Gastronomie in Rheinland-Pfalz fordert Aufhebung sämtlicher Corona-Beschränkungen

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Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe hat die für diesen Freitag beschlossenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen als Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Der dortige DEHOGA fordert aber ein Ende aller Corona-Einschränkungen und die Öffnung aller Betriebe

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe hat die für diesen Freitag beschlossenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen als Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Sie reichten aber nicht aus, sagte der Landesvorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Gereon Haumann, der Deutschen Presse-Agentur: «Wir fordern ein Ende aller bestehenden Corona-Einschränkungen und die Öffnung aller Betriebe».

In der Gastronomie und der Hotellerie soll von Freitag an 3G gelten - also Zutritt für Genesene, Geimpfte und dann auch wieder für Nicht-Immunisierte mit einem negativen Corona-Testergebnis. Auch Clubs und Diskotheken können wieder öffnen - unter 2G-plus-Bedingungen (genesen, geimpft mit aktuellem Test oder geboostert).

Haumann erklärte, 3G bedeutet zwar zunächst einmal eine deutliche Verbesserung gegenüber der Situation in den vergangenen Monaten. Dennoch bleibe die Gastronomie eine der wenigen Branchen, die noch gemaßregelt seien. «Wir müssen weiter den Zugang der Gäste kontrollieren. Das ist erheblicher Aufwand und der wird für die Betriebe auch nicht geringer, dass sie nun statt 2G plus 3G kontrollieren müssen», sagte er.

Die Gastgeber müssten nach zwei Jahren von der Pflicht befreit werden, quasi als «Hilfspolizisten» staatliche Funktionen bei der Eingangskontrolle zu übernehmen. «Das muss stichprobenartig vom Ordnungsamt kontrolliert werden, die Kontrollpflicht der Gastgeber muss weg», forderte er. (dpa)


 

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