Corona-Krise bringt Subventionsprozess um «Hohe Düne» ins Stocken

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Die Corona-Krise hat einen der umfangreichsten Wirtschaftsstrafprozesse Mecklenburg-Vorpommerns ins Stocken gebracht. Selbst der größte Verhandlungssaal im Landgericht Schwerin bietet nach Ansicht des Vorsitzenden Richters nicht genug Platz zwischen Juristen, Angeklagten und Zuschauern, um den empfohlenen Mindestabstand einhalten zu können. Die Verhandlungstage im April waren abgesagt worden, das Gericht will kurzfristig entscheiden, wann es weitergeht.

Gegenstand des Verfahrens ist ein mutmaßlicher Subventionsbetrug beim Bau der «Yachthafenresidenz Hohe Düne». Mit dem Hotelkomplex an der Warnow-Mündung in Rostock, für den auch 47,5 Millionen Euro an Steuergeldern flossen, wollte Mecklenburg-Vorpommern seine Ambitionen untermauern, olympische Segelwettbewerbe auszurichten. Leipzig hatte sich für die Spiele 2012 beworben, aber den Zuschlag nicht bekommen. (dpa)


 

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