Berliner Senat sucht dringend Unterkünfte für Geflüchtete - auch in Hotels

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Für die Unterbringung von täglich mehreren Hundert neu in Berlin ankommenden Geflüchteten insbesondere aus der Ukraine sucht Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) dringend Unterkünfte. «Wir wissen nicht, wann es wieder einen sprunghaften Anstieg der Wintermigration aus der Ukraine gibt», sagte sie am Donnerstagmorgen im RBB-Inforadio. «Deswegen haben wir alle Verantwortlichen zusammen geholt.»

Kontakt gebe es demnach auch mit dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, um herauszufinden, wo etwa geschlossene Hotels genutzt werden könnten. «Und wir haben Hotels angeschrieben und gefragt, wo können wir kontingentweise 50 bis 100 Menschen rein bringen», sagte Kipping. Hier gebe es erste Erfolge.

Sorge bereitet der Senatorin der voraussichtliche Wegfall von bis zu 1900 Unterkunftsplätzen in den Terminals A und B des früheren Flughafens Tegel. Auf diese zu verzichten sei «verdammt schwierig», sagte sie.

In die Terminals soll ab dem kommenden Jahr die Hochschule für Technik umziehen. «Der jetzige Stand ist, dass wir bis mindestens Mitte Januar dort bleiben können», sagte Kipping. «Für alles weitere gibt es noch keine Einigung im Senat.»

Unterkünfte in Turnhallen schloss die Senatorin aus. Diese Orte wolle der Senat nicht dem Schulsport entziehen. «Deswegen unternehmen wir alles, überall zu schauen, wo man noch andere Unterkünfte akquirieren kann.» (dpa)


 

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