«5 nach 12!»: Gastronomen demonstrieren gegen Energiepreispolitik

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In Mecklenburg-Vorpommern haben Betriebe im Einzelhandel und Gastgewerbe am Mittwoch in mehreren Orten mit der Aktion «5 nach 12!» für mehr Unterstützung in der Energiekrise demonstriert. Initiatoren des Protests waren unter anderen der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband MV (Dehoga) und der Handelsverband Nord.

Sie hatten Geschäfte, Hotel- und Gastrobetriebe und deren Belegschaften aufgerufen, um 5 Minuten nach 12.00 Uhr auf die «unzumutbare Lage» aufmerksam machen. Dabei sollte möglichst die komplette Belegschaft der Unternehmen vor die Ladentür treten und Kampagnen-Plakate sichtbar hochhalten und präsentieren.

Die Verbände kritisierten die jüngsten Regelungen für die Gaspreisbremse als unzureichend. Die Unternehmen würden auf März kommenden Jahres vertröstet, hatte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Matthias Dettmann vor der Aktion betont. «Viel zu spät, jetzt brennt die Hütte, jetzt muss gehandelt werden.»

Unterstützung für die Aktion signalisierte am Mittwoch die oppositionelle CDU. Der Protest sei nicht nur berechtigt, sondern notwendig, sagte CDU-Generalsekretär Daniel Peters. «Ohne substanzielle Änderungen an den Plänen zur Gaspreisbremse werden viele Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes in Mecklenburg-Vorpommern diesen Winter nicht überstehen», warnte er.


 

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