Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Der Deutsche Tourismusverband fordert anlässlich einer Bundestagsanhörung eine langfristige Absicherung der Finanzierung für die touristische Infrastruktur: Nur mit verlässlichen Förderinstrumenten könnten die Ziele der Nationalen Tourismusstrategie realisiert werden.
Die EU-Kommission hat erstmals Strategien für Inseln und Küstenregionen vorgestellt. Im Fokus stehen touristisch geprägte Gebiete, die mit Klimawandel, Wohnraummangel, saisonalen Arbeitsmärkten und einer hohen Abhängigkeit vom Tourismus konfrontiert sind.
Der Hotelverband Deutschland fordert eine Klarstellung der EU-Kommission zur Auslegung der Verpackungsverordnung PPWR. Nach Ansicht des Verbands könnten Hotels und Gastronomiebetriebe sonst fälschlicherweise als Hersteller von Verpackungen eingestuft werden.
Seit fast zwei Monaten wird auch an deutschen Grenzen wieder kontrolliert. Ob das im Kampf gegen das Coronavirus hilft, ist umstritten. Viele fordern jetzt ein Ende. Nächste Woche will Seehofer entscheiden, wie es weitergeht.
Die österreichischen Gastronomen haben ihren Rettungsfonds. Das „Wirte-Paket“ hat einen Umfang von 400 Millionen Euro erhalten. Konkrete Inhalte sind noch nicht bekannt. Ab kommenden Freitag darf die Gastronomie in dem Alpenland wieder öffnen.
SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat die Mehrwertsteuersenkung für Speisen in Gaststätten kritisiert. «Das geht auf das Konto der CSU. Markus Söder hat darauf bestanden.» Eine Kneipe habe aber nichts davon, wenn sie für ihre Frikadellen eine Steuersenkung bekäme. Borjans plädiert für direkte Zuschüsse.
Tim Mälzer hat in den Tagesthemen ein fünfminütiges Interview gegeben. Darin weist Mälzer auf die Bedeutung des Gastgewerbes hin und fordert, dass die Senkung der Mehrwertsteuer auf mindestens drei Jahre und auf Getränke ausgeweitet werde. Der Koch plädiert ebenso für einen Rettungsfonds und Mietminderungen. (Mit Video)
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat einen Zuschuss von 1.000 Euro pro Mitarbeiter in der Tourismusbranche gefordert. Kaum ein Wirtschaftszweig sei in den letzten Wochen so schwer getroffen worden wie der Tourismus.
Ein ganze Branche scharrt bundesweit mit den Füßen. Die Gastwirte wollen ihre Restaurants aufmachen und Gäste empfangen. Vorreiter ist an diesem Samstag Mecklenburg-Vorpommern, die anderen Bundesländer werden folgen.
Jetzt also doch: Sachsen-Anhalt lässt Restaurants, Cafés und Co. doch eher öffnen als zuletzt geplant. Doch wann es genau losgeht, kommt auf die Region an - und ist auch in der Landesregierung umstritten.
Bei den Gastwirten im Saarland ist die Vorfreude groß. In einigen Tagen können sie wieder Gäste begrüßen. Die Liste an Auflagen bezeichnet der Branchenverband Dehoga als «machbaren Kompromiss».