Berliner Gastronomie darf EM-Spiele bis zum Ende draußen zeigen

| Politik Politik

Während der Fußball-EM dürfen Berliner Restaurants, Kneipen und Biergärten, die Spiele übertragen, ihre Außenbereiche bis zum Spielende öffnen. Eine entsprechende Verordnung erließ Umweltsenatorin Ute Bonde (CDU). 

Mit der Verordnung ermöglicht der Senat von Berlin Gaststätten mit Außengastronomie eine zeitlich verlängerte öffentliche Übertragung der Fußball-Europameisterschaften in ganz Berlin. Da ein Großteil der Spiele erst ab 21:00 Uhr beginnt, ist darin geregelt, dass – und dies ausdrücklich nur für die Zeit der Fußballeuropameisterschaft vom 14. Juni 2024 bis 14. Juli 2024 – die Nutzung der Außenbereiche anlässlich der Übertragung bis zum Ende der betroffenen Spiele verlängert werden kann. Ausdrücklich betrifft diese Regelung nur Einrichtungen, die die Fußball-EM öffentlich übertragen.

Senatorin Ute Bonde: „Lasst uns dieses großartige Sporterlebnis gemeinsam mit ganz Europa genießen und feiern. Zeigen wir der Welt, dass ein friedlicher Wettkampf und die Begeisterung für das Miteinander von Teams aus so vielen europäischen Ländern gerade in diesen Zeiten so wichtig ist und ein fröhliches Feiern die Menschen verbindet.
Mit dieser Entscheidung verbinde ich die herzliche Bitte an alle Beteiligten und die vielen begeisterten Fans, während des Spiels und auch nach seinem Ende respektvoll und mit größter Rücksicht miteinander umzugehen. Ich wünsche uns allen ein fröhliches, friedliches und faires Fußballfest.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Landtag von Baden-Württemberg hat den Weg für die Rückerstattung von Corona-Soforthilfen frei gemacht. Wer vor dem 8. April 2020 Anträge stellte und bereits Geld zurückgezahlt hat, erhält dieses nun inklusive Zinsen zurück – allerdings erst nach einem noch einzurichtenden Antragsverfahren.

Mit Anwälten und Abmahnungen kämpfen die Oktoberfestwirte gegen den illegalen Weiterverkauf von Tischreservierungen. Nachdem erste Urteile gegen horrende Preise gefallen sind, warnen Stadt und Wirte nun gemeinsam: Gültig sind nur Original-Reservierungen.

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will das Verbot der Bettensteuer durch den Freistaat Bayern vor dem Bundesverfassungsgericht prüfen lassen. Zuerst muss aber noch der Stadtrat zustimmen.

Die Idee einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke stößt in der Bevölkerung einer Umfrage zufolge auf große Zustimmung. 60 Prozent der Befragten bewerten eine Steuer positiv, deren Höhe mit dem Zuckergehalt des Getränks steigt.

Während 60,4 Millionen Übernachtungen über Portale den Wohnraum unter Druck setzen, warnt Hotelier Marco Nussbaum vor der Lobby-Macht der Plattformen. Der Hotelverband IHA liefert mit einem neuen Leitfaden die Werkzeuge für Kommunen, um für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

Die Ära der kleinen Kosmetikfläschchen in Hotelzimmern geht zu Ende. Ab 2030 untersagt eine neue EU-Verordnung Einwegverpackungen für Hygieneartikel im Beherbergungssektor. Während Hotels auf nachfüllbare Spendersysteme umstellen, bleibt der Verkauf von Reisegrößen im Einzelhandel vorerst erlaubt.

Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten im niedersächsischen Gastgewerbe endete in Hannover ohne Abschluss. Während der Dehoga eine zweistufige Erhöhung um insgesamt 5 Prozent anbot, lehnte die Gewerkschaft NGG die Vorschläge ab. Die Verhandlungen werden im März fortgesetzt.

Die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge kritisiert Forderungen nach einer Aufweichung des Acht-Stunden-Tags und warnt vor negativen Folgen für die Gleichstellung von Frauen.

Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt sieht die seit Jahresbeginn geltende Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen zwar als spürbare Entlastung, schätzt die aktuelle Lage aber dennoch weiter als angespannt an.

Der DEHOGA setzt sich mit einer Kampagne für die Ablösung der täglichen Höchstarbeitszeit ein. Durch eine Umstellung auf die Wochenarbeitszeit sollen Betriebe sowie deren Beschäftigte von mehr Flexibilität profitieren. Die Bundesregierung braucht der Verband allerdings nicht mehr zu überzeugen. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit ist längst in Planung.