„Aufgetischt & Nachgefragt“: Berliner Gastgeber im Gespräch mit der Politik

| Politik Politik

In Berlin wird am 26. September 2021 eine neue Landesregierung gewählt. Der Präsident des DEHOGA Berlin, Christian Andresen, und Bernhard Moser, vom „eat! Berlin Feinschmeckerfestival“, haben den Spitzenkandidaten in Video-Interviews auf den Zahn gefühlt.

„Wer steht zu uns als Gastgeber, welche Wertschätzung bekommen wir von wem, wie sehen die weiteren Unterstützungsmaßnahmen für unsere Branche aus und wie gestaltet sich die zukünftige Zusammenarbeit?“, so lauten die Fragen.

 

Die Interviews wurden professionell aufgezeichnet und werden ab dem 18. August um 20:15 Uhr umfangreich auf allen bekannten Social Media Kanälen kommuniziert und auf www.dehoga-berlin.de/aufgetischt-und-nachgefragt/ ausgestrahlt. tv.berlin strahlt ebenfalls am 18. August um 20:15 Uhr aus.

Darüber hinaus der Verband die Wahlprogramme der Berliner Parteien SPD, CDU, FDP, Grüne und Linke gearbeitet, diese analysiert und so aufgearbeitet, beziehungsweise so gekürzt, dass die wichtigsten Eckpunkte für unsere Betriebe schnell zu erkennen sind. Welche Positionen vertreten also die Parteien, die künftig die Geschicke der Stadt lenken wollen?

 Kaum ein Wähler wird die kompletten Wahlprogramme lesen, das umfangreichste Programm ist 249 (!) Seiten lang. „Warum verfassen die Parteien nicht kurz und knapp verständliche Programme, die alle Wählerinnen und jeder Wähler schnell lesen können und dann ihre Wahlentscheidung treffen – man könnte meinen, dies ist gar nicht gewollt“, fragt der Verband.

Auf www.dehoga-berlin.de/aufgetischt-und-nachgefragt/  gibt es die Kurzversionen sowie die kompletten Wahlprogramme der Parteien, ebenfalls eine Wahlsynopse, zugeschnitten speziell für unsere Branche.   


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während 60,4 Millionen Übernachtungen über Portale den Wohnraum unter Druck setzen, warnt Hotelier Marco Nussbaum vor der Lobby-Macht der Plattformen. Der Hotelverband IHA liefert mit einem neuen Leitfaden die Werkzeuge für Kommunen, um für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

Die Ära der kleinen Kosmetikfläschchen in Hotelzimmern geht zu Ende. Ab 2030 untersagt eine neue EU-Verordnung Einwegverpackungen für Hygieneartikel im Beherbergungssektor. Während Hotels auf nachfüllbare Spendersysteme umstellen, bleibt der Verkauf von Reisegrößen im Einzelhandel vorerst erlaubt.

Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten im niedersächsischen Gastgewerbe endete in Hannover ohne Abschluss. Während der Dehoga eine zweistufige Erhöhung um insgesamt 5 Prozent anbot, lehnte die Gewerkschaft NGG die Vorschläge ab. Die Verhandlungen werden im März fortgesetzt.

Die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge kritisiert Forderungen nach einer Aufweichung des Acht-Stunden-Tags und warnt vor negativen Folgen für die Gleichstellung von Frauen.

Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt sieht die seit Jahresbeginn geltende Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen zwar als spürbare Entlastung, schätzt die aktuelle Lage aber dennoch weiter als angespannt an.

Der DEHOGA setzt sich mit einer Kampagne für die Ablösung der täglichen Höchstarbeitszeit ein. Durch eine Umstellung auf die Wochenarbeitszeit sollen Betriebe sowie deren Beschäftigte von mehr Flexibilität profitieren. Die Bundesregierung braucht der Verband allerdings nicht mehr zu überzeugen. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit ist längst in Planung.

Der CDU-Parteitag hat eine Steuer auf gezuckerte Getränke abgelehnt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will aber noch nicht aufgeben und hat jetzt andere Pläne.

Mehrkosten fürs Mitnehmen? Potsdam will dem Beispiel Tübingen folgen und eine Verpackungssteuer einführen. Die Wirtschaft befürchtet, dass es am Ende der Kunde zu spüren bekommt.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) knüpft die Unterstützung für den Digitalen Euro an klare Bedingungen. Für den Erfolg in Hotellerie und Gastronomie fordert der Verband Gebührenfreiheit bei Kleinbeträgen und feste Transaktionsgebühren statt prozentualer Kosten.

Knausern viele Wirte beim Lohn? Der Dehoga Bayern weist Vorwürfe der Gewerkschaft NGG entschieden zurück und betont, dass die Mehrwertsteuersenkung direkt in Lohnsteigerungen und Beschäftigungssicherung fließt.