Hotelverband Deutschland plant Netzwerktreffen IHA Inside 2026 am Nürburgring

| Politik Politik

Der Hotelverband Deutschland (IHA) richtet am 10. und 11. Juni 2026 sein Netzwerktreffen „IHA Inside 2026“ am Nürburgring aus. Die Veranstaltung findet parallel zur Mitgliederversammlung des Verbandes statt, wie der Veranstalter mitteilt.

IHA veranstaltet Branchentreffen parallel zur Mitgliederversammlung am Nürburgring

Nach Angaben des Verbandes steht das Treffen unter dem Motto „Teamgeist, Tempo und Transformation“. Die Wahl des Veranstaltungsortes begründet der Verband mit der Symbolik der Rennstrecke, die für Dynamik und Teamleistung stehe.

Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Mit IHA INSIDE schaffen wir am Nürburgring eine vertrauensvolle Plattform, auf der sich unsere Mitglieder und interessierte Hoteliers zu zentralen Zukunftsfragen austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln können. So bringen wir die PS der Branche auf die Straße“.

Vorträge zu Künstlicher Intelligenz und Marktentwicklung geplant

Das Programm greift laut Veranstalter zentrale Themen der Branche auf. Unter dem Titel „Nächste Ausfahrt KI“ beschäftigt sich Prof. Dr. Klemens Skibicki mit der Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Hotellerie. Prof. Dr. Roland Schegg analysiert unter dem Titel „KI als Ko-Pilot“ die Auswirkungen auf die Online-Vertriebskanäle und benennt strategische Anpassungen.

Zur Marktentwicklung äußert sich Petra Hedorfer, Vorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus. Im Fokus stehen nach Angaben des Veranstalters Entwicklungen im Deutschlandtourismus vor dem Hintergrund von Energiepreisen und geopolitischen Rahmenbedingungen.

Ein weiterer Programmpunkt ist der Vortrag „100 Jahre Nürburgring“ von Jan Jerrentrup von der Nürburgring 1927 GmbH, der die Entwicklung des Standorts thematisiert.

Finale des Start-up-Awards und Produktinnovationen des Jahres vorgesehen

Im Rahmen von „IHA Inside 2026“ findet zudem die finale Runde des „IHA-Start-up-Awards“ sowie die Prämierung der „Produktinnovationen des Jahres“ statt. Laut Mitteilung decken die Wettbewerbe Themen wie Haustechnik, Personal, Betriebsführung, Marketing, Vertrieb, Zahlungsabwicklung und Nachhaltigkeit ab.

Die Gewinner werden nach Angaben des Verbandes durch die Mitglieder bestimmt. Der Gewinner des Start-up-Wettbewerbs wird demnach über zwölf Monate in die Verbandsarbeit und Kommunikation eingebunden.

Die Bewerbungsfrist für beide Wettbewerbe läuft laut Veranstalter noch bis zum 30. April 2026.

An der Veranstaltung interessierte Nichtmitglieder (Hotels) nehmen bitte per E-Mail an bonn@hotellerie.de Kontakt auf.

Rahmenprogramm mit E-Karts, E-Sports und Bowling geplant

Ergänzend zum Fachprogramm sind verschiedene Aktivitäten vorgesehen. Dazu zählen Fahrten mit Elektro-Karts auf der ring°kartbahn, die Nutzung einer E-Sports-Bar sowie ein Bowling-Angebot im neu eröffneten Center vor Ort.

Wie der Verband mitteilt, richtet sich die Veranstaltung an Mitglieder und Nichtmitglieder, jedoch ausschließlich an Hoteliers. Ziel sei es, den Austausch innerhalb der Branche zu fördern.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) vertritt nach eigenen Angaben rund 1.500 Hotelbetriebe unterschiedlicher Kategorien und sieht seine Aufgabe in der Interessenvertretung gegenüber Politik und Öffentlichkeit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund um die Event-Messe Imex in Frankfurt ist es in Frankfurt zu ersten Warnstreiks im hessischen Hotel- und Gastronomiegewerbe gekommen. Rund 400 Beschäftigte von Hotels und Caterern seien dem Aufruf gefolgt, teilte die Gewerkschaft NGG mit.

Zum Auftakt der Veranstaltungsmesse Imex hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Beschäftigte mehrerer Frankfurter Messe-Hotels zu einem Warnstreik aufgerufen.

Der Acht-Stunden-Arbeitstag gilt seit 1918 in Deutschland. Die Koalition aus Union und SPD will nach den bisherigen Plänen stattdessen einen wöchentlichen Rahmen für die Arbeitszeit einführen, doch es gibt Streit um das Vorhaben.

Die Corona-Pandemie hatte viele Thüringer Unternehmen vor Existenzprobleme gestellt. Der Staat half mit viel Geld. Ein Teil davon wurde zurückgefordert. Das ist der Stand in Thüringen.

Die Bundesregierung hat für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine befristete Verordnung zu Ausnahmen beim Lärmschutz beschlossen. Damit können Public-Viewing-Veranstaltungen laut Mitteilung teilweise auch bis in die Nacht stattfinden. Wie die Bundesregierung mitteilt, hat inzwischen auch der Bundesrat formal zugestimmt.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat gemeinsam mit Handelsunternehmen und Verbänden eine Regulierung der Gebühren für sogenannte Commercial Cards gefordert. Wie der Verband auf Linkedin mitteilt, habe sich die Initiative dazu an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gewandt.

Seltene Einigkeit: Wie CSU-Chef Söder findet auch SPD-Ministerpräsidentin Schwesig, die Entlastungsprämie sollte man abhaken. Beide setzen die Hoffnungen nun auf eine Einkommensteuerreform.

Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.

Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.