Politik

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Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.

Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.

Die Tourismuswirtschaft kritisiert die weiter fehlende Strategie der Politik zum Re-Start des Tourismus. Mehr als nüchternes Abraten vom Reisen falle der Politik nach wie vor nicht ein. Es fehlten politische Lösungen, so der BTW.

Das Gastgewerbe, der Mittelstand und die Immobilienwirtschaft haben sich tief enttäuscht gezeigt über die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung des Coronavirus. Die Branche erwarte spätestens am 3. März einen abgestimmten Fahrplan für den Re-Start des Gastgewerbes.

Der Corona-Lockdown soll weitgehend bis zum 7. März verlängert werden. Das haben Angela Merkel und die Länderregierungschefs vereinbart. Während der Einzelhandel, Museen und Friseure eine Öffnungsperspektive erhalten, gehen Hoteliers und Gastronomen diesbezüglich leer aus und müssen sich bis zum 3. März gedulden. Dann tagt die Runde erneut.

Die Pandemie hat die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr arg gebeutelt. Trotz erheblicher Verluste strahlt der Wirtschaftsminister Zuversicht aus und lobt die Stehaufmentalität der Branche.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist freigeschaltet. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten.

Die «No Covid»-Initiative hat ihren Plan für «grüne Zonen» in Europa vorgestellt. Die Initiative schlägt vor, Beschränkungen des Alltagslebens dort örtlich aufzuheben, wo die Pandemie unter Kontrolle ist und es 14 Tage lang keine Neuinfektionen unbekannten Ursprungs gibt.

Ein zwischen Papier das zwischen Bayern, Berlin und dem Bund abgestimmt sein soll. Schlägt eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. März vor. Friseurbetriebe sollen, dem Entwurf zufolge, unter Auflagen ab 1. März wieder öffnen dürfen. Weitere Öffnungsschritte sind in dem Papier nicht genannt.

100 Tage nach der coronabedingten Schließung dringt das NRW-Gastgewerbe auf eine klare Perspektive, wann es wieder öffnen darf. Licht am Ende des Tunnels zu sehen, wäre auch mental enorm wichtig für unsere Unternehmer und Beschäftigten, so der DEHOGA.