Hotelier Rosenberg: „Der braune Mob muss Weg“

| Politik Politik

Zeev Rosenberg ist Direktor des Boutique-Hotels i31 in Berlin und bezieht auf seinem Blog Position gegen „Rechts“. Deutschland habe ein Problem und es sei jetzt höchste Zeit, dieses zu lösen und den „braunen Mob“ der AfD wirkungsvoll demokratisch zu bekämpfen.

Es verwundere irgendwie keinen, dass der „braunen Mob“ wieder auf die Straßen gehe. Sachsen sei, so Rosenberg, nur der Anlass der Pegida und der AfD gewesen, um deren braunes Gedankengut offiziell wieder nach außen zu bringen. 

Rosenberg stellt die Frage, wie ist es möglich sei, den „braunen Mist“ wieder in seine Schranken zu weisen, so dass man wieder ein normales Leben führen können. Es wäre schön, schreibt der Direktor, sich ohne Angst in den Straßen bewegen oder zu demonstrieren zu können ohne von den Rechten angesprochen oder beleidigt zu werden. Alle demokratischen Parteien wüssten nicht, wie die AfD zu „bekämpfen“ sei. Sie seien zu fein oder hätten Angst, den Bürger auf der Straße anzusprechen oder zu verstehen, was diese wirklich bewegt. Rosenberg fordert den „braunen Mob“ wirkungsvoll demokratisch zu bekämpfen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat gemeinsam mit Handelsunternehmen und Verbänden eine Regulierung der Gebühren für sogenannte Commercial Cards gefordert. Wie der Verband auf Linkedin mitteilt, habe sich die Initiative dazu an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gewandt.

Seltene Einigkeit: Wie CSU-Chef Söder findet auch SPD-Ministerpräsidentin Schwesig, die Entlastungsprämie sollte man abhaken. Beide setzen die Hoffnungen nun auf eine Einkommensteuerreform.

Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.

Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.

Die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können, kommt vorerst nicht. Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf überraschend nicht zu.

McDonald's Deutschland setzt das Format Burger Dialog fort. In Kooperation mit dem Musiker Eko Fresh und Vertretern aus der Bundespolitik thematisiert das Unternehmen zum Auftakt der neuen Runde das Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement.

Die Gewerkschaft NGG droht in Hessen mit den "größten Streiks, die diese Branche in der Bundesrepublik jemals erlebt" habe. Vorabankündigungen wie bei der Bahn werde es laut NGG nicht geben.

Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.

Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.