Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Die FTC untersucht, ob neun Unternehmen personenbezogene Daten nutzen, um Preise und Vergütungen individuell festzulegen. Betroffen sind unter anderem Fluggesellschaften, Fahrdienstvermittler, Essenslieferdienste und Einzelhändler.
Die britische Regierung hat umfangreiche Steuerentlastungen für Gastronomie, Einzelhandel und Freizeitwirtschaft in England angekündigt. Während der Branchenverband UKHospitality die Maßnahmen grundsätzlich begrüßt, kritisieren Hotelbetreiber und Gastronomen die weiterhin hohe Steuerbelastung und die ausbleibende Mehrwertsteuersenkung.
Der Dehoga Baden-Württemberg, die IHK Region Stuttgart und der Handelsverband fordern ein Verbot der für Samstag geplanten Gen-Z-Demonstration in Stuttgart. Erste Unternehmen haben nach Verbandsangaben vorsorgliche Schließungen beschlossen. Die Stadt sieht bislang keine rechtliche Grundlage für ein Verbot.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich für weitergehende Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands ausgesprochen, um die hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus zurückzudrängen. Auch Familienbesuche sollten einbezogen werden.
Augsburg und Rosenheim ziehen den für kommende Woche in Deutschland geplanten Teil-Lockdown auf diesen Freitagabend vor. In beiden Städten gelten die in dem Bund-Länder-Beschluss festgelegten Schutzmaßnahmen bereits ab 21.00 Uhr.
Tim Mälzer hat das angekündigte Hilfspaket im Zuge der Corona-Maßnahmen begrüßt. Die Gastronomin Kerstin Rapp-Schwan forderte im ZDF Perspektiven für die Zeit nach dem Lockdown. Alexander Herrmann hält den „Angriff auf die Gastronomie [..] für eine flächendeckende, doppelte Dummheit“.
Die Schließung der kompletten Gastronomie und Hotellerie ab Montag ist für den rheinland-pfälzischen DEHOGA ein unverhältnismäßiges Instrument, um die Pandemie schnell in den Griff zu bekommen. Sollten die Beschränkungen bestehen bleiben, will der Verband vor Gericht ziehen.
Finanzminister Scholz hat Unternehmen wegen der neuen Corona-Einschränkungen «massive, in dieser Größenordnung bisher unbekannte Unterstützungsleistungen» versprochen. Zunächst bekommen Betriebe bis 50 Mitarbeiter Ausfälle im Umfang von 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 ersetzt. Laut Scholz gilt die Regel, neben der Gastronomie, auch für Hotels.
Die gestrigen Bund-Länder-Beschlüsse seien für ihre Unternehmer alles andere als leicht zu verkraften, erklärt Michael Rabe vom BTW. Die verantwortlichen Politiker müssten nun alles dafür tun, um einen 3. Lockdown der Tourismuswirtschaft zu vermeiden.
Der Deutsche Hotel- und Gastroverband (DEHOGA) hat angesichts der erneuten Schließungen von Bars, Kneipen und Restaurants schnelle und unbürokratische Hilfen gefordert. Klagen gegen die Verordnungen schloss DEHOGA-Chefin Hartges nicht aus.
In Hotellerie und Gastronomie herrscht Fassungslosigkeit angesichts des erneuten Herunterfahrens der Branche. Branchenvertreter, Hoteliers und Gastronomen äußern sich frustriert, enttäuscht und verzweifelt.