DEHOGA Brandenburg fordert sofortige Öffnung von Hotels und Gastronomie

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In einem dramatischen Appell an die Landesregierung hat die Brandenburger Hotel- und Gastrobranche eine sofortige Öffnung der Betriebe für Geimpfte, Genesene und negativ auf Corona getestete Gäste gefordert.

«Viele von uns sind am Ende ihrer Kräfte - finanziell, physisch und psychisch», sagte der Präsident des DEHOGA Brandenburg, Olaf Schöpe, am Montag. «Hotellerie und Gastronomie drohen an dem seit nunmehr sechs Monate dauerndem zweiten Lockdown innerhalb eines Jahres zu zerbrechen!»

Der Verband forderte weiter eine umfassende Teststrategie mit personalisierten «Eintrittskarten» und einer Gültigkeit von 48 Stunden. Dabei müssten alle digitalen Kontakterfassungen genutzt werden. Zudem solle sich die Landesregierung für eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer für alle Leistungen der Branche einsetzen.

«Wir erleben jetzt seit Monaten, dass der "Schuss nach hinten" los geht, wenn man die Bevölkerung einsperrt und sich Menschen deshalb heimlich in privaten Räumen treffen», erklärte Schöpe. In kaum gelüfteten Räumen oder auf dem Ausziehsofa sei die Gefahr einer Corona-Ansteckung deutlich höher als in den Betrieben.

«Deshalb ist es dringend geboten, die Menschen endlich wieder in die "öffentlichen Wohnzimmer der Gesellschaft", in unsere Gastronomie und Hotels zu lassen», betonte Schöpe.

Der DEHOGA Brandenburg stellt fünf Forderungen an die Landesregierung:

  1. Inzidenzunabhängige Öffnungen zur effektiven Pandemiebekämpfung durch Reduzierung ungeschützter Kontakte
  2. Sofortige Öffnung von Hotels und Gastronomie für alle Geimpften, Genesenen und negativ Getesteten (Zulassung sicherer Kontakte)
  3. Umsetzung einer umfassenden Teststrategie mit 48-stündigen personalisierten „Eintrittskarten“ als verschlüsselter QR-Code unter Nutzung aller geeigneten digitalen Kontakterfassungsmöglichkeiten
  4. Einsatz der Landesregierung für eine dauerhafte Reduzierung der Mehrwertsteuer für alle Leistungen des Gastgewerbes (Speisen und Getränke)
  5. Verzicht auf alle branchenspezifischen kommunalen Abgaben wie Straßensondernutzungsgebühren u.a.m.

(Mit Material dpa)


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