«Leute haben die Schnauze voll»: Hessen will Restaurants ab dem 1. April wieder öffnen

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Hessen plant weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kündigte auf einer digitalen CDU-Veranstaltung einen Vier-Stufen-Plan dafür an.

Dabei gehe es um mehr Kontakte für eine größere Zahl von Menschen und die Öffnung von Läden im Einzelhandel. Ein CDU-Sprecher bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte.

Bereits bei einer digitalen CDU-Veranstaltung in Fulda am Dienstagabend sagte Bouffier, es sei für den Einzelhandel geplant, dass Kunden künftig einen Termin für den Einkauf vereinbaren können sollen und dann einen «persönlichen Verkäufer» in dem Geschäft bekommen. Die strengen Hygienevorschriften müssten selbstverständlich weiter befolgt werden. Zudem sollen sich wieder zwei Haushalte in Hessen treffen dürfen.

Ferner will Bouffier die Öffnung der Außenbewirtschaftung von Restaurants, Gaststätten und Cafés am 1. April. Falls das funktioniere, könne man über eine komplette Öffnung reden, so der Ministerpräsident.

Die Beurteilung der Corona-Handlungsspielräume werde in Hessen künftig nicht mehr von den Inzidenzen abhängen, erklärte der CDU-Landeschef. Es müsse zwar weiter vorsichtig in der Corona-Pandemie vorgegangen werden. «Wir können aber auch nicht so weitermachen.»

Aus Wiesbaden hieß es zum weiteren Vorgehen: Man strebe nach wie vor eine einvernehmliche Lösung in der nächsten Spitzenrunde mit Kanzlerin Angela Merkel an. Man würde die Lockerungen gebenenfalls aber auch ohne den Bund umsetzen.

Bouffier betonte: Das Risiko durch Virus-Mutationen sei nach wie vor schlecht zu kalkulieren. «Die Leute haben die Schnauze voll», sagte er. Und: «Wir vernichten Existenzen und die Staatsfinanzen.» 


 

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