen, dass eine solch große Veranstaltung überhaupt möglich ist zu dem Zeitpunkt», sagte der CSU-Chef.
Trotz leichter Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen, sollen die strengen Kontaktverbote grundsätzlich bis Anfang Mai weiter gelten. Geschäfte dürfen, unter bestimmten Voraussetzungen, ab Montag wieder öffnen. Restaurants, Bars und Kneipen sollen grundsätzlich geschlossen bleiben.