Berliner Senatorin Breitenbach besucht Ausbildungshotel Abacus Tierpark Hotel

| Politik Politik

Im Rahmen einer Sommertour wird Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach in den kommenden Wochen wichtige Projekte besuchen, die ihren Arbeitsbereich betreffen. Erste Station ist das Ausbildungshotel Abacus Tierpark Hotel.

Das Sofortprogramm „Ausbildungshotel” ist ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt für Berliner Jugendliche, die pandemiebedingt ihren Ausbildungsplatz verloren haben, ihre Lehre erst gar nicht beginnen konnten oder sie nicht plangemäß fortsetzen können. Das Angebot richtet sich an Auszubildende folgender Berufe: Koch/Köchin, Hotelfachfrau/-fachmann, Restaurantfachfrau/-fachmann, Fachkraft im Gastgewerbe und Hauswirtschafter/-innen.

Das Überbrückungsprogramm mit 100 Plätzen wird von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert. Die Senatsverwaltung kooperiert mit den Sozialpartnern DEHOGA Berlin und der Gewerkschaft NGG. Die Partner tragen mit dieser Initiative zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Branche bei. Das Sofortprogramm war am 2. November 2020 im Abacus Tierpark Hotel gestartet.

Als Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind dabei:

  • Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales
  • Gerrit Buchhorn, stellvertretender Hauptgeschäftsführer Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Berlin (Dehoga)
  • Sebastian Riesner, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Berlin-Brandenburg
  • Karen Friedel, Hoteldirektorin ABACUS Tierpark Hotel
  • Marcus Strieck, Koordinator Programm „Ausbildungshotel) inab
  • Auszubildende

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während 60,4 Millionen Übernachtungen über Portale den Wohnraum unter Druck setzen, warnt Hotelier Marco Nussbaum vor der Lobby-Macht der Plattformen. Der Hotelverband IHA liefert mit einem neuen Leitfaden die Werkzeuge für Kommunen, um für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

Die Ära der kleinen Kosmetikfläschchen in Hotelzimmern geht zu Ende. Ab 2030 untersagt eine neue EU-Verordnung Einwegverpackungen für Hygieneartikel im Beherbergungssektor. Während Hotels auf nachfüllbare Spendersysteme umstellen, bleibt der Verkauf von Reisegrößen im Einzelhandel vorerst erlaubt.

Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten im niedersächsischen Gastgewerbe endete in Hannover ohne Abschluss. Während der Dehoga eine zweistufige Erhöhung um insgesamt 5 Prozent anbot, lehnte die Gewerkschaft NGG die Vorschläge ab. Die Verhandlungen werden im März fortgesetzt.

Die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge kritisiert Forderungen nach einer Aufweichung des Acht-Stunden-Tags und warnt vor negativen Folgen für die Gleichstellung von Frauen.

Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt sieht die seit Jahresbeginn geltende Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen zwar als spürbare Entlastung, schätzt die aktuelle Lage aber dennoch weiter als angespannt an.

Der DEHOGA setzt sich mit einer Kampagne für die Ablösung der täglichen Höchstarbeitszeit ein. Durch eine Umstellung auf die Wochenarbeitszeit sollen Betriebe sowie deren Beschäftigte von mehr Flexibilität profitieren. Die Bundesregierung braucht der Verband allerdings nicht mehr zu überzeugen. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit ist längst in Planung.

Der CDU-Parteitag hat eine Steuer auf gezuckerte Getränke abgelehnt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will aber noch nicht aufgeben und hat jetzt andere Pläne.

Mehrkosten fürs Mitnehmen? Potsdam will dem Beispiel Tübingen folgen und eine Verpackungssteuer einführen. Die Wirtschaft befürchtet, dass es am Ende der Kunde zu spüren bekommt.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) knüpft die Unterstützung für den Digitalen Euro an klare Bedingungen. Für den Erfolg in Hotellerie und Gastronomie fordert der Verband Gebührenfreiheit bei Kleinbeträgen und feste Transaktionsgebühren statt prozentualer Kosten.

Knausern viele Wirte beim Lohn? Der Dehoga Bayern weist Vorwürfe der Gewerkschaft NGG entschieden zurück und betont, dass die Mehrwertsteuersenkung direkt in Lohnsteigerungen und Beschäftigungssicherung fließt.