Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.
Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.
Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.
Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen soll der Lockdown in Deutschland bis zum 18. April verlängert werden. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Montag bei ihren Beratungen über den weiteren Kampf gegen die Pandemie beschlossen.
Eine Pendlerin aus Österreich zieht gegen deutsche Corona-Einreisebeschränkungen vor Gericht. Die Arbeitnehmervertreter in Innsbruck unterstützen die Frau und hoffen auf ein Musterverfahren für andere Österreicher, die derzeit auch nicht in Deutschland arbeiten können.
Schon wieder solle auf der aktuellsten Bund-Länder-Konferenz die Touristik geopfert werden. Nun sei es höchste Zeit, dass die Branche vollumfänglichen Schadensersatz bekomme, so Michael Buller, Vorstand des Verbands Internet Reisevertrieb.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, macht sich stark dafür, Reisen in Deutschland trotz steigender Corona-Infektionszahlen unter Auflagen zu ermöglichen. Bei kontaktlosem Reisen könnte man offener sein, so der CDU-Politiker.
Ernüchternd und enttäuschend sind aus Sicht des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) die bislang bekannt gewordenen Vorhaben zum Thema Tourismus für die Bund-Länder-Runde. Die politischen Maßnahmen seien völlig unzureichend.
In Österreich berät die Regierung am Montag. Der ursprüngliche Plan der Koalition von konservativer ÖVP und Grünen, zu Ostern landesweit zumindest die Außengastronomie zu öffnen, scheint wegen der deutlich gestiegenen Infektionszahlen vom Tisch.
Bund und Länder wollen den Corona-Lockdown bis zum 18. April verlängern. Das geht aus der Beschlussvorlage des Kanzleramts für die heutigen Beratungen hervor. Auch eine Ausgangssperre wird angesprochen. Die von Hoteliers und Gastronomen geforderten Perspektiven dürften damit weiter auf sich warten lassen.
Schulterschluss im Norden: Die Flächen-Küstenländer gehen mit einem gemeinsamen Ziel in den Bund-Länder-Gipfel mit der Kanzlerin. Zu Ostern soll Urlaub im eigenen Land möglich sein - in einer Ferienwohnung oder im Wohnmobil.